Dienstag, 18. Juni 2013

Rosa tomentella am Abend



Ein Sonnenstrahl läuft über den Steg und trifft Rosa tomentella
Diese Wildrose habe ich am Samstag von den frischen Holunder-
trieben befreit, und jetzt hat sie etwas mehr Entfaltungsraum. 
Im Vergleich zu den letzten Jahren hat sie nun endlich auch 
wesentlich mehr Knospen entwickelt. Sie gehört also zumindest 
in unserem Garten nicht zu den Wildrosen, die man einfach sich 
selbst überlassen kann. Denn erst, seitdem ich fast alle Triebe 
in diesem Frühjahr zum ersten Mal 'entspitzt' habe, entwickelten 
sich kleine Knospenbüschel. Wie man jedoch auf dem Foto 
erkennen kann, freute das auch den Erdbeerblütenstecher ...

Aber an ihr bleiben trotzdem noch genug Knospen übrig. 
Und vielleicht waren sie vor einigen Tagen durch den Holunder 
auch etwas besser geschützt als die freistehende Dünenrose.

Die Blattrollwespe hat jedenfalls trotz des verhüllenden Holunders 
den Weg zu den Rosenblättern gefunden und an ihr ganze Arbeit 
geleistet! Kaum ein frischer Trieb, an dem es nicht angestochene 
Blätter zu entfernen gab. Aber dieses Blatt hier im Untergrund ist 
mir trotzdem durchgerutscht.

Und so sieht das Beet zwischen dem verschwundenen Waldweg 
und dem Steg nach dem Holunder-Rückschnitt aus. Links blüht 
der Holunder, rechts sind vereinzelt Blüten der Rosa tomentella 
zu erahnen, und Guirlande d'Amour geht vor der grünen Masse 
im Moment unter. Leider hat sie sehr unter dem letzten Winter 
bzw. Frühjahr gelitten, aber ein paar Knospenbüschel werden 
sich auch an ihr demnächst öffnen. Davor wohnen die Lenzrosen,
die teilweise schon unbemerkt ihre Saat abgeworfen haben ...

Fotos: S.Schneider


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