Sonntag, 21. April 2013

blau-violettes Blütenmeer



Das blaue Buschwindröschen - Anemone nemorosa 'Robinsoniana' 
kommt für mein Farbempfinden eher hellviolett denn blau daher. 
Deswegen musste es, als sich die zwei Töpfe unter dem Apfelbaum 
gut entwickelten auch auf die rechte Seite am Aluteich umziehen. 
Denn zwischen blauen Scilla, die sich unter den Obstbäumen aus-
breiten sollten, ist diese wunderschöne Buschwindröschen-Farbe 
ein Störfaktor. Auch in diesem Jahr passt ihre Blüte nicht ganz zu 
meiner Farbvorstellung, da der blaue Schneeglanz in dem Beet zu 
spät dran ist, und diese Buschwindröschen-Variante vergleichsweise 
viel zu früh blüht. Aber im nächsten Jahr ist bestimmt alles wieder 
ganz anders! Doch es ist schon sehr erstaunlich, dass ein Topf mit 
5 Buschwindröschen in unserem Garten 14 Jahre benötigt, um 
diese kleine Fläche zu bevölkern ...


Fotos: S.Schneider


Kommentare:

Sisah vom Fließtal hat gesagt…

Die hat eine ganz ungewöhnliche Farbe, und ich würde mich freuen wenn ich so einen monochromen Blütenteppich in meinem Garten hätte. Die brauchen keine Begleitung, die sind für sich allein eine Sensation.Ich würde diesen Teppich weiterknüpfen ;-)
LG
Ssiah

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sisah
Das tue ich auch ;-) Weiter links nicht im Bild darf sich der zweite Topf entfalten der nimmt auch schon fast so viel Fläche wie dieser ein. Und da im Sommer das Beet von einem Hartriegel, einem echten Eibisch und 5 Rosen verschattet wird, haben sie hier etwa 2qm zur Verfügung - weiter hinten stehen unter der Himalayazeder 4 Leberblümchen. Das Blau-violett passt perfekt dazu, wenn sie zeitlich mal zusammen blühen. Den Waldmeister bekomme ich aus der Fläche wohl nie wieder raus, aber Walderdbeeren und Waldmeister fügen sich wundervoll als Umgebung ein ...

Annika hat gesagt…

Ob blau oder violett oder .... Ich finde Buschwindröschen sehr schön! Hätte aber auch gedacht, dass sie schneller verwildern?
Nun Gut, Geduld ist wohl eine der Eigenschaften, die man sich als Gärtner bewahren sollte.

Liebe Grüße,
Annika

Elke hat gesagt…

Ich finde diese Buschwindröschen sehr schön. Waldmeister hatte ich auch mal, aber den habe ich relativ schnell selbst erledigt, eigentlich schade drum. Aber unter unserer großen Tanne ist der Boden immer wieder so sehr mit Nadeln und Zapfenschuppen bedeckt, dass ich da immer wieder was abtragenb muss und da kommt es leider öfter mal zu Kollateralschäden.
Liebe Grüße
Elke

Elfenrosengarten hat gesagt…

Liebe Silke,
du hast einen richtig schönen
Waldgarten. Die Buschwindröschen blühen ja nicht überall :-)
Toll dass sie bei dir so gut
gedeien - und so eine hübsche Farbe :-)
Ganz viele liebe Grüße Urte

Lykkagard hat gesagt…

Wunderschön! Wir haben auch welche in unserem Garten entdeckt!
LG lykka

SchneiderHein hat gesagt…

@ Annika
Die gelben sind wie Unkraut - die hätte ich vielleicht lieber aus dem Garten fernhalten sollen. Eigentlich haben sie ihren Platz auf der Nordseite, wandern aber gern zum Beet unter der Magnolie aus.
Und als ich von meiner Mutter etwas Bertramsgarbe für die Wiese mitnahm, kamen versehentlich einige Rhizome der Gelben mit. Seitdem bin ich im Frühjahr mehrmals mit dem Unkrautstecher in der Wiese unterwegs. Denn bei meiner Mutter bevölkern sie um diese Zeit einige Quadratmeter und erobern zwei Nachbargärten gleich mit.
Die weißen Buschwindröschen wachsen vergleichsweise wesentlich langsamer. Und wenn ich mir überlege, dass die meisten Pflanzen als Ableger aus dem Garten meiner Mutter bzw.meinem weißen Vorgarten kommen - und das nun auch schon 16 Jahre her ist, dann vermehren sie sich kaum schneller als die blauen. Obwohl sie im lichten Schatten stehen und gut gemulchten Boden zur Verfügung haben.

Ein Topf Waldmeister hat in der gleichen Zeit schon ca. 50qm vereinnahmt - und dem hatte ich zeitweilig sogar mal den Kampf angesagt und einige Quadratmeter einfach aufgerollt und entsorgt ...

Wir lassen uns anscheinend leicht davon täuschen, wenn wir im Frühjahr so ein üppiges Blütenmeer im Wald unter Bäumen sehen. Solche Flächen brauchen in der Natur wahrscheinlich auch Jahrzehnte ...

@ Elke
Stimmt, alles was ich an Waldmeister herauszuppele bzw aufrolle, kommt in den Hochwald. Da überlebt es nicht lange, da es dort im Sommer zu trocken ist. Aber ansonsten habe ich mit den gemulchten Flächen hier ein ideales Gebiet für ihn geschaffen ;-)

@ Urte
Auch wenn nach und nach einige Obstbäume und Nadelgehölze absterben, so ist es mir manchmal doch noch zu viel Schattengarten. Denn nur wenige Rosen kommen damit klar. Wir haben halt einen Frühlingsgarten mit einigen Rosen, und danach ist der Garten nur Grün. Denn selbst im Herbst muss es sehr warm und trocken sein, damit wir eine schöne Laubfärbung bekommen. Alles hat eben Vor- & Nachteile ;-)

@ Lykka
Weiße oder gelbe Buschwindröschen? Bei den gelben wäre ich vorsichtig, die überwuchern ganze Flächen ...

Herz-und-Leben hat gesagt…

Scharf kann ich noch gucken und ich finde auch, daß es nicht blau ist!
Wenn ich es in den Kopf kriege, hole ich mir dennoch auch hier wieder Waldmeister :-)

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Zur Zeit kommen aber erstaunlich viele Besucher mit der Anfrage 'blaue Buschwindröschen' auf unseren Blog. Das scheint ähnlich wie mit dem 'Blau' für Katzenrassen zu sein, was wir ganz platt als 'Grau' bezeichnen ;-)

So, wie ich Deinen Garten bisher durch Fotos kennengelernt habe, brauchst Du für den Waldmeister wohl noch ein schattiges und gut gemulchtes Beet unter Sträuchern ...