Mittwoch, 6. Februar 2013

Ein Februartag, wie ich ihn mag ...


Kalt, Schnee, Sonne!


Also warm einpacken und raus zum Winterspaziergang.

Aus dieser Blickrichtung sieht der alte Fichtenstamm 
an der Südgrenze fast wie ein Schonstein aus. Aber im 
unteren Bereich klettert schon das Efeu an ihm empor.

Im geschützteren Wiesenbereich unter der Weide 
haben sich die Schneeglöckchen in den letzten 
Tagen sehr gut entwickelt.

Doch das frei stehende Glöckchen neigt sich 
bei der Kälte schon wieder zum Boden.

Wer wohl unter diesen Grashalmen Winterschlaf hält?

Die Edelrostkatze sitzt wieder am Baum. 
Das Astloch scheint spannend zu sein ...

Unter der Douglasie ist die weiße Lenzrose 
etwas besser vor dem Frost geschützt.

Auf und nieder immer wieder. Wie oft diese ...

und diese freistehende Lenzrose wohl noch 
so flach am Boden liegen müssen?

Unter dem Efeu-Apfelbaum hat die Elfenblume 
noch sattgrüne Blätter. Erst in sehr strengen Wintern 
werden die Blätter in unserem Garten unsehnlich.

An der nördlichen grünen Grenze sind einige Haselkätzchen 
zu erahnen. Hätte ich sie, wie ursprünglich geplant, in der 
Höhe geschnitten, würde das Gelb jetzt dort fehlen.

Von der Mirabelle hatte ich mir vor Weihnachten einige Äste 
für die Deko abgesägt. Aber für Ostern ist trotzdem noch 
genug Material am Baum. Weiter hinten kann man übrigens 
mal den Wallnußbaum unserer Nachbarn erahnen.

Inzwischen überlege ich, ob es nicht einfacher wäre 
den Schlingknöterich zusammen mit den Zwetschgen-
ästen herauszusägen und dann das Gemisch gleich auf 
der Betonfläche durchzushreddern. 

Mir graut weniger vor der Arbeit als vor dem Schaden, 
der dabei eventuell an den Buchsbäumen etc. entsteht ...

Und hier wohnen die Rosenstecklinge.

Das ist das andere Ende des Schlingknöterichs im Apfelbaum 
auf der Südseite. Nur noch 2m und er wird zum Grenzgänger!

Der immergrüne Duftschneeball unter der Scheinakazie 
hat bis jetzt seine Blätter behalten.

Und bei genauerer Betrachtung trägt er auch Blütenansätze.

Im Flieder zeigt der wilde Wein markante Reben. 
Die Rankrose Belvedere sieht vielversprechend aus. 
Und vielleicht lebt auch noch die Glyzinie ...

Buchsbaum, Rhododendron und dahinter die haltlose 
Scheinkerrie. Da sind demnächst mal Bindekünste gefragt!

Im Vordergrund ein Gewirr aus Holunder, Hibiskus und 
Rubus Tridel Benenden in unserem schattigen Südbeet. 
Dahinter ein gestutzter blauer Wachholder. Die beiden 
Fichten stehen ca. 15m von unserem Grundstück entfernt. 
 Und dazu schummelt sich von rechts noch Nachbars alter 
Apfelbaum mit ins Bild.

Jetzt ist mir trotz warmer Kleidung kalt. Aber 
diesen Spaziergang durch den Wintergarten 
möchte ich nicht missen.

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

bElla hat gesagt…

Hier stecken ja schon die Schneeglöckchen die Köpfe raus.
Bei mir sind es die Winterlinge und Helleborus.
Liebe Grüße bon bElla

SchneiderHein hat gesagt…

@ bELLA
Leider scheint es den Winterlingen hier nicht zu gefallen. Ich konnte jedenfalls noch keinen sichten, obwohl ich reichlich Knollen & Saat von meiner Mutter in den letzten Jahren mitgenommen habe.
Bei meiner Mutter erschienen die gelben Kugelköpfe bereits am 25. Januar und blühten dann wenig später sogar im Schatten ...