Samstag, 2. März 2013

Gartenansichten



Bei dem schönen Wetter hat Herr Hein hier am Teich 
etwas im Garten vor. Doch dafür sollte ich nun schnell 
die Bank säubern, die restlichen Stauden auf der ge-
pflasterte Fläche runterschneiden, das Buchenlaub 
zusammenfegen und gleich wieder unter der Magnolie 

Doch im Moment sind sogar noch die Blätter 
und Halme auf dem Steg festgefroren.

Heute kann ich zum letzten Mal die Schälchen im Futterhaus 
und die Säule im 'Wald' auffüllen. Eigentlich wollte ich heute 
versuchen noch Futternachschub zu besorgen, doch bei dem 
schönen Wetter in die Gartencenter? Außerdem ist fast überall 
nur noch Wildvogel- oder Fettfutter erhältlich. Sonnenblumen-
kerne und Erdnüsse sind vergriffen. Aber sie sind viel beliebter 
als Meisenknödel oder der Futterknast - die sind wenn überhaupt 
nur 2.Wahl. Ich habe zwar keine Statistik geführt, was bei uns 
so über den Gartentisch ging bzw. durch die Säule rieselte. Aber 
seit ca. Mitte November bis jetzt müssen das ca. 13kg Sonnen-
blumenkerne und mindestens 16 kg Erdnüsse gewesen sein. Die 
sind allerdings auch die Leibspeise der Eichhörnchen. Und von 
denen haben wir reichlich in der Nachbarschaft. Auf einen Snack 
kommen sie mehrmals täglich vorbei. Auch zahlreiche Grünfinken, 
Eichelhäher und einige Kernbeißer haben diesen Futterplatz für 
sich entdeckt. Doch zum Glück war bei uns nicht so viel Betrieb 

Da hat unser Garten nur Baumakrobatik zu bieten. 
Doch wenn ich keinen Nachschub besorge. Dann ist 
diese Gartenfreude jetzt bis zum Herbst beendet ...

Dafür leistet mir Allegra jetzt wieder Gesellschaft im Garten.

Aber im Schatten ist es noch empfindlich kühl,
 und der Teich ist mit einer Eisschicht überzogen.

Doch der scheinbar 'immergrünen' Bachbunge, die immer mehr 
durch den Teich wuchert, schaden diese frostigen Temperaturen 
wohl kaum. Sie sieht jedenfalls noch sehr frisch und grün aus.

hat sie immer wieder gelitten und trieb nur noch zaghaft aus. 
Und bis jetzt kann ich an ihr noch kein Lebenszeichen erkennen.

Diese Blätter gehören auch zu einem Sorgenkind: 
Im letzten Jahr hatte ich mir Helleborus orientalis 'Ruby Star' 
geleistet. Bis zum Spätherbst erfreute sie mich im Topf auf 
dem Podest. Und als es Zeit wurde sie zu pflanzen, hatte ich 
plötzlich nur Blätter in der Hand. Irgendwann litt sie unter 
Staunässe und verfaulte anscheinend. Doch trotzdem setzte 
ich den Topf und auch die Blätter in mein Lenzrosenbeet 
am Ende des Steges. Hätte ich den Topf lieber bei Zeiten 
meiner Mutter zur Pflege gegeben! Denn ihre 'Ruby Star' 

Und hier nochmals die kleinen Stehaufmännchen, 
die rosa Lenzrose und ...

die weiße Helleborus orientalis. Alle Lenzrosenblüten 
verbrachten die Nacht nochmals unter den Pappkartons. 
Und für angeblich -3° war ich erstaunt, dass sie trotz 
des Kälteschutzes beim Abdecken um 9:30 Uhr etwas 
schlapp aussahen. Aber schon wenige Minuten später 
standen sie schön aufrecht.

Dieses Foto einer Helleborus orientalis will ich nicht 
nur irgendwo im Festplatten-Nirwana lagern. Auch 
wenn es jetzt wirklich viele Bilder von ihr werden. 
Ich reihe es trotzdem lieber hier in ihre gesammelte
Blütenvielfalt ein ...

Auch bei Helleborus argutifolius ist die Freude 
viel zu groß, dass sie anscheinend gut durch den 
Winter gekommen ist und nur ganz leicht unter 
der nächtlichen Kälte gelitten hat.

Und hier wird es jetzt Zeit zum Rückschnitt, auch wenn 
die winzigen Perlen der Steinsame über dem braunen Gestrüpp 
so schön in der Sonne leuchten.

Aber noch ist es recht frisch im Garten. Sonst würde sich 
die kleine Maus nicht diesen geschützten Platz auf dem 
Schotterstreifen vorm Haus in der Sonne suchen ...

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

Rudolf hat gesagt…

Liebe Silke,
Herr Hein scheint ja ein rechter Sklaventreiber zu sein. Allegra ist offenbar viel moderater.....
LG
Rudolf

SchneiderHein hat gesagt…

@ Rudolf
Wenn Du zum Sonntags-Post auf dem Bärenblog schaust, müsstest Du ahnen das ich das Vorbereiten der Fläche gern übernommen habe! Außerdem war eigentlich ich die treibende Kraft, die ihn mit den Bären in den Garten scheuchte. Denn das Wetter war für die Story ideal :-) Heute war es morgens feucht und erst am Nachmittag schaute ab und an die Sonne kurz vorbei ...

Rudolf hat gesagt…

Da hatte Herr Hein aber recht, für solch tolle Story musste natürlich aufgeräumt und geputzt werden.
Schau doch mal in meinen Blog, da sieht es auch sehr ordentlich aus, dank einer Himmelsgabe....
LG Rudolf

Sara Mary von Buelsdorf hat gesagt…

Ah, jetzt habe ich mal gegoogelt - diese sind es also

http://www.badvoeslau.at/de/lebenswert/umwelt/kalenderblaetter/februar-2012.html

dann muß ich wohl andere Steinsame haben, die hätte ich bestimmt gesehen.

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Also ich kenne jedenfalls 2 blaue Varianten, die wir früher mal beide im Garten hatten: http://wildwuchs-unter-aufsicht.blogspot.de/2007/05/tiefblauer-eroberer-unsere-steinsamen.html
Die untere habe ich irgendwann mal bei Dir auf dem Blog gesehen. Uns ist sie allerdings häufiger im Winter verfroren.
Und dann gibt es wohl noch weiße Steinsamen. Aber die Robstere hole ich mir erst versuchsweise in den Garten wenn unser Renovierungsstau im Grünen hoffentlich irgendewann mal beseitigt ist. Im Moment macht das alles keinen Sinn mehr. Den Steg mussten wir nun nochmals auf den Herbst verschieben und werden wohl bald das schon lange in der Garage bereitstehende Provisorium auslegen …

Ja, da ist es gut, dass unser Garten hinten kaum einsehbar ist, und wir nur zu 2 Seiten die Grenzen im Griff haben müssen. Na ja, und eigentlich auch den Vorgarten & die 2 Einfahrten. Mal schauen, wann ich mich da endlich mal wieder dranmache ... ;-(