Montag, 1. April 2013

Auch so ein nerviges Unkraut!



Am liebsten würde ich jetzt diesem Gras unter den abgestorbenen 
Obstbäumen an den Kragen gehen. Allerdings wäre ich dabei zur 
Zeit wohl kaum erfolgreich, da der Boden noch gefroren ist, und 
ich die Wurzeln dann nicht mit herausbekäme ... 

Leider hatte sich vor einigen Jahren das Gras hier eingeschlichen, 
und ich ahnte nicht, was das einmal für Folgen haben würde. Denn 
zunächst sahen so ein paar Halme sehr malerisch im lichten Schatten
 aus. Doch in den letzten Jahren konnte sich dieses Gras immer mehr 
ausbreiten, da ich mich nur ungern voll verhülle und von oben bis 
unten mit Anti-Zeckenmittel einnebele. Doch um das Gras jetzt noch 
auszurotten, müsste ich den Bereich konsequent alle paar Wochen 
bearbeiten. Dabei würde ich dann allerdings auch jedes Mal himmel-
blauen Beinwell, großes Immergrün, Gedenkemein und Farne in der 
Fläche heruntertrampeln. Und so ist dieser Bildausschnitt nun nur 
1/3 meiner Problemfläche, die dieses Gras inzwischen einnimmt ...

Foto: S.Schneider


Kommentare:

Lykkagard hat gesagt…

Ja das bringt sehr viel Arbeit mit sich.
Mir schwant schon für unseren Garten, dass ich dort wohl kaum Frau der Lage werde. Denn im mein Mann muss im Haus arbeiten und der Garten ist für mich vorgesehen.
Wir werden sehen.
LG lykka

SchneiderHein hat gesagt…

@ Lykka
Sieht bei uns nicht anders aus. Fürs Bäume-Bewältigen muss ich einen 'Antrag' stellen und dann kommt meist noch ein paar Wochen oder Jahre was dazwischen ;-)
Darum bin ich froh, wenn ich möglichst nicht auf seine Gartenhilfe angewiesen bin. Das ist nämlich ein guter Grund, dass der Garten irgendwann wilder ist, als er jemals sein sollte ...

Lykkagard hat gesagt…

Einen Antrag stellen? Schmunzel. Mann hat eben viel zu tun.
Also mit im Haus arbeiten meinte ich am und im Haus bauen. Kochen und putzen muss ich aleeene.
LG lykka

SchneiderHein hat gesagt…

@ Lykka
War schon klar, wie Eure Arbeitsteilung aussieht ;-)

Bei uns ist es die Firma, die Wolfgang vom Leben abhält. Früher, als wir beide noch in anderen Firmen angestellt waren, hatten wir mehr Gelegenheiten gemeinsam im Garten zu arbeiten/den Garten zu gestalten. Das hat sich seit Herbst 2007 extrem geändert. Und wenn es jetzt dann mal Freizeit für Wolfgang gibt, dann zieht er als Ausgleich gern mit seinen Bären & Co in den Garten und erzählt Geschichten. Daher ist er auch gar nicht so wild darauf einen aufgeräumteren Garten zu haben. Denn in Teddybär-Perspektive ist der Garten wie eine ideale Wildnis für Bären-Abenteuer ...