Freitag, 31. Mai 2013

Alles schon weg!



Da ist jetzt endlich nach dem tagelangen Dauerregen mal wieder 
vernünftiges Ausflugswetter. Doch nun findet die arme Hummel 
kaum noch eine Blüte im Steinsamefeld, wo sich der Blütenbesuch 
für sie lohnt ...

Foto: S.Schneider


Kommentare:

Iris hat gesagt…

Hallo Silke,
schick sie zu mir. Hier gibt's Hummelbuffet satt - immer! Momentan sind unsere Ginsterbüsche, Storchschnäbel und Beinwell die beliebtesten Hummeltummelplätze. Aber auch im Steingarten verstummt ihr Summen nie.

Herzliche Grüße,
Iris

SchneiderHein hat gesagt…

@ Iris
Nix da, wir haben viel zu wenige! Das liegt aber nicht am mangelnden Angebot: Zum Glück haben wir unsere Scheinakazie im Frühjahr kaum in die Schranken weisen können. Da summt und brummt es zur Zeit ganz ordentlich. Und danach fangen wohl Rosa canina und dann Rosa helenae an, gefolgt von Rosa brunonii und dem Geißblatt. Danach müssen die Insekten dann ev auswandern ...

Jetzt noch Beinwell? Auch ein Teil der Storchschnäbel ist bei uns schon durch. Und meine drei Ginster vom letzten Jahr haben es leider nicht geschafft. Also werde ich es im nächsten Jahr nochmals versuchen Auf die möchte ich auf Dauer nicht verzichten!

Iris hat gesagt…

Hallo Silke,
zunächst mal vermute ich, dass gelbe Ginster grundsätzlich frosthärter sind als andersfarbige Züchtungen. Anlass dazu gibt mir, dass ich zunächst nur einen gelben und einen roten Ginster im Garten hatte. Der rote ist mir dann schon vor ein paar Jahren im ersten strengeren Winter eingegangen. An seine Stelle hatte ich dann den zweiten gelben gesetzt.
Außerdem mag Ginster durchlässige, trockene, nährstoffarme Böden in voller Sonne. Bei uns steht er nun im Heidegarten, dessen Boden mit reichlich Sand durchmischt wurde.

SchneiderHein hat gesagt…

@ Iris
Ja, Du hast sicherlich Recht, dass es bei uns inzwischen auch an den Standortbedingungen scheitert. Allerdings konnte sich meine Mutter erstaunlich lange an ihrem roten Ginster im halbschattigen Beet unter der Birke erfreuen. So ähnlich waren auch mal unsere Standorte. Allerdings dann kamen ist strengen Winter und wahrscheinlich sind sie mir da verfroren oder vertrocknet. Und außerdem hatten sie einen merkwürdigen Befall - so eine Art kleiner grüner Kugelbesatz, aus dem wohl Geziefer hervorkam. Nach und nach gingen alle ein. Und als das auch im Garten meiner Mutter auftrat, dauerte es noch 2 Jahre bis alle Triebe abgestorben waren.
Aber irgendwann werde ich es trotzdem nochmals mit den Weißen probieren. Da bin ich ausnahmsweise dann doch unvernünftig. Doch der Standort sollte dann wirklich gut überlegt sein ...