Sonntag, 21. April 2013

blaues Feld



Noch nie waren die Scilla siberica unter den alten Obstbäumen 
im lichten Schatten so üppig und trotz der warmen Tage so haltbar

Denn es scheinen zur Zeit noch wesentlich weniger Fraßfeinde 
unterwegs zu sein. Auch wenn ich in Teilbereichen des Gartens 
diese Entdeckungen an den Blaublütigen machen musste. Doch 
gegen diese Mengen an Schneeglanz, Scilla und im Hintergrund 
Gedenkemein kommen die paar Tierchen in diesem Frühjahr 
zum Glück noch nicht an ...

Fotos: S.Schneider


Und wer nun noch eine Hommage an die kleinen Blaumänner 
lesen möchte, der sollte hier vorbeischauen ...


Kommentare:

Gartenfee hat gesagt…

Hallo Silke,
Ihr habt ja auch wunderschöne blaue und violette Blütenteppiche im Garten! Ich habe noch nie bemerkt, dass Schnecken an die Blausternchen gehen, dabei knabbern sie hier auch vieles an, das sie ansonsten (angeblich) verschmähen...auch die Küchenschellen werden verschont.

Zu den Traubenhyazinthen: die wachsen hier wirklich wie Unkraut und können manchmal richtig lästig werden...ich kann Dir gerne welche schicken, vielleicht ist es ja eine besonders robuste Sorte. ;-)

Liebe Grüße, Bärbel

SchneiderHein hat gesagt…

@ Bärbel
Ganz lieben Dank für Dein Angebot. Aber ich gebe es bald auf. Ab und an buddele ich noch ein paar der wild wuchernden Zwiebeln aus der Rabatte bei meiner Mutter, denn da gedeihen sie wirklich toll. Inzwischen habe ich selbst bei den Traubenhyazinthen die Schnecken in Verdacht. Denn wie ich schon schrieb, hatten wir mit dem Garten 1996 auch zahlreiche Traubenhyazinthen übernommen. Manche blieben an Ort und Stelle, andere habe ich umgepflanzt und alle sind jetzt weg ...
Ganz im Gegensatz zu denen bei meiner Mutter auf dem heißen Südhof. Aber in ihrem Garten hinter dem Haus verschwinden sie auch regelmäßig :-(
Zum Glück habe ich aber auch einen heißen Südhof - und da blüht jetzt sogar ein gekaufter weißer Topf vom letzten Jahr!

Elke hat gesagt…

Es blüht in diesem Jahr wirklich alles besonders üppig. Das ist schon sehr auffällig. Genießen wir es!
Liebe Grüße
Elke

Elke hat gesagt…

Hallo Silke,
vielen Dank für's Verlinken.
Ich finde auch, dass es dank der Trockenheit wenig Schnecken gibt und daher mehr Scilla-Blüten. Der Rötelmaus ist das natürlich egal, und so frisst sie mir die Pflanzen trotzdem ab. Dieses Jahr aber wieder besonders gern Akeleiblätter. Auch ein Zierlauch musste dran glauben. Wo sind die Katzen, wenn man sie braucht?
VG
Elke

SchneiderHein hat gesagt…

@ Elke
Ja, zumindest habe ich 4 blühende Traubenhyazinthen aus bestimmt 100 über die Jahre gesetzten Zwiebeln in der Wiese ;-) Aber das ist hier auch so ein Spezial-Problem!

Ansonsten gebe ich Dir recht: Was nicht verfroren ist, blüht extrem üppig. Darum tut es mir auch so weh, dass ich gerade jetzt den Garten im hinteren Teil so verwüsten muss. Doch ich habe leider immer auf die Mithilfe des Mitverursachers der Bepflanzung gehofft und muss mich nun doch fast allein durchkämpfen ...
Aber zumindest konnte ich mich noch über die halbschattige Idylle zur Blütezeit der Lenzrosen, Buschwindröschen, des Lerchensporns und der blauen Zwiebelblumen freuen.
Nun kommt der Beinwell, dann der Waldmeister und wohl kurz danach die Steinsame und Akelei begleitet von einigen weißen Blühsträuchern. Da die meisten Rosen und den Märzfrösten gelitten haben, ist dann unser Blütenjahr schon fast beendet ...
Und zum Glück hat sich der vordere Teil des Gartens inzwischen einigermaßen von der Fichtenfällung erholt. Dann werde ich in diesem Jahr vorn genießen und hinten wühlen ;-)

SchneiderHein hat gesagt…

@ Elke (Günstig gärtnern)
Die Katzen sitzen im Gartensessel auf der Decke und schauen mittägliches Mause-TV ;-) Leider komme ich mit dem Posten nicht hinterher. Aber die Gelbhalsmaus kommt in der Mittagszeit aus ihrem Versteck und holt sich meist 10 bis 15 Erdnüsse vom Futterhaus auf dem Tisch. Und wir schauen zu :-)
Vielleicht solltest Du Deinen Mäusen auch anderes Futter anbieten!?
Die anderen Mäuschen werden dann abends ins Haus transportiert und freigelassen, damit wir was als Abendbeschäftigung haben ...

Das Verlinken mache ich bei Dir sehr gern, denn ich finde Deine Texte sind immer so eine erfrischende Ergänzung zum Thema. Und so finde ich sie später auch schneller mal wieder, als wenn ich sie bei Dir auf dem Blog suchen muss. Also purer Eigennutz ;-)

Ich vermute nicht, dass die Trockenheit das Schneckenproblem zur Zeit minimiert. Bei uns muss es eher die langanhaltende Kälte gewesen sein. Denn so trocken ist es bei uns gar nicht. Durstig sahen gestern nur eine Lenzrose und die Buschwindröschen in der prallen Mittagshitze aus

Herz-und-Leben hat gesagt…

Jedes Jahr ist anders. Nun hoffe ich auch, daß der lange Winter einigen Lästlingen geschadet hat.
Wunderschön, das Blau! Selbst bei uns im neuen Garten ist da schon einiges, sogar zahlreiche Duftveilchen, worüber ich mich sehr gefreut habe.