Donnerstag, 25. April 2013

gefegte Wege


Da mich das Shreddern des Ligusters nun nahezu gartenuntauglich 
gemacht hat, hatte ich mich am Mittag entschieden die Betonfläche 
und die Wege nun doch zu fegen. Wie gern hätte ich noch etwas 
weiter die Hecke Richtung Norden zur Mirabelle bearbeitet und den 
Knöterich aus der Zwetschge & dem rechten Apfelbaum gezogen. 
Außerdem gefällt es mir gar nicht, dass die Rosa multiflora und 
die Reste der Spiere noch über dem Hochbeet liegen müssen, an-
statt sich schon in der Ligusterhecke neu auszurichten. Doch für 
die restlichen Arbeiten an der Hecke und für das Entfernen der 
toten Äste von Zwetschge und Mirabelle brauche ich diese Frei-
fläche neben dem Hochbeet noch als Arbeitsbereich. Und da die 
Natur in den letzten Tagen so explodierte und fast alles gleich-
zeitig blüht, gibt es auch reichlich Blütenstaub in der Luft, der 
Nase und Augen zusätzlich reizt. Es ist also sinnvoll für die 
nächsten Tage leider eine Gartenarbeitspause einzulegen ...

Nun sieht der Weg neben der Brombeerhecke also so aus. 
Der cremefarbene Beinwell ist noch erstaunlich weit zurück. 
Aber eine gerupfte gerade Kante hätte ich nun doch gerne 
mal wieder auf dem Weg zu den 'vergessenen Gemüsen'. 

Einerseits bin ich froh, dass ich unseren üppigen Wildwuchs 
vom Zaun mal wieder in seine Schranken gewiesen habe. Aber 
eine freigeschnittene Grenze bringt nicht nur Vorteile mit sich. 
Nun haben wir wieder freien Blick auf die hellblaue Poolfläche 
unserer Nachbarn. Und wenn sie ihren Pool wieder aufbauen, 
sind sie beim Baden dort nicht mehr so unbeobachtet wie früher.

Und hier, auf dem Weg parallel zur Ostgrenze zeigt sich 
mal wieder, dass sich das Fegen nicht sonderlich lohnt. 
4 Stunden später haben die Vögel nämlich im hinteren 
Bereich des Weges schon wieder ganze Arbeit geleistet.

 Aber nun kann ich wieder ganz bequem zur Kupfer-Felsenbirne 
gelangen. Dafür hat sich der Arbeitseinsatz mit tränenden Augen 
und Schniefnase dann trotzdem gelohnt!

Fotos: S.Schneider


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