Freitag, 5. April 2013

Das Grauhörnchen kommt zum Tisch



Seitdem das Eichhörnchen mit dem noch deutlich erkennbaren 
der Gartentisch aufgesucht. Denn unser regelmäßiger Besucher, 
Doch das Grauhörnchen mag anscheinend lieber Trennkost: 
Zuerst nimmt es einige Erdnüsse aus dem vorderen Schälchen.

Und dann hält sich das Tierchen wesentlich 
länger bei den Sonnenblumenkernen auf ...


Fotos: S.Schneider


Kommentare:

Brigitte hat gesagt…

Das sind Aufnahmen, die ich mir wirklich sehr gerne anschaue!

Das Hörnchen fühlt sich sehr zuhause in deinem Garten.

Lieben Gruß, Brigitte

Elke hat gesagt…

Nee, nee - Grauhörnchen sind was Anderes (aber ich denke, das weißt du). Eben habe ich erstmal einen Schock bekommen - acht neue Beiträge bei dir - puuh, da habe ich reichlich nachzulesen. Mach ich aber gerne - also dann . . .
Liebe Grüße
Elke

stadtgarten hat gesagt…

Schöne Bilder! Anscheinend ist Euer neuer Besucher ein Feinschmecker! ;)
Liebe Grüße und eine schöne Frühlingswoche, Monika

Im Waldhaus hat gesagt…

*lach* Das ist ja herzallerliebst, Silke !!! Unser Eichhörnchen kommt auch immer noch jeden Tag und ich habe ihm sogar ein Schüsselchen bereit gestellt. So frisst es doch etwas leichter und buddelt mir nicht so tiefe Löcher ins Beet *gg*.
Ja, das mit dem Wassergelb sehe ich genauso wie du *gg*. Das leidige Zecken-Thema kommt bei uns mit den steigenden Temperaturen auch wieder auf - leider. Aber ich habe uns bereits mit Spray-Nachschub eingedeckt. Würdest du denn die Zeckenrollen empfehlen nachdem sie bei dir so zerrupft und verschleppt werden ? Wir haben uns von Neudorff ein Zeckenmittel für den Rasen gekauft - ich bin gespannt, ob das was hilft. Unser Rindenmulch stammt von einem örtlichen Betrieb, welcher diesen selbst herstellt und offen lagert. Ich hoffe sehr, dass wir uns keine Zeckennester einschleppen *stöhn*. Ich hoffe sehr, dass ihr das Problem schnell wieder in den Griff bekommt !!! Jetzt werde ich aber aufs Sofa wandern - der Tag war lang *gg*. Hab einen schönen Abend !!! Bis bald mit GGGGGGLG, Christine

SchneiderHein hat gesagt…

@ Brigitte
Ich bin ja nicht so der Videofan und kaufe mir daher jetzt lieber nochmals als Ersatz eine alte gebrauchte Kamera ohne diesen ganzen Video-Schnickschnack ;-) Aber für die beiden Eichhörnchen am Morgen zwischen den Bäumen im Gegenlicht würde sich wirklich mal ein Video lohnen. Allerdings weiß ich auch, dass es viel Training erfordert so eine Szene ansprechend zu filmen.
Da bekommen wir eher noch ein paar erkennbare Fotos mit Morgenstimmungen zusammen. Wir können uns daran auch nicht sattsehen ;-) Wolfgang hat noch sehr schöne Bilder vom 'Hochsitz' eingefangen. Aber ich komme mal wieder mit dem Posten nicht hinterher ...

@ Elke
Ok, ich hätte es wohl noch deutlicher schreiben müssen, dass das Winterfell grauer als das Sommerfell ist. Wir scheinen hier ein Eichhörnchen zu haben, dass sehr lange Winterfell trägt. Aber so lassen sich beide gut unterscheiden ...

Wenn ich nicht am Wochenende den Garten genossen/darin rumgewirbel hätte, dann gäbe es hier reichlich mehr neue Beiträge. Aber am Montag musste auch ich mal wieder arbeiten ;-) Mal schauen, ob das angekündigte Regenwetter mir mehr Post-Freiraum gewährt, oder ob der Garten dann so explodiert, dass ich nur noch zum Fotografieren komme ...

@ Monika
In der Säule gibt es auch Erdnüsse & Sonnenblumenkerne. Aber die war ja noch durch das andere Eichhörnchen besetzt. Witzig war nur, dass es 'Trennkost' machte, obwohl beides griffbereit stand ;-)

SchneiderHein hat gesagt…

@ Christine
Schön - also doch kein Marder-Opfer! Ja, wir und 'unsere' Eichhörnchen ;-) Bei uns hatte ein Eichhörnchen im Herbst mal den Tisch abgeräumt und alles im Wald vergraben. Da muss man wirklich genau überlegen, wann man Futter in welcher Form anbietet. Ähnlich ist das zur Zeit wohl mit dem Eichelhäher-Paar, die bunkern wohl auch Vorräte für die Jungen-Aufzucht ...

Noch ist bei mir von Wassergelb nichts zu sehen. Scheinhasel und Elfenblume trauen sich noch nicht. Und ich stelle fest, dass es eigentlich genug frühe Zwiebelblumen im Garten gibt, so dass ich auf gekaufte Töpfe für die Kübel am Haus wirklich verzichten kann. Und gerade dieser Winter zeigte mir mal wieder, dass es keinen Sinn macht zu viele Topfpflanzen mit Frühlingsblühern zu haben. Die 3 Schachbrettblumen im Treppenhaus sind ein Hauch von Frühling - das ist schön. Aber mehr ist nicht nötig. Und die Christrose von Anfang Januar erholt sich zum Glück.

SchneiderHein hat gesagt…

@ Christine - der Zeckenteil
Als Maus am Sonntag so glücklich im Mulch lag, dort wo als erstes die Marienkäfer aus dem Winterschlaf erwachen, hatte ich auch schon befürchtet, dass sie sich gleich Zecken mitbringt. Bisher geht es wohl noch. Aber wenn es jetzt noch dazu regnet, dann ist wohl wieder Frontline-Zeit :-(
Meine Anti-Zeckenmittel sind wohl alle abgelaufen, da sollte ich mich nun auch mal wieder eindecken, da gerade in den gefährlichen Ecken noch so viel zu tun ist. Aber ansonsten bin ich froh über jede Zecke, die ich an mir entdecke, einfange und vernichten kann. Daher verzichte ich meist darauf mich einzunebeln.
Denn nur so bekomme ich ein Gefühl dafür wo die Tierchen sitzen, und wie durchseucht der Garten ist. Aber eigentlich ist schon klar, wo Igel & Mäuschen schlafen oder langlaufen, da besteht überall Gefahr.
Und nicht nur da :-(
Wir hatten 2011 das Problem, dass die Nymphen sogar in den Betonplattenfugen vor dem Haus saßen, da es dort so schön nach Mensch & Katzen roch. Die kommen tatsächlich aus der Wiese gekrabbelt, um an solchen Flächen auf uns zu lauern. Daher hatte ich im Sommer 2011 dann sogar vorm Haus auf der gepflasterten Fläche das Zecken- & Grasmilben-Konzentrat verwendet.
Präventiv eine ganze Rasenfläche damit zu behandeln erachte ich als nicht unbedingt sinnvoll. Zur Sicherheit würde ich vorher zumindest den Test mit einem getragenen weißen T-Shirt machen. Sonst vernichtet Ihr mehr nützliche Tiere als Zecken. Ich nehme das Mittel nur für Zeckennester (im Umkreis von 1,5 bis 2m) und dann allerdings 2 bis 3x, im wöchentlichen Abstand, denn die schlüpfen in Abständen. Das hat die Natur perfekt eingerichtet ...
Hast Du Dir mal die Gartentipps auf der HP der Zeckenrollen angesehen? Ich sehe da zwar auch bei deren Tipps noch so manche Gefahr, da Nymphen sehr wohl gerne im Mulch auf Wirte lauern (Ich meine da jetzt keine eingeschleppten Zecken oder Larven durch gekauften Rindenmulch. Das ist noch ein ganz anderes Thema!) - zumal wenn er beschattet ist, und durch feuchte Witterung ein ideales Klima bietet. Aber dort gibt es gute Hinweise zur Gartengestaltung - zumindest zum Sensibilisieren für das Thema ...
Für mich sind die Zeckenrollen nur ein weiterer Versuch das Problem anzugehen, anstatt nur tatenlos zu jammern. Ob es wirkt, werden wir nie feststellen können. Denn selbst wenn wir unseren Garten zeckenfrei bekommen sollten - was absolut utopisch ist, dann würden aus den Nachbargärten immer wieder neue Zecken durch die Tiere eingeschleppt werden. Denn ich hatte im letzten Jahr häufig bei Maus noch krabbelnde Zecken im Fell gefunden, wenn sie gerade aus den Gärten von der gegenüberliegenden Straßenseite kam :-( Aber wenn die Mäuschen durch den Kontakt mit der behandelten Baumwolle tatsächlich Zeckenlarven und eventuell sogar Nymphen vernichten könnten, wäre das ideal. Denn ich werde nie alle Zeckennester im Garten ausfindig machen können. Und bevor ich so ein Nest überhaupt entdecken kann, sind schon einige Larven auf Wanderschaft ...
Und auch wenn ich bald wieder konsequent den Wiesenrand nach Zecken absuchen werde, so werde ich dort bestimmt nie alle Nymphen, Männchen & Weibchen ausfindig machen. Zumal das ja nur ein paar qm vom Garten sind ;-)
Nein, wenn habe ich eher die Hoffnung, das dieses Frühjahrswetter ihnen geschadet hat und die Population dezimiert.
Ansonsten hilft nur immer wieder Absammeln. Zum Glück habe ich noch gute Augen und den Zeckenblick ;-)
Die einzig schnelle Lösung wäre alles im Garten roden, die obere Erdschicht abtragen, den Garten mit einer undurchdringlichen Mauer umgeben, damit möglichst keine Tiere mehr in den Garten gelangen und am besten den Garten betonieren ... ;-)

Im Waldhaus hat gesagt…

Hey Silke,
mhm, die Scheinhasel tut bei mir auch noch keinen Mucks... aber die Sonne hat sich hier ja kaum durchgesetzt. Ich habe mir ein paar Narzissen in Töpfen gekauft, allerdings werden die genauso lange zur Blüte brauchen wie die normal im Herbst gesetzten Zwiebelblumen. Aber bei unserem großen Garten geht das eh ruckzuck unter... leider... Ich hoffe ja auch, dass all die Frühlingsblüher sich schön vermehren und nicht wieder alles von Wühlmäusen gefressen wird !!!
Oh ja, das Zeckenproblem. Ich kannte das früher nie, bis ich in den Garten meiner SchwieMa kam - da hatte ich gleich die erste Zecke an mir dran *nerv*. Darauf folgten Einige und nachdem wir unser Haus mit Garten gekauft haben, eine Zecke mit einer Behandlung gegen Borrelien folgte, habe ich mich intensiv mit dem Thema beschäftigt und inzwischen sind wir 3 Jahren ohne Zeckenbefall. An meinen Mann gehen sie eh nicht, er bringt sie nur mit. Er spürt sie auch krabbeln - ich gar nicht. Wie es bei unserer Süßen sein wird, kann ich noch nicht sagen. Ich habe zuviel Angst, dass sie sich eine holt. Ein Nachbarskind meiner Eltern (gerade mal 5 gewesen) hat Borrelien... Das ist für mich als Mama der Albtraum. Trotzdem versuche ich nicht panisch zu werden - ist nicht leicht bei der Menge an Zecken. Den Handtuch bzw. T-Shirt-Test machen wir jedes Jahr oben am Waldrand in der Dämmerung - auf 2m Strecke sind es 3-4 Zecken. Das geht gerade noch so. Dabei mäht mein Mann 2x die Woche den Rasen und wir haben sehr viele Kiesflächen. Doch wie du schon sagtest - die Tiere bringen die Zecken und Nymphen eh überall hin. Bei uns bleibt das Absuchen trotz Einsprühens nicht aus - wird zur täglichen Routine. Leider. Das mit den gepflasterten Flächen war mir neu *grusel* ! Unser Garten wird mit den Jahren und dem nebenan wachsenden Wald auch wieder schattiger und da graust es mir ehrlich gesagt etwas davor. Denn ich vermute, dass der Befall dann wieder sehr viel höher sein wird. Aber gut, da muss ich durch... Wenn ich eine Zecke an mir sitzen habe, wird sie nach der Entfernung ins Labor geschickt - so weiß ich immerhin mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit, ob sie was hatte oder nicht.

Gerade habe ich deine Nieswurz gesehen - davon habe ich mir 2 Exemplare gegönnt und bin sehr gespannt, wie sie sich hier machen... Sie gefallen mir sehr gut und ich würde mich freuen, wenn sie sich bei mir wohlfühlen...

Der Specht kommt bei uns auch immer noch vorbei - ebenso ein Kernbeißer, Kleiber und ganz viele Finken. Ich glaube, die hören nicht mehr auf mit Fressen *ächz* - aber ich habe einen frischen 25kg Sack hier stehen und der wird ja hoffentlich reichen *lach*.
Mensch, einen Mittelspecht habe ich noch nie gesehen - toll ! Hab vielen Dank fürs Festhalten !!!
So, dann werden wir jetzt mal ein bisschen nach Draußen gehen - die Sonne mag wohl rauskommen...
Hab einen schönen Gartentag - bis bald mit GGGGGGGLG, Christine

SchneiderHein hat gesagt…

@ Christine
Gartentag ;-) Hier hat es heute geschneit. Es ist zwar nicht liegengeblieben, aber feucht-kalt ist es trotzdem. Nee, da kommen noch andere Tage. Jetzt habe ich so lange gewartet, nun habe ich die paar Tage auch noch Zeit!

Oh, da habt Ihr ja auch schon nette Erfahrungen sammeln können. Wolfgang & meine Mutter hatten auch rote Stellen nach Nymphenstichen, aber hatten sich weder testen lassen noch Antibiotika genommen. Frauen scheinen aber eine besondere Chemie zu haben, die Zecken anlockt! Bei mir war das rote Plakat im Sommer 2011 eindeutig ;-) Allerdings weiß ich nicht, wo und wann mich da eine Nymphe erwischt hatte. Normalerweise notiere ich alle Stellen. Doch zu der Zeit war nichts. Aber so einen Winzling kratzt man ja auch mal unbemerkt raus. Und inzwischen bin ich mir ziemlich sicher, dass das eine Reaktion auf 'gesammelte Werke' war. Die 3 Wochen mit der Dosierung waren wohl nicht ausreichend. Aber die nächste infizierte Zecke/Nymphe kommt bestimmt ...
Denn Männchen und Nymphen spüre ich zwar oft auf der Haut. Doch Zeckenweibchen kann ich auf der Haut sehen, aber spüren kann ich sie nicht - frustrierend und faszinierend zugleich. Und was sich dann auf der Kopfhaut abspielt, wenn ich mal kopfüber im Beet stehe, bzw. einfach viel zu beschäftigt bin!?

Außerdem siedeln viele Zecken beim Kuscheln auch von unseren Katzen zu uns über, denn die schmecken durch Frontline ja nicht. Da sind wir viel verlockender.
Ich hatte irgendwo gelesen, dass Ihr mit einer Katze überlegt. Eventuell wäre es deswegen sinnvoll noch zu warten, bis Deine Tochter die krabbelnden Zecken auch im Fell spüren, fangen und vernichten kann. Und besser wäre dann leider eine Kurzhaarkatze statt einer Maine Coon ... ich hatte dazu mal einen Kommentar von Dir gesehen ;-)

Ja, Kinder sind echt gefährdet. Das war auch der Grund, warum wir keine Gartenfeiern mehr machen. Wie soll man Kindern klarmachen, dass jeder Schritt auf dem Mulchweg und erst recht ins Beet gefährlich ist, da dort die Nymphen im Boden oder an niedrigen Pflanzen warten, die man eigentlich nicht sieht. Auch wenn jetzt überwiegend Kinder bis 14 Jahren an Borreliose erkranken, so möchte ich da keine Mitschuld haben.

Ach ja, und das Thema Sonne oder schattiger Garten: http://wildwuchs-unter-aufsicht.blogspot.de/2011/07/das-ist-unsere-zeckenrolle.html
Da schlüpften zu Weihnachten noch Zecken. Sonneneinstrahlung & Luftabschluß - Zecken sind zäh und halten sich wahrscheinlich auch im Haus. Und Zecken, die Borrelien in sich tragen können mehr ab als nicht infizierte Zecken. Das haben Studien ergeben. Und den Test mit einer vollgesogenen Zecke im Filmröhrchen, den habe ich mehrmals gemacht.
Als unsere Fichten auf der Südseite gefällt waren und ich an einem warmen Sommermorgen dort in der Sonne die Grenze nachschnitt, hatte ich nach kurzer Zeit 6 Zecken unter meiner Sammeltasche. Die saßen dort im Efeu und die Tasche roch so gut nach Mensch ...
Daher auch der Tipp für Deine Tochter: Kein Spielzeug im Garten liegenlassen. Zecken ziehen sich über Nacht dahin und warten dann dort. Ich hatte mal morgens eine oben auf der Stuhllehne, da ich abends den Stuhl an der Stelle angefasst hatte und am Wiesenrand stehen ließ. Horrorstories - ich weiß. Aber wenn man das alles verinnerlicht hat, wie 'intelligent' die Tierchen sind, lässt sich im Garten vorausschauender damit umgehen. Und Vorsicht ist das beste Schutzmittel. Mit Zecken im Garten leben lernen ...

Wenn das Wetter mitspielt, müsste die Foetidus sich bei Dir auch wohlfühlen, die ist recht unkompliziert. Bis auf die letzten Winter hatte ich nie Probleme.

Die Fotos vom Mittelspecht hat Wolfgang eingefangen. Das war echt Glück. Und hätte Elke da nicht etwas vom Mittelspecht geschrieben, wüßte ich bis heute nicht, dass es so einen Vogel überhaupt gibt ;-)