Sonntag, 24. Februar 2013

Lenzrosen im Rahmen




Eine weiße freistehende.

 Die üppige rötliche Staude.

Noch eine weiße unter der Douglasie.

Und die getupfte vor dem Taxus.

Sie alle haben die Zeit von Mittwochnachmittag bis heute früh 
unter ihren Pappkartons erstaunlich gut überstanden. Aber ob 
ich es nun wirklich schon wagen kann die Winterschutz-Kartons 
morgen früh ins Altpapier zu geben?

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

Herz und Leben 2 hat gesagt…

Eine gute Idee auf jeden Fall. Bei mir wäre es wenn, dann eh' zu spät. Daher belasse ich sie so wie sie sind. Aber für künftige Saisons werde ich mir das mal merken. Zumal ich ja auch andere Pflanzen zwar nicht mit Pappkartons, dafür jedoch mit Vlies oder sogar Küchentüchern geschützt habe.

Liebe Grüße
Sara

Renate Waas hat gesagt…

super Idee! Sieht witzig aus - so ein Rechteck im Schnee mit Blüten und Blätter ....
Aber eine super Idee, um die Christrosen zu retten!
Werd´ ich mir merken.
Vlies müsste auch funktionieren. Hm - oder Beides.
Danke!
Viele Grüße von Renate

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Bei mir ging es ja auch nur darum die schon viel zu weit entfalteten Blüten zu schützen. Deine Christrose ist doch bereits verblüht - oder hattest Du mehrere gepflanzt?
Ansonsten gab es bei uns nichts schützenswertes. Denn die vorwitzigen Magnoliebknospen kann ich nicht einzeln verpacken ;-) So allmählich haben sich fast alle Pflanzen, die zu empfindlich für unseren Garten sind verflüchtigt. Und für den Rest wie Rosen reicht eine leicht angehäufelte Mulchschicht.

@ Renate
Nur ein Vlies musst Du in irgendeiner Form an den Seiten sichern, und den Pappkarton habe ich einfach vorsichtig über die Blüten gestellt. Meine Mutter und ich hatten auch mit Paravents aus Luftpolsterfolie oder kleinen Zelten für unsere Lenzrosen überlegt. Doch gerade wenn die Blüten schon entfaltet sind und die Stiele aufrecht stehen oder sich bei extremer Kälte dann doch zu Boden legen, brauchen sie den entsprechenden Freiraum. Den haben sie so.
Und eigentlich wollte ich täglich in der Zeit von 11 bis 15 Uhr durch Kartonlüpfen ihnen Licht und Luft verpassen. Aber seit Mittwoch war es auch tagsüber so eisig, da blieben sie lieber im Dunkeln. Und es scheint, dass es ihnen die drei Tage kaum geschadet hat ...
Für noch extremeres Wetter hätte ich die Blüten in eine lockere Mulchschicht verpackt, und den Karton an der Oberseite innen mit Luftpolsterfolie verkleidet. Aber wir hatten ja 'nur' so -6 bis -7°. Doch unsere fast verblühte Christrose an der Garage sah gestern noch ziemlich erbärmlich aus.

PETRA JANSSEN hat gesagt…

Superidee! Danke: ♥

Herz und Leben 2 hat gesagt…

Ja - nein, ich habe 3 Christrosen gehabt, die ich vor einer Weile in den Boden pflanzte. Alle trugen sie natürlich noch Knospen. ;-)

Und schützen mußte ich ja die zarten Rosen oder auch die älteren, die ich hier in den Garten einbrachte. Es waren ja alles Neupflanzungen, der Garten ist ganz kahl und der Wind pfeift über ihn hinweg. Das wäre nicht gut gegangen. Nur die Christrosen stehen ja im Terrassenbereich an dem es geschützter ist.
Aber Du hast recht und das ist ja auch mein Credo - daß sich eben das hält, was zum Biotop paßt und das wird sich im Neuen bei uns erst herausstellen.

Liebe Grüße
Sara

Liebe Grüße
Sara

Rudolf hat gesagt…

Pappkartons! - und ich hatte auf den ersten Blick gedacht, Petrus hätte endlich sein Programm für gezielten Schneeabwurf fertig.....
Sehr schöne Fotos, vorallem die 46-Bilder-Serie.
Liebe Grüße
Rudolf

SchneiderHein hat gesagt…

@ Rudolf
Die Fotomotive mit den Lenzrosen fand ich so witzig, da konnte ich mir keines der 5 Bilder verkneifen. Der nächtliche Schnee hätte ihnen ja vielleicht ganz gut getan, aber da es bis zum frühen Morgen noch ziemlich frisch bei uns werden sollte, habe ich die Kästen lieber bis etwas 10 Uhr darauf gelassen. Erstaunlicherweise sahen sie fast frühlingsfrisch beim Abdecken aus.

Ursprünglich waren es sogar mal 52 Bilder. Aber manche Motive ließen sich nicht gut bearbeiten. Der Tag war ziemlich grau und doch waren die Original-Lichtstimmungen so unterschiedlich, dass ich beim Angleichen für den Post echt geflucht habe - und fast aufgegeben hätte. Das war eine echte Fleißarbeit ;-)
Aber ein wenig hatte es mich mal verlockt solche Winterstimmungen zu zeigen. Denn als ich uns 2006 mit einem Dezember-Termin bei der offenen Pforte anmeldete, fragte die Organisatorin ganz erstaunt: 'Was gibt es denn im Winter im Garten zu sehen!?' Und das war ja hier in dem Post nur ein Bruchteil unserer Pflänzchen, die sich im Wintergarten präsentieren oder im Schnee teilweise verhüllt waren ...