Mittwoch, 12. Juni 2013

Ehrenpreis & Ameisen



Leider ist das niedrige Ehrenpreis, nun bald wieder verblüht.

In dieser sehr schmalen Fuge der Betonfläche scheint es sich 
aber noch immer wohl zu fühlen. Doch an einer anderen Stelle 
sind noch keine weiteren Pflänzchen in Erscheinung getreten. 

Vielleicht sollte ich doch lieber noch mit dem Rückschnitt 
der Staude warten, damit sie sich im Garten versamen kann.

Das würde sicherlich auch den Ameisen gefallen, die unter 
dieser Pflanze einen kleinen Sandhügel errichtet haben ...

In vielen Gärten wäre so eine hügelige Ameisenbehasung auf 
der gepflasterten Fläche sicherlich ein Ärgernis. Aber ich freue 
mich über die emsigen Arbeiter. Eher fand ich es befremdlich, 
dass es in den letzten Jahren kaum Ameisen bei uns im Garten 
zu entdecken gab. An mangelnder Sonnneinstrahlung konnte es 
in der Vergangenheit nicht liegen, denn dieser Teil der Beton-
fläche wurde in all' den Jahren in der Mittagszeit besonnt. 

Ich kann mich nur daran erinnern, dass unsere südlichen Nachbarn 
vor vielen Jahren im Sommer über eine Ameisenplage im und am 
Haus klagten, die chemisch bekämpft wurde. Das geht natürlich 
auch anders. Jedenfalls sind mir seitdem kaum noch Tierchen auf 
dem heißen Südhof oder im Garten hinter dem Haus begegnet.
Doch in diesem Jahr treten sie wieder häufiger in Erscheinung.

Allerdings scheint es sich wohl leider doch eher um ein Gerücht 
erbeuten. Ein klein wenig hatte ich gehofft, dass uns auch die 
Ameisenvölker im Garten ab und an etwas bei der Zecken-
bekämpfung unterstützen könnten ...

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

Herz und Leben 2 hat gesagt…

Das würde ich wohl auch aussamen lassen. Ja, die Sandhügel, davon haben wir hier mehr als reichlich. So viele habe ich lange nicht gesehen und dann wirds schon wieder ärgerlich, wenn es zu viele Ameisen auf zu kleiner Fläche sind.
Von Ameisen in Verbindung mit Zecken habe ich noch nie etwas gehört.
Habt Ihr denn die große Waldameise im Garten? Bei uns sind es die hellen rötlichen, kleinen.

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Bleibt dann nur die spannende Frage wo wir dann noch die Fläche betreten können. Denn an die Beetränder samt sich bestimmt nix zurück ;-)
Und leider habe ich jetzt schon oft Zecken an den Stauden & Gräsern für Allegra mitten in der Fläche gesehen. Wenn der Bewuchs dort noch dichter wird, steigt auch die Gefahr sich dort unbemerkt Zecken mitzunehmen ...

Ameisenhügel sind bei uns immer noch selten. Und wenn würde ich sie jetzt auch mit der Blumentopf-Idee vom Gärtner-Blog umsiedeln ( http://gaertnerblog.de/blog/2013/biologische-ameisenbekampfung/ ) - allerdings dann nur in Extremfällen in kochendes Wasser stellen ....

Den Tipp mit den Waldameisen habe ich im Sommer 2011 von einer Bloggerin bekommen. Allerdings ging es da um Waldameisen. Nur da war unser Garten wegen der beiden Grenzfichten ohnehin zu schattig und wie der Garten sich nach der Fällung der Fichten entwickeln würde, war ja überhaupt nicht absehbar.
Nun habe ich allerdings kaum noch Infos zu diesem Thema im www gefunden. Da gab es 2011 noch mehr zu dem Thema. Das www vergisst also doch ;-) ???

Nein, so dicht wohnen wir nicht am Wald, dass sich Waldameisen zu uns verirren. Aber vor 2 Tagen war eine ziemlich große schwarze bei uns auf einem Erkundungsgang im Treppenhaus.
Auf der Betonfläche wohnen zur Zeit nur die normalen schwarzen Tierchen. Und die bräunlichen sind mir beim Pflanzen des Sonnenröschens begegnet ...