Samstag, 3. August 2013

Endlich wieder mehr Falter!



Seit einigen Tagen sind nicht nur Kohlweißlinge bei uns anzutreffen, 
sondern auch dieser Falter hat sich heute eingefunden, um sich am 
Schneefelberich-Feld zu laben. Und am Abend flatterte sogar  
ein Admiral vorbei ... 

Zwar ist das Schmetterlingsaufkommen im Vergleich zu den beiden 
Sommerfliedern in unserem Vorgarten wesentlich geringer, aber in 
der Vergangenheit gab es schon so einige Sommer, in denen mir 
hinter dem Haus kaum noch ein Flatterling begegnete. 

Da waren auch die diversen weißen und violetten Sommerflieder
keine große Hilfe. Inzwischen sind mir diese herrlichen Sträucher 
leider alle durch starken Frost, Trockenheit oder Altersschwäche ein-
gegangen. Und zur Zeit wüsste ich auch gar nicht, wo ich in unserem 
halbschattigen Garten so einem kleinen Strauch einen angemessenen 
'Beet der vergessenen Gemüse'? Dort könnte so ein Strauch vielleicht 
noch genug Licht, Luft und Freiraum erhaschen. Aber die Besuchs-
mengen und die Vielfalt an Schmetterlingen, an die ich mich noch 
aus meiner Kinderzeit erinnern kann, wird so ein neuer Strauch 
wohl nie zu sehen bekommen.

Doch vielleicht tragen die Wildblumenstreifen und bunten Blumen-
wiesen an Hannovers Straßenrändern ja irgendwann etwas dazu bei, 
dass sich wieder mehr Schmetterlinge entwickeln können ...

Foto: S.Schneider


Kommentare:

HERZ-UND-LEBEN 2 hat gesagt…

Also bei uns hatte es schon immer noch genug Schmetterlinge - auch in diesem Garten. Nur komme ich immer weniger zum Fotografieren, da kaum noch Zeit. Oder nur schnell-schnell und da wirds mit Schmetterlingen eh nichts.


SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Das scheint regional extrem unterschiedlich zu sein. Vielleicht gibt es für die Raupen in Siedlungsgärten zu wenig Futtermöglichkeiten und sie bleiben dann doch lieber in der Nähe von geeigneten Eiablageplätzen?

Als bei meinen Großeltern in den 70ern ein Sommerflieder blühte, war der jedenfalls üppig mit verschiedenen Schmetterlingen besetzt. Der im Vorgarten hat kaum noch Besuch. Aber die Wiesen- und Feldflächen im Umland haben sich seitdem auch extrem geändert. Da gibt es jetzt geordnete Naturschutzgebiete und Lamme kommt mit seinem Bauland auch immer näher ...
Eine ähnliche Entwicklung hat wohl auch bei uns an den Siedlungsrändern in den letzten 40 Jahren stattgefunden.

HERZ-UND-LEBEN hat gesagt…

Das habe ich mich auch schon gefragt. Vielleicht liegt es auch mit am hohen Amselaufkommen - die fressen ja auch Schmetterlinge und Raupen ... gerade in den Hausgärten ...
Wobei es gerade in unserer vorigen Wohngegend zahlreiche Schmetterlinge gab, selbst an den Feldrändern und die Landwirte dort handhaben das auch nicht anders als anderswo. Der Wald war allerdings ein Biotop ...