Sonntag, 5. Mai 2013

Wiese im Sonnenschein



Auf vielen Grünflächen in Hannover sind die gelben Narzissen 
schon länger von den leuchtenden Blüten des Löwenzahns abgelöst. 
Und die ersten Pusteblumen erscheinen bereits am Straßenrand. 
Doch bei uns im Garten zeigen sich erst jetzt einige gelbe Blüten in 
der Wiese. Würde ich dieses 'Unkraut' wegen seiner gelben Fehlfarbe 
aus unserer Wiese verbannen, dann hätten wir im Moment nur an 
zogenen Gräsermix. Also darf der Löwenzahn gerne weiterhin hier 
als Farbtupfer bleiben. Einerseits wird die Wiese mit Bärlauch, 
Knoblauchsrauke, Zitronenmelisse und Löwenzahn so unverhofft 
hervorragender Dünger sein, der sich spätestens im zweiten Stand-
jahr von selbst verdünnisiert. Also muss ich in diesem Jahr wohl 
einige Pusteblumen zulassen, um auch im nächsten Frühjahr hier
 etwas ernten zu können ...

Foto: S.Schneider


Kommentare:

Herz und Leben 2 hat gesagt…

Also was unsere Wiese betrifft, kann man das mit dem Verdünnisieren wohl kaum behaupten. Nachbarn ist diese Wiese ein Dorn im Auge und andere Nachbarn schütten auf ihre Rasen Gift, damit das "Unkraut" weicht. Klar, die haben alle mehr oder weniger englische Rasen, da wächst kein Kräutlein. Aber g'sund sehen diese Personen auch nicht aus. Kein Wunder - wer ständig mit Gift hantiert! ;-)
Wir machen da natürlich nicht mit. Wenn wir auch regelmäßig mähen, aber bei den Unmengen an Löwenzahn, da könnten wir alle Tage von morgens bis Abends nur im Garten verbringen. Die Zeit haben wir einfach nicht und ich denke, das kann auch niemand einfordern. ;-) Zumal bei uns im Dorf man sieht, daß es auch anders geht - bei einigen Grundstücken.

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Also wer in Hannover an den öffentlichen Grünflächen wohnt, der hat sicherlich 'Spass' mit seinem Rasen. Was hier an Pusteblumensaat in der Luft ist.

Auch die Rasenflächen unserer Nachbarn im sonnigeren Vorgarten sind gelb. Und ich versuche möglichst rechtzeitig im Vorgarten die Köpfe zu entfernen, bevor sie abheben. Mit dem Messer muss ich da allerdings auch mal wieder beigehen, denn auf Vorgarten-Salat & Co hätte ich keine Lust ...

Wenn man will, kann man Löwenzahn & Co schon aus dem Rasen und den Hoffugen auch ohne Gift herausbekommen. Doch dann muss man schon konsequent alle paar Tage mit Messer & Unkrautstecher losziehen. Meine Mutter hat das jedenfalls erstaunlich gut im Griff. Muss aber trotzdem mit Moos im Rasen leben.

Herz und Leben 2 hat gesagt…

Naja, das bleibt nicht aus - es ist halt Natur ... wer das nicht sehen kann, sollte sich einbetonieren ;-) Gibts auch, solche Leute! Selbst da bricht zuweilen der Löwenzahn durch den Beton.

Ich find' das Verhalten einiger Leute stark übertrieben. Wenn diese auf ihre inneren Dinge so achten würden wie auf Äußerlichkeiten, wäre der Welt mehr gedient. Vor allem auch immer wieder ärgerlich, die Hundesch..... erst kürzlich wieder - da lassen Nachbarn doch ohne mit der Wimper zu zucken ihren Hund auf unser Grundstück sch..... mit der Begründung, der sei schon alt ;-) Nun ja, aber wenn man 2 Häuser weiter wohnt, kann man SEINEN Hund doch wohl bei sich in den Garten sch..... lassen! Warum denn DANN bei UNS??? ;-) Um faule Ausreden nie verlegen und dabei hatte man natürlich auch nichts, obwohl es hieß, sie würden es auch wegmachen ... Das mal so als Beispiel von Leuten, die mit der Nagelschere ihren Rasen trimmen und jedes, aber auch JE-DES Löwenzahn umbringen!

Die Zeit habe ich einfach nicht, Millionen Löwenzähne auszustechen und selbst wenn ich sie hätte, wäre mir die Zeit einfach zu schade. Bzw. die Zeit habe ich/wir einfach auch nicht übrig. Wir sind schließlich keine Rentner, die nicht viel anderes zu tun haben. -Was mit normalem Mähen nicht weggeht und mit einer Veränderung der Flora durch uns, da wir Anderes dort einbringen, da wir den Garten anders händeln als die Vorgänger, das bleibt eben. Darin bin ich sehr konsequent. Nur in meinen Beeten dulde ich Löwenzahn nicht. Klar ist es auch für mich ärgerlich, wenn er sich darin versamt. Aber diesen jungen Pflänzchen kommt man schließlich noch wesentlich besser bei als den alten fest eingewurzelten.

Sorry, wenn ich das jetzt zusätzlich mit dem Hund noch anführe, aber das war jetzt einfach ein aktuellesund ganz typisches Beispiel für Leute, die sich unheimlich haben, wenn man ihren Dreck nicht tolerieren will und die dann noch Äpfel mit Weintrauben vergleichen, so nach dem Motto ... und andere Leute werfen Glasscherben auf die Straße ;-) Da werd' ich unheimlich brastig, wenn ich auch sonst ein Gemütsmensch bin.

Aber morgen werde ich - da ich ein wenig Freizeit habe - sofern nix anderes dazwischen kommt (was bei uns nie sichergestellt ist!) mal versuchen, 20 oder 30 Löwenzähner zu killen . . . doch in Anbetracht der Massen ist das einfach ein aussichtsloses Unterfangen ;-)

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Seitdem ich dem Post bei Experiment Selbstversorgung gelesenen habe, sehe ich das viel gelassener. Denn komischerweise habe ich mir nie Gedanken darüber gemacht, ob Löwenzahn nun ein-, zwei- oder mehrjährig ist. Doch nun ist es ganz einfach: Dort wo er stört, brauche ich nur rechtzeitig vor der Pusteblume gelbe Blüten abzurupfen und eventuell die Blätter mit. Er verschwindet eh wieder. Egal ob in Hoffugen oder in der Wiese ...