Mittwoch, 6. März 2013

Wenn die Sonne so vom Himmel lacht ...



... dann ist es mal wieder an der Zeit die noch kahle Blutbuche 
hinter unserem Wald im Nachbargarten zu fotografieren. Mir 
scheint, dass ihre Blattknospen jetzt schon deutlicher werden!

Foto: S.Schneider


Kommentare:

Brigitte hat gesagt…

Unseres Nachbarn Blutbuche wird auch etwas dichter. Das dauert nicht mehr lange.

Lieben Gruß, Brigitte

Im Waldhaus hat gesagt…

Mhm, eine Blutbuche hätte ich auch immer gern gehabt. Jetzt ist es ein Blut-Ahorn. Auch nicht schlecht *gg*. Aber bei uns dauert das sicherlich noch 3-4 Wochen bis alles so weit ist wie bei dir !!!
Ach, zu den Nacktschnecken: wir haben mehrere Schlingnattern. Eidechsen und Blindschleichen haben wir auch. Igel haben wir glaube ich auch, aber keine Ahnung wo genau. Ich nehme aber an, dass die Schlingnattern den Bestand der Nacktschnecken am meisten reduzieren. Außerdem sind unsere Wege allesamt aus Splitt - das mögen sie auch nicht so sehr. Aber wir haben schon auch welche, so ist es nicht *lach*. Ich will dich ja nicht total entmutigen... hast du mal über Leih-Laufenten nachgedacht ??? Hier kenne ich einige Gärtner, welche das machen und die sind ganz begeistert...
Bei dir würde sich das ja ruckzuck lohnen, nachdem was die Biester schon alles vernichtet haben !!! Deine Scilla und die Schneeglöckchen sehen übrigens herrlich - gefällt mir supergut. Wie geht es deinen Helleborus ? Ich hoffe doch, dass es besser wird ! Aber nachdem ja wieder so kalte Temperaturen angesagt sind, bin ich wirklich gespannt, was das wieder für Auswirkungen in unser aller Gärten haben wird...
Na ja, ich wünsch dir auf jeden Fall einen geruhsamen und gemütlichen Abend und sage einfach: bis bald mit einem lieben Gruß,
Christine

SchneiderHein hat gesagt…

@ Brigitte
Aber jetzt gibt es ja wohl einige Tage einen Wachstumsdämpfer :-(

@ Christine
Ich hatte mich damals ja für die Scheinakazie entschieden. Und für mehr Bäume gab es damals keinen Platz. Inzwischen sind ja 2 Apfelbäume abgestorben, aber solange sie nicht zusammenbrechen, warte ich da jetzt ab.
Über die Blutbuche freue ich mich jeden Tag. Aber auch, dass sie im Nachbargarten steht ;-) Aber im Prinzip teilen wir uns ja den Baum. Und trotz der Blatthülsen, die nun bald wieder auf Wege & Teich fallen, kann ich mich total für diesen abwechselungsreichen Baum begeistern. Sein Blattfarbspiel ist wirklich traumhaft. Und auch das Laub macht mir nichts aus. Im Gegenteil: Wenn ich nicht Bedenken hätte, dass wir uns mit dem zusammengerechten Laub aus dem Nachbargarten jetzt nicht auch noch mehr Zecken in den Garten holen würden, dann hätte ich immer noch gern das gesamte Laub des Baumes auf unseren Flächen verteilt ...

Tja, Nattern, Eidechsen und Blindschleichen haben wir halt nicht! Und die Igel fraßen mit den kleinen Nacktschnecken früher aus einem Futternapf gemeinsam das Katzenfutter. Es wird zwar immer gern behauptet, dass Igel Schnecken fressen, aber wir hatten früher reichlich Igel im Garten und trotzdem auch gut genährte Schnecken ;-)
Ich habe mich leider nicht weiter darum gekümmert, aber ich hatte mal vor einigen Monaten von einer Theorie gehört, dass das massive Auftreten von Nacktschnecken bei Igeln sogar zu Lungenwürmern führen kann. Nur da es bei uns nun, seitdem ich kein Katzenfutter für die Igel mehr rausstelle, wesentlich weniger Igel gibt, hat sich das Thema vorerst für mich erledigt. Und da Igel - vor allem kranke und schwache Igel - nun mal große Zeckenschleudern sind, bin ich auch gar nicht mehr so begeistert, wenn sich die Stachelgesellen zu oft bei uns aufhalten :-(
Also Splittwege halten die Tierchen kaum auf. Bei uns schleimen sie sogar über die scharfen Kanten der Krebsscheren im Teich, um sich dort zu laben. Und immer öfter haben wir Hausbesucher, die nicht nur über die trocken Betonplatten im Treppenhaus schleimen sondern sogar einige Meter über unsere Nadelfilzfliesen zurücklegen, bis sie ihren Irrtum erkennen und umkehren.
Früher hatten wir sogar mal über die Anschaffung von 3 Laufenten nachgedacht. Aber denen können und wollen wir nicht die Lebensumstände bieten, die sie bräuchten.
Und ich vermute, als ich an einem sehr verregneten Tag im August 2002 über 900 Nacktschnecken bei uns gesammelt habe, das war wohl der Höhepunkt. Insgesamt habe ich von 8/2002 bis 10/2003 dann über 9.000 Tierchen gefunden und erlegt. Danach hatte ich keine Lust mehr :-(
Seit diesem extremen Eingriff geht es eigentlich, und ich lebe jetzt mit den Schleimern. Wenn mir nun welche begegnen, werden sie ev. am Fundort fotografiert und dann auf den Kompost im Hochwald befördert. Da sollen sie arbeiten und bekommen ab und an frisches Arbeitsmaterial und notfalls auch mal etwas Wasser, wenn ich den sehr trockenen Hochwald im Sommer mal wässern muss.
Aber da das Problem einfach vorhanden ist und je nach Wetter wohl mal mehr oder weniger in Erscheinung tritt, verzichte ich eben lieber auf bestimmte Pflanzen und Gemüseanbau macht bei uns gar keinen Sinn. Dafür müssten wir unsere Gartenanlage radikal verändern ...

Zu der Orientalis habe ich noch ein Foto eingestellt. Aber jetzt ist es ja spannend, was die nächsten Wintertage anrichten. Ich werde berichten ;-)

Erwin Schriefer hat gesagt…

...die mag ich ja auch gerne...aber nimmt sie dir nicht zuviel Licht?

Ich hab mir eine Hecke gepflanzt, leider wächst sie nur sehr langsam....Lieben Gruß Erwin