Donnerstag, 7. März 2013

stellenweise vertrocknet



An diesem Trieb der Heckenkirsche zwischen Mirabelle und 
Zwetschge auf der Nordseite zeigt sich der vergangene Winter. 
Noch ist nicht genau zu erkennen, ob diese Zweige nun nur 
ihre immergrünen Blätter abwerfen und neu ausschlagen, ...

oder ob sie vertrocknen. Je nachdem wie kalt bzw. trocken 
der Winter war, kann das an den immergrünen Heckenkirschen 
zu extrem stackseligen Gebilden oder zum bodenbündigen 
Rückschnitt führen. Der Winter 2009/10 hatte unserem überall 
Ende April 2010 nach dem Rückschnitt blieb hier dieser Anblick 
übrig. Und im Februar 2011 sah es zwischen den Obstbäumen 
nicht gut aus. Im April 2012 war noch immer nicht absehbar wie 
viel der Winter von dem Strauch übrig gelassen hatte. Aber 
die alten Sträucher haben sich trotz einiger Trockenzeiten
 im Sommer dann einigermaßen wieder begrünt.

Ich weiß zwar nicht genau, welche Lonicera ich mir ab 1996 
immer mal wieder aus dem Garten meiner Mutter als Ableger bzw. 
Stecklinge mitgenommen habe - vermutlich aber Lonicera nitida.
 Doch bei diesen Exemplaren muss ich immer darauf vorbereitet 
sein, dass es plötzlich durch extremere Winter mal größere Lücken 
in der Gartenbepflanzung geben kann. Manchmal kann es leider 
auch einige Jahre dauern, bis sie sich davon erholt haben. Darum 
wären immergrüne Heckenkirschen für mich nur teilweise ein 
Ersatz für meine Buchsbäume ...

Fotos: S.Schneider


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