Sonntag, 5. Mai 2013

Das Rosenknospen-Rennen gewinnen ...



Austins kletterwütige Fair Bianca in der Himalayazeder.




Und die aus den Klauen des  Schlingknöterich befreite 



Beide Rosen hatte ich bis zum Erscheinen der Knospen noch nicht 
zurückgeschnitten bzw. 'entspitzt' und auch nicht gedüngt. Lediglich 
die abgestorbenen Triebe waren entfernt. Denn in diesem Jahr hinke 
ich mit fast allen Gartenarbeiten noch mehr als sonst hinterher. 

Inzwischen habe ich mich nach den Ereignissen der letzten Winter, 
die den meisten Rosen in unserem Garten arg zugesetzt haben, dazu 
entschlossen nun zum größten Teil auch auf die erste Düngung der 
Rosen zu verzichten. Die so oft empfohlene zweite Düngung - nach 
dem ersten Flor - gibt es hier schon länger nicht mehr. Und auch 
vom Langzeitdünger habe ich vorerst Abstand genommen. Unsere 
Rosen sind mir im Winter bzw. zeitigen Frühjahr viel zu kraftvoll 
und vorwitzig. Denn schon oft endet dieser Wachstumsschub mit 
dem bodenbündigen Rückschnitt der Rosen zur Forsythienblüte. 
Doch dann müssen die zarten Triebe zwischen den Waldmeister-, 
Steinsame- oder Beinwell-Feldern einen Weg ans Licht finden, was 
schon einige Rosen in unserem Garten das Leben gekostet hat. 
Auch kam es in den letzten Jahren immer häufiger vor, dass die 
Rosen zwar Knospen bildeten, aber ganze Triebe kurz vor oder 
nach der Blüte abstarben. Die Erklärung dafür findet sich hier. 

Daher werden wir nun die Vorstellung von üppigen Rosenträumen 
begraben, und uns lieber daran erfreuen, dass im Wildwuchsgarten 
die verbliebene weiße Rosensammlung vereinzelt Blüten zeigt ...

Fotos: S.Schneider


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