Donnerstag, 4. Juli 2013

Sie ist noch da!



Schon vor einigen Wochen, als ich die Triebe der weißen Malven 
entdeckte, hatte ich in der wilden Mischung des Steinfeldes nach 
den Blättchen der China-Sommeranemone gesucht. Aber damals
konnte ich kein Pflänzchen ausfindig machen. Um so größer war 
heute die Freude, als mich links vor der Hochbeckenwand zwei 
zierliche weiße Blütenköpfe anlachten.

Im Vergleich zum Frühsommer 2011 hat sie fast einen Monat 
ist anscheinend verschwunden. Doch dieses ausgesamte Kind 
sieht gesund und kräftig aus.

Doch irgendwer knabbert da schon wieder ...

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

Brigitte hat gesagt…

Ein zartes Blümlein, aber ein schönes. Ja, und auch bei mir knabbert ständig jemand an einer Hostapflanze, die ist fast schon nur noch ein Gerippe.

LG, Brigitte

Herz-und-Leben hat gesagt…

Oh wie hübsch! Welche Art der Malve ist denn das? Aber vielleicht steht das ja unter Deinem Link? Schaue ich gleich noch. Aber das ist ja ein ganz schöner zeitlicher Unterschied des Blühbeginns! Konnte man bei manchen anderen Pflanzen schließlich auch beobachten in diesem Jahr.

Eben habe ich auch mit Interesse Sisah's Kommentar gelesen. Und das ist ja auch immer noch meine Meinung, daß das Umfeld für die Zecken stimmen muß, damit sie sich so vermehren. Urwald, um es einmal drastisch auszudrücken, konnte man schon immer nur mit Schutzkleidung betreten.

Auch ich hatte ein einziges Mal als Kind einen Holzbock am Po. ;-) Das war ganz grässlich. Kinder empfinden den Schmerz ja noch viel intensiver. Ansonsten aber waren Zecken nie Thema bei uns (die waren damals nur im Wald, wenn überhaupt) und im Garten gabs aber auch mal Mäuse und Ratten sogar. Nur wurden die mit der Falle dezimiert, darin war meine Großmutter hart! Und das muß man, glaube ich, auch sein, sonst tut man dem Ungeziefer Gutes und so geht das nicht, wenn man gesund bleiben will, da muß man an sich selbst denken. Die Igel mmit ihren Jungen durften bleiben, denne wig bleiben die Jungen eh nicht ... ganz hinten im Garten unterm Hollerbusch.Ins Haus durften sie allerdings nicht. Wenn ich sie anschauen wollte, dann nur draußen und sie wurden mit Zeitungspapier angefaßt. ;-)

Irgendwann, als ich längst selbst Kinder hatte, kam mir das Ursprungswerk über Borreliose in die Hände. Das war die Zeit, in der man alles und jedes möglichst wissenschaftlich erforschen mußte, weil man glaubte, dem nur auf diese Weise beikommen zu können ... ich denke da auch als anderes Beispiel an diese Bücher über Pilze im Darm und wo noch nicht überall ;-) Daß man von dem Wissen letztlich nichts hat sondern zuerst einmal seine Lebensweise ändern sollte, dann reguliert sich die Sache mit den Pilzen meist von allein, das war dann wohl nicht mehr spannend genug ...
Eben deshalb beschäftige ich mich an sich nicht mit diesen Dingen, weil ich das Gefühl habe, man zieht das Unglück an, je mehr man sich damit befaßt ohne jedoch die Umstände, die dazu führen, zu ändern.

Ich hoffe und wünsche Dir, daß sich das Zeckenproblem bei Euch im Garten doch einmal lösen läßt.

Mit lieben Grüßen
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sisah
Deinen Kommentar zum Thema Zecken habe ich hier gelöscht und unter dem Post vom
30.06.2013 'Semiplena aus der Ferne'
umkopiert und darauf nochmals reagiert. Denn dort begann das Thema ;-) Und dort versammelt sich inzwischen so einige Kommentare und Links, die ich gern zusammen haben möchte ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Brigitte
Also Schnecken scheinen es nicht zu sein. Das hatte ich zwar im letzten Jahr auch noch vermutet, aber eine Bloggerin tippte damals auf Ohrwürmer!?

@ Sara
Keine Ahnung, das ist eine Malve, dessen Kinder ich vor einigen Jahren aus dem Garten meiner Mutter mitgenommen hatte.

Deinen Kommentar habe ich ebenfalls umkopiert siehe @ Sisah