Sonntag, 13. Mai 2012

Akeleien
















Von diesen faszinierenden Stauden dürfen auch gern
mal ein paar rosa Fehlfarben im Garten blühen.

Fotos: SchneiderHein


Blattrollwesepen schlagen zu



Endlich hat sich die Rosa tomentella rechts neben dem Steg
gut entwickelt. Aber auch an ihr sorgen die Blattrollwespen
gleich für ein blattloses Aussehen ...

Noch schlimmer trifft es allerdings die Gruß an Zabern.
Sie hatte sich gerade etwas vom Winter erholt und
schlägt jetzt aus. Doch ihre oberen Blattspitzen muss
sie nun schon wieder hergeben.

Fotos: S.Schneider


Das besondere Mailicht




Am frühen Morgen in der schönsten Jahreszeit:
Die Sonne erhellt die üppigen Waldmeister- und
Farnflächen unter den Obstbäumen.

Foto: S.Schneider


Was machen die Deutzien?



Die kleine Deutzie auf dem Hochbeet
tritt mit ihren zierlichen Blüten jetzt immer
mehr in Erscheinung.





Die große Deutzie unter der Scheinakazie hingegen
hält ihre Knospen noch gut verschlossen.



Und die 3. Deutzie im Topf sieht seit dem letzten Post
über diese herrlichen Maiblumen-Sträucher vom 2. Mai
fast unverändert aus ...


Fotos: S.Schneider


Beerenansätze oder Blüten?




Sind das nun schon kleine Beerenansätze am wilden Wein,
oder doch erst Blüten, die sich demnächst im Flieder öffnen?

Foto: S.Schneider


Wir haben eine Glyzinie!



Lange Zeit sah es so aus, als ob die Glyzinienranken
aus dem Nachbargarten vertrocknet wären. Doch jetzt
sind erste Triebe im Flieder zu entdecken. Allerdings wo
die Ranken im Erdreich gewurzelt haben, das habe ich
noch nicht herausgefunden.


Foto: S.Schneider


Samstag, 12. Mai 2012

Topf-Schneeball










Als ich mir im letzten Sommer während einer spärlichen Nachblüte
den Schneeball Summer Snowflake im Topf kaufte, hatte ich nicht
erwartet, dass er uns mit dieser Blütenfülle überraschen könnte.
Allerdings sah er am 4. Mai schon recht vielversprechend
mit seinen grünlichen Blüten aus!

Fotos: SchneiderHein


Nachtrag Samstag, 9. Juni 2012:
Und auch jetzt dauert seine Blüte noch immer an. Nur musste er
diesen exponierten Platz am Haus nun für die purpur-violetten
Rosen räumen. Er steht jetzt wieder in der Kübellandschaft auf
der Betonfläche. Denn
sein Vorgänger hatte im Sommer 2010
neben dem Aluteich einen Sonnenbrand erlitten ...


Blick in die Wiese



Nochmals die Gruppe der Salomonssiegel
vor dem roten Rhododendron am Wiesenrand.

Ein Eichenbäumchen vorm Taxus, das
leider nicht in der Wiese bleiben darf.

Der Hahnenfuß blüht so unauffällig, dass er
geduldet wird.
Und sein markantes Blattwerk
bereichert den Wiesengrund.

Vom weißen Storchschnabel könnte es gern
noch viel mehr Pflänzchen in der Wiese geben.

Auch der Günsel würde sich gut in der Wiese machen.

Aber er wird leider immer mehr zum Solitär.

Auch die Akelei hat einen schwierigen Stand
und bevorzugt daher meist den Wiesenrand.

Der Bärlauch bildet jetzt erste Saatkörnchen aus.

Ob er sich tatsächlich hier am Wiesenrand vermehrt?

Bei der Knoblauchsrauke gab es bisher nie Probleme
mit der Versamung - im Gegenteil. Daher müssen diese
fast fertigen Saatstränge nun auch sicherheitshalber
aus der Wiese weichen.

Aber der Vorteil der Knoblauchsrauke ist, dass
sie nach dem Entfernen der oberen Saatstände
im unteren Bereich noch munter weiterblüht.

Und hier, dicht neben dem Sauerklee, hat sich
ein Eichhörnchen ein Wallnußbäumchen gepflanzt.
Doch auch dieses Pflänzchen darf nicht bleiben.
Denn sonst würde sich die kleine Wiesenfläche
bald zu einer Nuß-Plantage entwickeln ...

Allerdings warte ich sehnsüchtig darauf, dass die Eberesche
vor dem Ilex endlich größer wird und blüht. Doch auch in
diesem Frühjahr zieht sie es vor sich nur in Grün zu hüllen.

Fotos: SchneiderHein


ein Garten sieht Rot




















Der große Rhododendron hinter dem Tisch in der Wiese stand
als Erbstück schon lange im Garten, bevor mit uns der Wildwuchs
eingezogen ist. Wahrscheinlich wurde er Mitte der 70ger gepflanzt
und müsste nun über 35 Jahre alt sein. In den ersten Jahren hat
sein intensives Magenta-Rot die Idealvorstellung vom weiß-blauen
Garten noch so gestört, dass es Überlegungen gab, jede einzelne
Knospe vor der Blüte rechtzeitig auszuknipsen. Er ist noch immer
die größte Fehlfarbe im Garten. Jetzt im Mai sind seine auffälligen
Blüten
sogar vom Bett aus unübersehbar und ständig ist er direkt
im Blickfeld.


Aber inzwischen ist er doch viel mehr als nur immergrünes Füll-
material, und unser Natur-Thermometer in der kalten Jahreszeit.
Man kann an ihm die frostige Außentemperatur erahnen - je
nachdem, wie weit die Blätter schmal nach unten hängen oder
sich bei Wärme allmählich wieder aufrichten. 

Seit einiger Zeit warten wir im Frühjahr auf den ersten Blüten-
ansatz, zählen die Knospenzapfen und freuen uns auf die üppige
Blütenpracht. Es scheint eine Art Gesetz zu geben, dass Fehl-
farben oft besser gedeihen als die so sorgfältig geplanten
Wunschkandidaten ...


So hat der Rhododendron in all den Jahren seinen Standort
am Waldrand
gut behauptet, ist fast unbeschadet durch Frost
und Trockenheit gekommen und bietet eine stabile Rank-
unterlage für Rosen. Jahrelang hat sich eine weiße Moonlight
von Pemberton durch die Äste gekämpft, um nach dem harten
Winter fast komplett abzusterben. Sie ist eben eine der
weißen Wunschrosen.


Dafür überrascht uns jetzt Jacqueline du Pré, die wir eigentlich
als halbhohe Strauchrose kennengelernt haben. Sie hat das
neue Lichtloch nach der Fichtenfällung im Dezember sofort
genutzt und die Rhodendronspitzen in knapp 2 Metern längst
erklommen. Nun breiten sich ihre hellgrünen Zweige oben immer
weiter aus. Bis dann dort ihre ersten rahmweißen Blütenkelche
mit den roten Staubgefäßen den Kontrast zu den weitleuchtenden
Rhododendron-Dolden bilden. Diese glühen in diesem Jahr noch
intensiver im Purpur-Rot, da sie nun mehr Sonnenlicht erhalten.

Fotos: SchneiderHein


im weißen Blütenmeer



Im Blütenmeer der Dünenrose am Steg gehen jetzt
die einfachen etwa 5cm großen Einzelblüten unter.


Dabei verdient eigentlich jede einzelne Blüte
besondere Aufmerksamkeit.


Und auch die einzelnen Stadien von der Knospe
bis zum Abfallen der Blütenblätter verdienen Beachtung.


Diese Einzelmomente sind im oberen Bereich
der Dünenrose jetzt noch gut zu erkennen.

Aber weiter unten wird das Auge fast überfordert.

Doch erste Blättchen fallen schon wieder zum Boden.
Ihre Hauptblütezeit hatte sie nach etwa 1 Woche erreicht,
und bald beginnt sie mit der Hagebutten-Produktion ...


Fotos: SchneiderHein


weiße Wiesenraute am Teich




Was für zauberhafte und filigrane Blütengebilde so eine Wiesenraute
doch zustande bringt! Gern hätten wir mehr dieser cremeweißen
Pflänzchen am Teich. Aber anscheinend ist das Rosa-Gen der in der
Nähe befindlichen Verwandten so dominant, dass sich nur die wuchs-
freudigeren rosa Varianten am Teichrand vermehren. Denn die Farbe
Weiß tritt nun immer seltener in Erscheinung ...

Foto: W.Hein