Donnerstag, 2. Mai 2013

verwöhnte Tiere ...



So sieht der Futterknast nach einem Tag aus. Gestern hatten sich 
überwiegend der Rabe und die Elstern darüber hergemacht. Und 
so ganz glücklich waren sie wohl nicht mit dem neuen Futter-
angebot. Meisen hatten wir daran gestern kaum gesichtet. Den 
Meisenknödel mit Beeren flogen sie jedoch noch am Dienstag 
mehrmals täglich an.

Wohl doch zu billiges Futter gekauft! Das ist aus dem 4er-Set 
jetzt die Variante mit Nüssen. Vorher gab es mit Insekten. Auch 
der Block mit Beeren war nicht sonderlich begehrt, und der
 letzte Block mit Vogelfutter wird im Spätherbst wahrscheinlich 
zum absoluten Ladenhüter ...

Aber wie es der Zufall wollte, machte es sich am Morgen dann 
doch noch eine Drossel auf dem Gitter gemütlich und nahm 
ihr Frühstück dort ein. Und anschließend fand ein Buntspecht 
wohl auch Gefallen an der Futterquelle.

Nur die Schälchen im Haus waren ausnahmsweise mal nicht 
komplett leer. Ob das Gelbhals-Mäuschen nicht mehr mithilft? 
Wir haben es in den letzten Tagen nicht mehr zur Mittagszeit 
gesehen. Und nachtaktiv scheint es auch nicht mehr zu sein. 
Ob es dem Raben irgendwann zu nah kam? Als das Mäuschen 
vor einigen Tagen auf dem Tisch saß, zeigte ein Eichelhäher 
auch reges Interesse. Aber Maus & Allegra brachten sich in 
letzter Zeit nur kleinere Mäuse als Spielzeug mit ins Haus ...

Foto: S.Schneider


Kommentare:

Herz und Leben 2 hat gesagt…

Bei uns finden sie nun genug im Garten oder der ländlichen Umgebung. Es war zu putzig, neulich die Spatzen Löwenzahnblütenblätter und anderes in der Wiese futtern zu sehen. Hatte das als Video in den Blog gestellt.

Liebe Grüße nochmal
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Seit Sonntag schwirren hier mehr Insekten herum. Vorher war es hier merkwürdig still. Aber die Zecken tauchen nun auch seit 1. Mai häufiger auf. Scheint, dass die Natur bei uns recht lange im Winterschlaf war ...
Auch das Brutgeschäft geht wohl erst langsam los. Jedenfalls kommen noch reichlich Vögel auf einen Snack vorbei - vor allem der Specht und ebenso das Eichhörnchen. Nach dem kalten Frühjahr ist alles halt etwas anders. Und ich bin erstaunt, wie viel aus dem Gitter nun doch schon weggefuttert ist. Ich dachte das Ding müsste ewig hängen.

Dein Video hatte ich gesehen. Wirklich witzig Deine Blümchenzupfer!

Herz-und-Leben hat gesagt…

Insekten hab' ich noch nicht übermäßig viel gesehen. Nagut, Mücken hatten wir auch schon und auch Schmetterlinge flattern umher. Dennoch wirkt es manchmal wieder unwirklich, wenn es schon sehr warm ist wie im Sommer, aber einiges Grün noch kaum vorhanden. Doch wir wissen ja, jedes jahr ist anders. Wenn ich da nur an die unterschiedliche Kirschbaumblüte denke, die letztes Jahr einen ganzen Monat früher stattfand und das Jahr davor einen halben ...

Bei mir ließen sie jetzt die Rosinen liegen - bei uns futtern die Vögel nun lieber im Garten, auf der Wiese oder im Gesträuch. Wir leben aber auch auf dem Land, da gibts alleweil etwas, da brauchen sie kein Extra-Futter mehr. Die Waldvögel kommen hier ohnehin nicht. Dafür hat es Wälder ringsumher. Selbst im Waldgarten kamen die Waldvögel im Frühling gar nicht mehr. Die Spechte hielten sich dann nur noch im nahegelegenen Wald auf. Das ist in jeder Gegend wohl anders.
Wo weit und breit nichts zu finden ist, finde ich es schon angebracht zu füttern.

Konnte mich nicht erinnern, die Spatzen einmal so nahe Blütenzupfend gesehen zu haben. Doch, halt, als Jugendliche ... damals futterten sie Baumknospen. Das fanden wir ziemlich ärgerlich ;-) damals ... oder Krokusse ... ja, lang ist's her ..