Freitag, 22. Februar 2013

Wald & Wiese


Zwar ist heute ein grauer Tag, aber mit etwas Puderzuckerschnee 
überstäubt, lassen sich die Strukturen des Gartens gut erkennen. 
Daher bin ich heute mal wieder aufs Gründach unserer Haus-
Mitbewohnerin gestiegen, um von oben herab zu fotografieren:

Rechts ist die Korkenzieherweide hinter der Garage zu sehen, 
und links steht die Douglasie am Steg. Und diesen abgeschirmt-
heimeligen Blick gab es hier bis zum 5. Dezember 2011. Dann 
mussten die beiden über 40 Jahre alten Grenzfichten leider 
ihr Leben lassen ...

Und wie man bei dem Blick Richtung Süd-Osten erahnen kann, 
geduldet. Wir werden jedenfalls versuchen rechts vom Steg - 
vom Säulen-Taxus bis zur Douglasie, wieder ein kleines Wäldchen 
Birne mit dem Efeu-Bewuchs und der breite wohl über 40 Jahre 
alte Taxus an der Grenze bilden schon mal eine gute immer-
grüne Grundlage. Und die Laubgehölze Holunder, Hasel und 
Hartriegel haben sich im letzten Jahr schon einigermaßen 

Aber dafür gibt es glücklicherweise auf der linken Seite 
des Gartens noch unseren Hochwald hinter dem Teich 
und die grüne Grenze zum Nachbarn mit der alten und 

Und hier, unter der Magnolie träume ich nun 
von einem Schneeglöckchenfeld am Waldrand.

Der Traum von der Wiesenrose Hedi Grimm ist ja bereits 
vor einiger Zeit in Erfüllung gegangen. Sie erfreut uns 

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

jahreszeitenbriefe hat gesagt…

Liebe Silke, habe jetzt den Spaziergang durch deinen Garten der letzten Tage nachgeholt..., danke für deine immer so liebevollen Posts und deine kleinen Gartengeschichten, die du hier erzählst. Das erwärmt das Herz ;-). Mein Garten ist im Zustand "charmant verwildernd/verwildert"..., jetzt wieder alles unter tiefem, nassen Schnee... Mein Sohn war extra für den Gehölzschnitt angereist, aber das ging heute nicht, verschoben aufs nächste Wochenende. Die Nachtkerzengeschichte habe ich für einen NABU-Kalender geschrieben, aber irgendwie ist es natürlich auch eine Jahreszeitenbriefe-Geschichte ;-) Lieben Gruß Ghislana

SchneiderHein hat gesagt…

@ Ghislana
Charmant verwildert gefällt mir :-) Schade, dass damit nur unsere nördlichen Nachbarn keine Probleme haben ...
Tief war der Schnee bei uns zum Glück nicht, aber für eine üppige Fotoreihe reichte es. Ab Mittag hat hier das Tauwetter begonnen und ich vermute ab morgen gibt es wieder das vertraute grau-braun mit etwas frischen und reichlich immergrünem.
Ich hatte eigentlich auch gehofft, dass wir uns an diesem Wochenende endlich mal an die Bäume begeben könnten. Aber den Zahn hatte mir der Wetterbericht ja schon ab Mitte der Woche gezogen. So war es nochmals ein schönes, wenn auch graues Winterwochenende.
Aber wie ich gesehen habe, hast Du den Tag auch nochmals draußen genossen ...

Herz und Leben 2 hat gesagt…

Wie ärgerlich! Nun habe ich mal vergessen, den Kommentar zu speichern und schon ist er weg ;-)

Tja, ich schrieb, was für ein Unterschied! Aber der Kahlschlag geht leider vielerorts um. Oft aus Angst vor Einbrüchen und zwar berechtigter, denn diese steigen drastisch an. Wollen wir nur hoffen, daß nicht noch Zustände wie in Südafrika kommen. Im TV konnte neulich ja alle Welt sehen, wie leicht Türen aufzubrechen sind.

So ganz kahl wollen wir unseren Garten aber dennoch nicht lassen. Bei uns gibts auch nachts viel Licht. Aber ganz sicher ist halt nichts.
Mal schauen, was kommt. Mein Traumgrundstück ist es eh' nicht - am liebsten würde ich hoch droben im Gebirge wohnen, aber noch geht das nicht .... doch irgendwann ist man dafür dann leider zu alt ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Hier findet das Kürzen/Abholzen der Bäume wohl eher wegen Problemen mit der Versicherung und Grenzärger statt - bzw. das große Bäume nun mal reichlich Laub, Blüten, Früchte oder Nadeln & Zapfen abwerfen und die Gärten verschatten.
Und unsere Fichten wurden 1968 leider zu dicht an den Zaun gepflanzt. Eigentlich hätten die daher schon viel früher - vor uns gefällt werden müssen.