Samstag, 18. Mai 2013

rechts und links des Weges



Regenschwer hängt die Blütenrispe des Flieders herab. 
Begleitet wird sie von einer schon mit winzigen Früchten 
besetzten Ranke des wilden Weines ...

Noch sind nicht alle Blüten geöffnet, und es besteht Hoffnung, 
dass der Flieder bei trockener Witterung noch ein paar Tage 
seinen Duft entfalten kann. Doch, wie auch bei anderen Pflanzen 
in unserem Garten, ist das Dufterlebnis hier meist recht schwach. 

Vorgarten. Der steht nach der Mittagszeit vollsonnig, so dass man 
im Vorbeigehen 'eine Nase voll' davon mitnehmen kann. Aller-
dings war er im letzten Jahr so üppig, dass ich ihn mal wieder 
stärker beschneiden musste. Dementsprechend fällt seine Blüte 
in diesem Jahr recht spärlich aus. Und das steht dem Flieder im 
Wildwuchsgarten nun leider auch bald mal wieder bevor ... 

bald nach der Blüte zahlreiche Zweige lassen.

Zeitweilig hatte ich ihr mal etwas mehr Entfaltungsraum 
gegönnt, aber dadurch wurde sie schnell blühfaul.

Doch ich muss zugeben, dass ich auch nach ca. 15 Jahren 
hier noch nicht die richtige Mischung zwischen nötigem 
Schnitt und ganzjährig ansprechender Form gefunden habe.

Doch in diesem Jahr bin ich mit dem Blühergebnis links des Weges 
mal wieder zufrieden. Nur der kleinere Spierstrauch - links unter 
dem Flieder, der nur ganz wenig Weiß zeigte und jetzt bereits 
verblüht ist, den muss ich wohl wesentlich stärker einkürzen ...

Fotos: S.Schneider


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