Samstag, 13. Oktober 2012

Rosenknospen im Herbst




Heute früh erhellte das Sonnenlicht die Knospen der Hedi Grimm 
am Steg. In diesem Sommer habe ich nur einen etwa 1,5m langen 
zu sehr im Weg stehenden Trieb dieser Rose gekürzt. Alle anderen 
Blütenbüschel blieben auch nach der Hauptblütezeit am Strauch 
und tragen jetzt kleine kugelige Hagebutten. Wie bei einigen 
anderen Rosen in unserem Garten ist bei Hedi Grimm auch ohne 
Rückschnitt nach dem ersten Flor ihre Blühfreude nahezu un-
gebremst. So hatten wir trotzdem eine ausreichende Zwischen- 
und Nachblüte. Nun kommen die Tage, wo wir jederzeit mit 
Nachtfrösten rechnen müssen. Und es ist fraglich, ob diese 
Knospen noch zur Blüte kommen ...

Foto: S.Schneider


Vom Akeleien-Post Mitte Mai nun zu den Rosenknospen im Oktober. 
Was für eine lange Zeitspanne! Der Zwischenraum soll sich irgend-
wann noch mit einigen Posts füllen. Aber seitdem wir im Januar 2007 
mit dem Blog begonnen haben, sind noch nie so wenig Fotos wie 
in diesem Sommer entstanden.

Und auch dieser Post ist nur ein Zwischenbericht, bevor es noch 
für einige Wochen in die nächste Blog-Pause geht. Denn nicht nur 
unsere Computer-Hard- & Software befindet sich aus Zeitgründen 
immer noch am Rande der Verschleißgrenze und ist nicht mehr zum 
Posten geeignet. Auch von meinem über 13 Jahre geliebten Raum-
wunder -  meinem Peugeot 205, mit dem ich fast alle Pflanzen-
Feldzüge problemlos und äußerst spritsparend befördern konnte, 
musste ich mich gestern trennen. Nach 18 Jahren ist er nun wirklich 
altersschwach, und die erforderliche Ersatzteil-Liste wird einfach zu 
lang. Ebenso verabschieden sich bei uns immer mehr Elektrogeräte 
vom Festnetz-Telefon, über Wasserkocher bis zum Geschirrspüler. 
Wenn fast alle technischen Errungenschaften sich nahezu zeitgleich 
gegen uns verschwören, wird uns erst richtig bewusst, wie ver-
wöhnt wir inzwischen sind, und wie selbstverständlich all' diese 
Dinge zum Leben gehören.

Aber wieder zum Garten, der seinem Namen jetzt alle Ehre macht, 
wobei es an der 'Aufsicht' immer mehr hapert. Ich bin froh, dass 
wir uns damals gegen den Titel 'kontrollierter Wildwuchs' entschieden 
haben. Denn unter Kontrolle steht kaum noch etwas im Garten. 

Noch nie hatte ich so wenig Lust zur Gartenarbeit wie in den 
letzten Monaten und jetzt ist mir auf unseren 630qm fast alles 
über den Kopf gewachsen. Wenn ich mich zur Gartenarbeit auf-
raffen konnte, dann eher und viel lieber im Garten meiner Mutter 
in Braunschweig. Denn zusammen gärtnern ist doch etwas ganz 
anderes als allein mit aus den Fugen geraten Bäumen, Sträuchern 
und üppigen Rosenranken zu kämpfen ...

Da aber der Mitverursacher unserer reichhaltigen Gartenbepflanzung 
ganz zu recht sagte 'Erst die Arbeit und dann das Vergnügen!' 
vernachlässigte er in diesem Sommer ebenfalls unseren Garten.

Nun stehen wir also wirklich vor fast undurchdringlichen Dickichten 
und werden viel Zeit damit verbringen müssen Bäume zu kappen, 
Wege freizuschneiden, Grenzen zu säubern und das ehemalige Wald-
stück von wild wucherndem Hopfen zu befreien. Der hat nämlich 
seine Chance genutzt und das Mehr an Licht & Luft seit der Fällung 
der Grenzfichten für sich vereinnahmt. Der hohe Ilex und der 
breite Taxus wurden auch gleich mit überwuchert.

Ein Naturgarten kann also wirklich nur eine sehr begrenzte Zeit 
sich selbst überlassen werden. Daher können wir jetzt sagen 
'Experiment gescheitert, aber Patient zum Glück noch nicht tot.' 
Doch es besteht dringender Handlungsbedarf!

Daher kann ich die Berichte aus dem Waldgarten nun noch 
besser nachvollziehen. Noch im Frühjahr hätte ich bei 
diesem Post nur geschmunzelt ...


Kommentare:

Lisanne hat gesagt…


liebe silke,
guten morgen dir!

schön, von dir zu lesen. das mit dem massensterben sämtlicher e-geräte kenn ich. das ist schon ärgerlich, weil das ersatzbeschaffen relativ teuer kommt. andererseits ist es aber auch gar nicht mal so schlecht, dass es auch solche zeiten im leben gibt. dann wird man zwangsläufig zum nachdenken angeregt. DOWNSHIFTING...ist zur zeit angesagt. was braucht man, was will man, was will man besser nicht mehr...sich auf wesentliche dinge des lebens reduzieren kann schon sehr bereichernd sein. und wir alle sollten ab und zu überdenken, ob wir, so wie es bisher war, weitermachen wollen...euer überwucherter garten steht da doch irgendwie wohl stellvertretend für diese situation pate.
bin ja mal gespannt auf eure umorientierungsphase...

alles gute euch, mit oder ohne geräte, pcs, autos, wildgarten.

nur so viel: ich vermisse das lesen deiner posts

herzlichst
lisanne

SchneiderHein hat gesagt…

@ Lisanne
Ja, es gibt immer wieder Anlässe Lebensvorstellungen, Einstellungen und eingefahrens Handeln zu überdenken.
Wie ich aus Deinen Posts gelesen habe, bist Du da zur Zeit ja auch im Prozess ...

Was den Ausfall unserer technischen Geräte anbelangt, so finde ich es trotz der anstehenden Kosten und der Zeit für die Neubeschaffung auch ganz hilfreich sich der Bedeutung mal bewusst zu werden - bzw. wie bequem und gut wir trotz allem Jammern noch immer leben. Auch wenn ich in letzter Zeit festgestellt habe, dass mir gerade diese aufgezählten Geräte wichtig sind. Und ich mir diesen Luxus auch weiterhin leisten möchte, so lassen wir uns teilweise mit der Neuanschaffung ruhig noch etwas Zeit. Mal ohne oder mit muckeligen Geräten zu leben geht auch. Manche Anschaffung will im Umfang gut überlegt sein. Denn dieser Hang zur Wegwerfgesellschaft nervt mich inzwischen in vielen Bereichen.
Auch was den gepflegten Garten anbelangt. Oder auch bei uns, dass wir beim Pflanzenkauf nicht rechtzeitig die Notbremse gezogen haben. Stattdessen haben wir wider besseren Wissen noch so manchem Pflänzchen zugemutet sich bei uns durchzuboxen. Da verlockten die Bilder anderer Gartenblogger einfach zu sehr ... Dabei hätten wir oftmals viel früher feststellen können, dass eine Rose an dem Standort keine Chance hat oder bestimmte Stauden nun mal nur Schneckenfutter sind. Doch vieles ist mir erst durch 5 Jahre Blog so richtig bewusst geworden.

Downshifting versuche ich auch zu betreiben, aber gerade die Dinge, von denen ich mich trennen könnte, sind nicht mehr gut genug zum Verkaufen oder Verschenken. Aber dann doch noch so haltbar, dass das Entsorgen Verschwendung wäre. Und ausgerechnet diese Dinge weigern sich standhaft richtig kaputt zu gehen. Wie zum Beispiel meine Lichterketten aus der Weihnachtsbeleuchtung anno 2007. Die würde ich gern abverbrauchen und dann auf sparsamere LED's, die weniger Platz und Energie benötigen, umzusteigen. Auch brauche ich nicht mehr diese Mengen an Lichterketten, da es in absehbarer Zeit keine Gartenfeiern mehr geben wird.

Ob es wirklich eine Umorientierungsphase ist/wird? Ich vermute, trotz vieler Spleens entscheiden wir uns doch sehr oft ganz bewußt für etwas und haben daher auch eine relative Beständigkeit. Auch bei all' unseren Sammlungen. Daher fällt oft sehr schwer uns von etwas zu trennen - da steckt häufig sehr viel Herzblut drin.

Und so wird es auch beim Garten sein. Jetzt radikal Grund reinzubrignen, das wäre für uns nicht die richtige Lösung. Lieber sanfter vorgehen, und wieder versuchen eine gewisse Beständigkeit bei unser Gartenarbeit anzustreben ist das Ziel. Ob wir das allerdings in den unzurechnungsfähigen Berufsalltag integrieren können ...?

Sisah vom Fließtal hat gesagt…

Ach Silke, wenn Gärten alt werden...sind die vorzunehmenden Eingriffe halt problematischer. Ich erlebe ähnliche Momente wie du, und habe an einigen Stellen den Eindruck, dass mir das über den Kopf wächst. Und wie bei dir kommen dann andere Sachen, die ebenfalls 'altern'dazu...der eigene Körper ist damit ebenfalls gemeint. Übrigens habe ich meinen alten Opel beim Rückwärtsfahren zu Schrott gefahren ....mein altes Gewächshaus zerfällt, das Gartendach des geliebten begrünten Flachdaches ist leck...für Neuanschaffungen fehlt es an Kapital...und mein Sohn hat eine unangenehm ausgeprägte Borreliose. Als zeckenerfahrene Gärtnerin würde och da gerne näher befragen, hast du eigentlich hier eine Mailadresse?
Liebe Grüße an die wilde Gärtnerin
Sisah

Herz und Leben 2 hat gesagt…

Wahrhaftig, eine lange Zeit!
Wer weiß, wie lange meine Auszeit dann dauern wird.

Da bist Du Dein Auto ja lange gefahren! Mir scheint, die Wagen halten immer kürzer ;-) Unsere früheren fuhren wir auch wesentlich länger!

Ja, ja der Garten und der Wildwuchs. Davon konnte ich in früheren Gärten ja schon ein Lied singen ... kaum kümmert man sich eine Weile mal nicht so bzw. kann sich nicht kümmern, schon sprießen die Brombeerranken ... wer das noch nie beobachtet hat, weiß es nicht ...
Von all den anderen Wilden ganz zu schweigen ...

Nun werden wir ja dann weniger qm haben als Euer Garten mißt. Eine Umstellung, aber ich bin angesichts der Laubmassen und dem überbordenden Wildwuchs inzwischen auch wirklich froh! Denn man wird auch nicht jünger - das mag bei jedem Menschen anders sein, aber Gelenke, besonders auch Hände bei Frauen sind ein Punkt der sehr empfindlich ist und die meisten bekommen früher oder später arme Probleme dort, ich nenne nur mal Karpaltunnel, Daumensattelgelenk (Rhizarthrose) und auch Männer werden betroffen ... da hält man sich allzu viel und schwere Gartenarbeit eben doch gern vom Hals und sieht zu, mehr den Garten geniessen zu können, als in ihm (schwer und knochenschädigend) arbeiten zu müssen.

In der Tat - es war und ist eine "Liebe" mit zwei Seiten ;-) und nur in gewissen Augenblicken ist dann "alles" schön, guckt man es sich vielleicht auch schön ...

Liebe Grüße
Sara

Herz und Leben 2 hat gesagt…

Nun lese ich gerade noch Deinen Kommentar zum Kommentar, liebe Silke. Dazu muß ich auch sagen, daß es mich mehr und mehr nervt. Über die Spülmaschine bin ich nach wie vor froh, denn ich kann nicht so lange stehen und wir kochen doch recht viel, so daß ich dann - wie meine Mutter - täglich mehrfach am Spülbecken stehen müßte und vor allem die Töpfe wuchten, das ist mir einfach zu schwer. Sicher, wenn es nicht anders ginge, würde man es tun müssen. Aber damals, als meine Mutter noch alles per Hand machte, hatte sie eben auch keine Zeit und Energie für Anderes, geschweige denn Deko ;-) Deshalb hat sie schon recht, wenn sie sagt, die "jungen" Leute von heute haben alle zu viel Zeit, wenn sie sich um sowas noch großartig Gedanken machen können oder gar darüber im Internet schreiben ... ;-)
Mein Mann überlegte gar schon wieder die Anschaffung eines Trockners, aber ohne mich!!! Selbst wenn es ein Stein des Anstoßes wäre, wenn ich die Wäsche draußen trocknen müßte dort, aber ich sehe nicht ein, mit so ein Gerät hinzustellen! Überhaupt, warum stößt man sich an - sauberer - Wäsche heute??? Einerseits ist die Gesellschaft in Teilen ziemlich dekadent geworden in mancherlei Hinsicht, regt sich aber über saubere Wäsche und normale Arbeitsabläufe wie man sie seit Menschengedenkenkennt, auf. Das paßt doch hinten und vorn nicht! ;-)

Aber das kenne ich mit den Dingen, die zum Verkauf nicht mehr gut genug sind ;-) Ich habe wirklich vieles weggegeben. Zu F*irkauf&Co. kann man noch manches geben. Was da alles so landet und noch Liebhaber findet. Ich finde aber die "richtigen" Lichterketten schöner vom Licht als die mit LEDs, deren Licht aufdringlicher und oft auch kälter wirkt. Bei mir haben die meistne Lichterketten das Zeitliche gesegnet. die 3 oder 4, die ich noch habe, kann ich noch gebrauchen.

Doch, ich glaube, man hat immer neue Phasen im Leben, das bringen schon die Lebensphasen als solche mit sich, die Altersphasen, die man durchläuft. Ein Jugendlicher wird nicht mehr wie ein Kind sein, eine junge Mutter kann nie mehr wie die junge Frau und das Kind davor sein, ein Mittdreissiger ist nicht mehr wie mit 20, auch wenn er sich noch so fühlt und mit 50 ist man eben doch nicht mehr so jung, wie man heute gern vorgeben möchte. So hat jede Lebensphase ihre Seiten und im Zusammenhang damit verändern sich Bedürfnisse, Wünsche, Realitäten ...

Bei manchen Dingen mußte ich eine Entscheidung treffen und ich habe festgestellt, selbst bei mir sehr lieben Dingen fiel es mir diesmal gar nicht so schwer. So besaß ich seit Jahren einen wirklich schönen grünen Glaskrug. Doch da ich ihn all die Jahre, die wir hier nun wohnen, nicht ein einziges Mal mehr benutzt habe und er nur im Schrank stand, konnte ich ihn nun leichten Herzens weggeben. Ich hatte ihn in fast 10 Jahren kaum mehr beachtet. Was brauche ich ihn dann noch?!? Doch das mag bei jedem Menschen anders sein - ich beschreibe nur das, was ich empfunden und entschieden habe. Aber an die hundert Umzugskartons werden es wohl trotz alledem. H eute hat der Mensch eben viel Zeug - die meisten werden allerdings Bücher beinhalten. ;-)Denn alles finde ich nach wie vor nicht im Internet, so daß ich auf so manche Bücher nicht verzichten will - noch nicht . . .

Wenn ich dazu komme, werde ich diesen/Deinen Post auch nochmals verlinken in einem neuen, noch zu schreibenden Post.

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sisah
Ja, den alternden Körper hatte ich in diesem Post nun mal nicht mit aufgeführt, zumal ich darüber ab und an schon berichtet hatte. Dass ich aber mal irgendwann nicht mehr so fit sein würde, hatte ich leider bei der Gartenplanung nicht berücksichtigt. Und in diesem Jahr, als ich mal wieder verstärkt an verschiedenen alten Sträuchern & Koniferen im Garten meiner Mutter geschnippelt hatte, merkte ich spätestens am darauffolgenden Tag, dass ich mir nicht mehr zu viel am Stück zumuten sollte. Noch vor ein paar Jahren hatte ich den etwa 10m hohen Wachholder bei meiner Mutter an einem Tag in Form gebracht - ausgelichtet & gekürzt, dann alles mit meiner Mutter zusammen durchgeshreddert und das Material in diversen Ikeataschen mal eben in mein liebes Auto geworfen, um es am folgenden Tag in meinem Garten zu verteilen. In diesem Spätsommer schaffte ich mit Mühe die südliche Seite des Wachholders auf dem Garagendach stehend. Die Gartenseite blieb bisher unbearbeitet, da mich die Kräfte verließen. Shreddern und noch 7 volle Ikeataschen im Garten meiner Mutter verteilen führte dann dazu, dass ich fast 1 Woche meinen rechten Arm kaum bewegen konnte. Nicht nur meine Mutter muss lernen sich ihre Gartenarbeit in kleinere Portionen einzuteilen ;-)

Zum Gartenverfall: Morscher Steg, abplatzendes Hochbecken, zusammengebrochener Küchentisch. Ja, ich scheue auch die Materialkosten und die Arbeit. Denn das in Auftrag zu geben ist finanziell im Moment nicht auch noch drin.

Mit der Borrelliose ist das ja Mist!
Gerade vorgestern hatte ich einer Blogbekannten geschrieben, dass meine Begegnungen mit Zecken seit dem Frühsommer abgenommen haben. Ich war ja auch kaum in den Beeten ;-) Und prompt fand ich heute früh beim Laptopaufklappen ein Männchen auf der Tastatur. Und Allegra hatte vorhin auf dem Bett ein krabbelndes Weibchen am Kopf. Wahrscheinlich suchen die Tierchen nun ein geschütztes Winterquartier. Es ist wieder Zeckenzeit ...

Meine Mailadresse findest Du im Bloggerprofil. Ich würde aber vorschlagen, dass wir zu dem Thema besser telefonieren.

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Das ist auch einer der Gründe, warum ich mich nicht von meinem alten Auto trennen wollte. Der neue hat Klimaanlage, beheizbare Außenspiegel, elektrische Wegfahrsperre und noch so Allerlei, was wahrscheinlich schnell kaputt gehen kann oder sogar den Wagen beim Versagen der Technik stilllegt. Aber Wolfgang ist froh, dass ich nun mit dem Auto zumindest im neuen Jahrtausend angekommen bin - bei Airbag & ABS ...

Also, wenn ich mir unseren Garten so anschaue, dann hält er, obwohl ich ihn seit dem Frühsommer extrem vernachlässigt habe, eigentlich noch tapfer durch. Zumindest habe ich noch immer die Hoffnung, dass er wieder handhabbarer werden kann ...
Nur was unsere Nachbarn auf der linken Seite der Ostgrenze sagen? Die können wir seit 2 Jahren nicht mehr sehen, so wild ist der Bereich geworden. Beim letzten Versuch im Frühjahr mich dorthin durchzuarbeiten bin ich wieder nur bis zur Brombeerhecke am Ende der Südgrenze vorgedrungen. Nun hoffe ich auf schöne Herbsttage, an denen Wolfgang und ich endlich mal wieder ans Ende des Gartens vordringen. Doch dieses Wochenende haben wir mal etwas vom verpatzten Urlaub nachgeholt ...

Jaja, an anderer Stelle schrieb ich Dir ja schon von der Tendenz mit zunehmendem Alter 'Fußbankgärten' zu bevorzugen ;-)
Ich bin gespannt, wie sich Dein neuer Garten entwickelt. Und wo Dich die Natur trotz der gesammelten Erfahrungen aus dem Waldgarten reinlegen wird. Die Vergleiche der beiden Gärten werden sicherlich interessant. Und im Idealfall ähnlich wie die Vergleiche zwischen dem Garten meiner Mutter und unserem hier in Hannover.

Das Thema Technik hatte ich hier eigentlich nur angeschnitten, da es bei uns in letzter Zeit einiges durcheinanderbringt.
Zum Glück kann zur Zeit jeder noch überwiegend selbst entscheiden mit welchen Dingen bzw. technischen Produkten er sich umgeben mag - außer bei der Glühlampe ;-) Jeder hat da andere Vorlieben oder Gründe warum er das ein oder andere Produkt besitzt. Meine Mutter hat z.B. wegen ihrer Hände sogar einen elektrischen Dosenöffner. Ich brauche keinen, da wir kaum noch Konserven verwenden. Auch eine Kaffee- & Espressomaschine würde hier nur im Weg stehen Da tut es eine Pressfilterkanne. Da muss halt' jeder selbst entscheiden, ob seine Ökobilanz noch vertretbar ist ...
Und noch zu den Lichterketten: Ich hatte schon vor Jahren zufällig welche mit einem warmen LED-Licht gefunden. Da ich zu dem Zeitpunkt glaubte unsere alten Außenketten würden schneller ausfallen, hatte ich sie mir vorsorglich schon als Ersatz besorgt. Nun warten sie auf ihren Einsatz. Aber da ich im Umgang mit der Weihnachtsbeleuchtung inzwischen auch sparsamer geworden bin, werden sie wohl noch etwas länger liegenbleiben ;-)

Tja, Bücher! Da haben wir noch wunderschöne und damals sehr teure Exemplare aus dem Studium. Aber vor kurzem las Wolfgang einen Artikel im Spiegel, dass Antiquariate kaum noch Bücher aufkaufen, da die Ladenregale übervoll sind. Leben im Wandel ...

Herz-und-Leben hat gesagt…

Verständlich!
Airbags haben wir auch, auch ABS,das ist jetzt wohl Standard. Jedoch keine heizbaren Spiegel ;-) Wußte gar nicht, daß es so etwas gibt. Auch haben unsere beiden, die relativ neu sind und Neuwagen beim Kauf waren (die letzte Anschaffung des Zweitwagens erst dieses Jahr), noch ganz normale Türschlösser/-schlüssel, das war halt preisgünstiger als mit allem Pi-Pa-Po. Nur allergieausgerüstet sind beide mit Filtern. Obwohl - man hält doch die Fenster offen (ich jedenfalls als Frischluftfanatiker) - denn die Klimaanlage ist auch nicht das Wahre. Wenn es sehr heiss ist oder ich mit meiner Mutter unterwegs bin, wohl schon. Aber ich hab' immer noch am liebsten das offene Fenster! Und da fliegen die Pollen ohnehin hinein. Da nützt der allerbeste Filter nix. ;-)

Ach ja, wenn wir nur erst die Seite zur Straße so bewachsen hätten, daß wir da "nichts" mehr sehen könnten ;-) So angenehm ist das auch nicht, wenn die Passanten alleweil da vorbeikommen und alles ist "offen" ;-) Aber das wird schon ... ein bißchen Privatsphäre und vor allem viel Grün - ein grünes Zweit-Wohnzimmer sind eben doch eine Oase der Erholung.

- - - so hier muß ich trennen, denn offenbar habe ich mehr als 4.096 Zeichen geschrieben und so viel kann in einem Kommentar nicht übernommen werden, wie hier unten steht ;-) - - -

Herz-und-Leben hat gesagt…

Na, laß' mal stecken (wie man bei uns so sagt ...) - wer weiß, vielleicht mache ich daraus noch einen Mini-Waldgarten *lach* Denn so nackt und kahl, das ist nicht so meins und war es auch noch nie. Inzwischen bin ich schon beim Walnußbaum (da ich einen Ableger im Waldgarten fand) und das bei knapp 400 qm! ;-) Einen Apelbaum wollte mein Mann, ich einen Sauerkirschbaum .... alsooooooo . . . erst heute meinte jedoch mein Mann aus den 9 Töpfen (wie er annahm, die mit umziehen sollen) sind nun eher 100 geworden! Unmöglich, das! ;-) Aber ich hab' ihm geantwortet, er wird schon sehen, wie schön grün (und bunt natürlich auch) es wird und letztendlich wird er es zu schätzen wissen. ;-) Erst nun einmal die Arbeit, dann das Vergnügen, da hatte Dein Mann ganz recht, nur hier eben rein auf den Garten bezogen :-) ...

Und frau wird den Herren wohl kaum von vornherein die genaue Anzahl aller mitziehenden Pflanzen auf die Nase binden, wenn das eh' schon so viele Probleme macht mit dem Pflanzen-Umzug. ;-) :-) Taktik!


Den elektrischen Dosenöffner haben wir auch schon überlegt anzuschaffen. Aber ich kriegs immer noch "so" hin oder mit Hilfe der Männer. Es gibt aber auch manuelle Öffner, nur nicht alle halten, was sie versprechen. Die gibts nur im Sanitäts-Fachhandel übers Internet!
Die Handprobleme haben viele Leute ab 50+ - bei mir hats auch irgendwann angefangen ... zum Glück jedoch nicht alle. Konserven verwenden wir aber auch so gut wie keine. Von daher hält sich das auch bei uns in Grenzen. Auch meine Mutter nicht. Wir alle kochen gern frisch vom Markt und wen's nicht anders geht, mal aus dem Tiefkühlfach, das aber auch nicht allzu gern.

Eine Kaffeemaschine wollte ich schon deshalb nicht, weil ein guter Capuccino was Besonderes bleiben soll. Wenn man das ständig nutzt, tut es auch meiner Ansicht nach nicht mehr gut. Meiner Gesundheit würde das schaden. Ich trinke überwiegend Kräutertees, morgens auch 1 Tasse Schwarztee. Dabei geht es mir gut. Cappu gibts mal in der Stadt - gelegentlich ... oder in guten Restaurants.

Warmes LED ist natürlich nicht verkehrt. Habe ich noch nicht gesehen, hab' da allerdings auch nie so drauf geachtet. Denn zu Lichterketten und speziell an Weihnachten könnte ich noch viel erzählen ... seit das so zugenommen hat, habe ich, was das betrifft, mehr und mehr reduziert. Bei mir war's grade umgekehrt. Damals, als ich noch alles beleuchtete, hatte das noch kaum einer, als es alle machten, habe ich das sukzessive abgeschafft. Bis auf seltene Gelegenheiten und das minimal.

Doch im neuen Garten werde ich doch mal wieder die Weihnachtslichterketten herauskramen, zumal ich da die Sträucher und Bäumchen selber schmücken kann. :-) Hier bei uns waren es hohe Bäume und da brauchte ich immer Hilfe dabei.

- - - so hier nochmals Trennung - - -

Herz-und-Leben hat gesagt…

Meine Bücher aus dem Studium habe ich größtenteils schon wieder weggegeben. Es überholt sich alles so schnell. Selbst meine Söhne, die teilweise ähnliche Fächer belegt haben oder gerade belegen und meine Schwiegertochter in spé, die auch MeWi studiert, kann meine Bücher schon nicht mehr brauchen. Wirklich schade um die teuren Bücher ... man bekommt kaum noch was für ältere Ausgaben ... Nagut, was im Kopf drin ist, ist drin! ;-) Insofern haben sie ihr Soll erfüllt.

Aber ein paar - wenige - habe ich doch aufgehoben, ebenso wie meine eigenen Aufzeichnungen, denn die sind durch nichts zu ersetzen. Vieles hatte ich aber auch schon digitalisiert, so daß es sich auf meinen 3 Festplatten befindet, von denen ja wohl nicht alle gleichzeitig das Zeitliche segnen werden.

Meine Kinder haben alles nur noch auf Festplatte. Auch die zahlreichen Ordner (waren damals ja noch we-sent-lich weniger!) nur eines Semesters haben sie sämtlich auch auf Festplatte um die Ordner nach dem Studium entsorgen zu können. Das Papier ist aber halt nicht weniger geworden, wie es damals, als die Computer aufkamen, suggeriert wurde, sondern viel mehr! Da ist es gut, vorab zu überlegen, was wirklich ausgedruckt werden muß ... aber wem sage ich das ...

Für Bücher bin ich aber dennoch immer zu haben, und wo Du das jetzt ansprichst ... die Bücher, nach denen man früher sehnsuchtsvoll schaute, weil sie damals unbezahlbar waren, die bekomme ich jetzt für wenige Euro oder gar Cents! Ich finds prima! :-) Nur die Zeit, das alles zu lesen, die fehlt heute leider ... obwohl ich da immer noch auf "bessere Zeiten" hoffe, in denen ich verstärkt zum Bücherlesen kommen werde ... ;-) bei dem kleineren Garten jetzt vielleicht ...

Liebe Grüße nochmal
Sara

Herz und Leben 2 hat gesagt…

Liebe Silke,
danke für Deinen lieben langen Kommentar! Ich will Dir hier noch ganz schnell antworten, denn heute geht es los, allerdings über 2 - 3 Tage ;-)
Was die Mails betrifft, da denke ich eher an die "Rechtsverdreher" ;-) die suchen und finden, wenn sie wollen. Daraufhin müßte ich meinen Blog noch einmal konsequent abklopfen. Immerhin habe ich Verlinkungen darin. Es wird rechtlich immer schwieriger. Man bewegt sich oft in einer Grauzone, und wenn, dann will ich wenigstens ansprechbar sein. Das bin ich aber in der nächsten Zeit per E-Mail auf keinen Fall!

Ich will den Waldgartenblog aber nicht löschen. Wenn es heute nicht mit der Deaktivierung klappen sollte, werde ich meine Schwester damit betrauen, während meiner internetten Nichterreichbarkeit meine Mails zu checken. Mit Handy ist mir das viel zu umständlich und Zeit werde ich auch keine haben.

Deinen vorerst letzten Kommentar werde ich vermutlich später aufgreifen. Vielleicht kann ich sogar Fotos vom Zaun später machen vom Waldgarten, wie er dann aussehen wird. Ich kann nur sagen, daß hier neu gebaut wird! ;-) Und Du sprichst etwas sehr Wichtiges an, nämlich die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit, zwischen Neuanlage eines Gartens und der Zeitspanne bis zur Alterung dieses Refugiums, in dem dann doch so vieles entgegengesetz den ursprünglichen Wünschen verläuft. Es braucht eben vieler Erfahrungswerte und selbst dann fällt man immer noch auf so einiges herein!;-) Das wird mir im neuen Garten ganz genauso ergehen ...
Da aber neu gebaut wird und unsere Grundstücke sooo zugänglich nicht unbedingt für Baumaschinen sind, ist es einerseits schon sinnvoll, zumindest in Hausnähe abzuholzen. Für Leute mit Kindern fehlen aber auch Freiflächen für Ballspiele und das Licht vor allem im Haus. Uns wurde es mit den Jahren auch einfach zu dunkel, da die Bäume SEHR hoch gewachsen waren. Fast noch ein halb Mal so hoch wie als wie herkamen.

Wie anfangs schon gesagt, geht es mir da eher um den rechtlichen Aspekt. Es hat sich inzwischen noch mehr geändert und ich bin im Grunde gezwungen, meinen Blog Post für Post noch einmal zu überarbeiten. Zumindest muß ich täglich ansprechbar sein.

Herz und Leben 2 hat gesagt…

Meinen anderen Blog konnte ich wiederherstellen, dank Ocean, die mich in ihrem Kommentar drauf brachte, daß ja die Blogger-Blogs schon immer wiederherstellbar waren, was mir nicht mehr bewusst war. Auch hätte ich nicht gewußt, daß das mit der neuen Blogger-Version auch noch möglich ist. Ich hab's einfach ausprobiert und siehe da, der Blog war noch zu retten! Zum Glück, denn ganz gern hatte ich ihn nicht gelöscht! Obwohl ich ja die xml-Datei behalten hatte und es kein Problem gewesen wäre, ihn anderswo neu aufzuspielen. Aber andere Orte, andere Links ... es wäre letztendlich nicht das Selbe gewesen ...

Zu meinen Blogger-Anfangszeiten von vor nunmehr fast 10 Jahren war halt vieles ganz anders, da machte man sich diese Gedanken um Rechtliches in DER Form noch nicht. Seither hat sich sehr vieles verändert und man sollte schon auf der Hut sein. Es kann sehr teuer werden! Ich hab' im Laufe meiner internetten "Karriere" so einige tief fallen sehen ... manche Seiten wollen nicht einmal verlinkt werden. Tut man es dennoch und die Betreiber bekommen das mit, laufen sie gleich zum*nwalt.

So, nun muß ich aber hier weitermachen, es wird immer noch gepackt. Es muß geputzt werden und noch vieles andere mehr ... aber wir hören wieder voneinander ... wie könnte ich Dich, Deine Blogs - überhaupt alles - vergessen! ;-)

Danke und alles Liebe
Sara

Herz und Leben 2 hat gesagt…

Apropos Löschen ... da fällt mir eben noch ein, daß einige, wenn ihr Kontingent voll ist, einen Teil des Blogs löschen. Vielleicht auch, weil ihnen der Anfangsteil peinlich ist, da sie zu der Zeit noch nicht so schöne Bilder zeigen konnten?? Habe ich öfter beobachtet. Im Grunde auch schade ... paßt aber dann wohl nicht mehr in deren Image hinein ... dabei ist ein Blog ja was Gewachsenes ...

Und noch was ... da Du von "nicht stimmig" usw. schriebst ... im Moment ist auch für mich manches nicht stimmig. Es ist halt auch eine besondere Situation so ein Umzug, der ja nicht so ganz freiwillig war ... aber letztendlich doch gut ist! Aber viel Stress - solch eine Belastung hätte ich mir jetzt eigentlich nicht mehr gewünscht. Und doch weckt das Ganze neue Impulse und es ist gar nicht mal so verkehrt, endlich einmal wieder zu "neuen Ufern" aufzubrechen. Man fährt sonst in zu eingefahrenen Gleisen und bemerkt das irgendwann gar nicht einmal mehr ....

Gartenzauber 2008 hat gesagt…

Hallo,

ich schreibe nicht soviel, wie meine Vorgänger... ich weiß nur eins, wenn man im Garten nicht am Ball bleibt, hat man im Herbst einen kräftigen Wildwuchs.

Liebe Grüße

Waltraud

Country Charme hat gesagt…

Liebe Silke,
herzlichen Dank für Deinen Besuch in meinem noch jungen Blog. Dies gab mir den Anstoß Euer beeindruckendes Blog-Reich zu entdecken! Ich habe jetzt hier zunächst mal in Deinem Gartenblog, aber auch im Katzenreich herumgestöbert und bin voller Respekt! So viele schöne Bilder, nachdenkliche Texte und hilfreiche Informationen habt Ihr da zusammengetragen. Ich werde im Laufe der Zeit sicher noch ganz viel in den SchneiderHein Blogs herumkommen! Für heute möchte ich aber erst einmal sagen, daß ich heute abend noch den Wildwuchs und die grauen Damen auf meiner Sidebar verlinken möchte. Ich hoffe, das ist ok? - Hier in Deinem Wildwuchs-Garten fühle ich mich übrigens total zu Hause. Unser Garten ist auch seit ein paar Jahren dabei, teils nach unserem Willen, teils aufgrund von Lebensumständen, so dornröschenartig um uns herumzuwuchern. Und das inmitten einer sehr "geordneten" Umgebung, die das nicht immer verstehen kann. Teils finde ich es schön, der Natur Raum zu geben, teils wächst sie mir auch über den Kopf...ich werde das sicher auch noch in meinem Blog zu thematisieren versuchen, ich habe ja gerade erst angefangen...
Ganz liebe Grüße
Christel

SchneiderHein hat gesagt…

@ Christel
Tja, das ging mir heute früh sehr ähnlich! Nach Deinem Kommentar bei Claudia hatte ich Deinen Einleitungstext von Deinem Profil gelesen und wußte sofort, dass ich mich auf Deinem Blog wohlfühlen würde. Dann noch der Name Penelope Hobhouse in Deinem Post, die Bilder zu den Gärten und mir war klar, den Link nehme ich mit :-)
Allerdings werde ich wohl in nächster Zeit noch nicht zum Nachlesen kommen, denn inzwischen mache ich auch wieder Gartenfotos und hätte reichlich Material zum Posten. Aber in einer schlaflosen Nacht ist das dann mal fix mit dem Einlesen geschehen ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Waltraud
Wildwuchs ist nicht gleich Wildwuchs. Aber da ich Deinen Gartenblog sporadisch schon seit einigen Jahren besuche, ist mir klar, dass Deine Wildwuchsgrenze enger gefasst ist als bei uns. Vieles womit sich aufgeräumtere Gärten rumärgern, hat bei uns kaum eine Chance. Es gibt unheimlich viele 'Unkräuter', die würde ich gern hier ansiedeln, aber nach 3 bis 5 Versuchen habe ich es aufgegeben. Für viele Pflanzen ist unser Garten nicht geeignet, und die Liste wird immer länger. Daher sieht die Gartenarbeit bei uns sicherlich auch ganz anders als bei Dir aus. Denn in einem seit Jahren gemulchtem Boden lassen sich Efeuranken & Co problemlos herausziehen und es bleiben nur wenige tiefer sitzende Wurzeln im Erdreich. Auch die Wallnußbäumchen, Haselsträucher usw. lassen sich schnell entfernen, wenn ich sie rechtzeitig im ersten Jahr entdecke. Aber so ein Knöterich ist jetzt halt nur noch mit vereinten Kräften aus der Zwetschge zu ziehen. Und ich brauche Wolfgangs Hilfe beim Ramblerrosenschnitt, da sich die meterlangen Ranken mal schnell in meinen hochgesteckten Haaren verfangen und mich dann im Garten festhalten. Auch verkanten die Äste der Scheinakazie recht schnell, so dass ich beim Absägen der teilweise 3 bis 4m langen Äste allein zu viel Schaden in der Umgebung anrichte.
Aber jetzt im Herbst, wenn der Garten stellenweise sein Laub verliert, wird er in vielen Bereichen auch wieder transparenter & übersichtlicher - manchmal sogar ohne Schnitt schon wieder etwas zu kahl ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Puh, jetzt verstehe ich, warum Blogger die Zeichenzahl der Kommentare begrenzt - es wird mir schwer fallen in dem kleinen Textfenster all' Deine Kommentare zu lesen und dann bis zum Ende zu scrollen, um etwas dazu zu schreiben. Aber soweit ich mich erinnere, hatten wir schon an anderen Stellen zu vielen der hier angesprochenen Themen etwas geschrieben ...

Zum Thema gebrauchtes neues Auto: Die Erstbesitzerin des Wagens hatte sich den richtig nett zusammengestellt. Inzwischen weiß ich auch, dass sie den Wagen wohl schon bei der Ankündigung des Modells geordert hatte, denn ich habe in den Unterlagen eine Vorab-Preisliste aus dem Frühjahr 2003 gefunden. Und da es inzwischen reichlich geschundene Fahrzeuge aus den Jahren 2003 bis 2009 gibt, wäre es nun wirklich fast unmöglich gewesen auf ein Modell mit geringer Kilometerzahl, gutem Zustand und weniger Ausstattung zu bestehen. Irgendwo muss man nun mal bei einem Gebrauchtwagen Abstriche machen. Aber inzwischen finde ich die vorhandenen elektronischen Spielereien Anno 2003 ganz komfortabel. und es sind sicherlich noch wesentlich weniger als in aktuellen Modellen ...

Ich denke mir auch, dass sich Dein Garten füllen wird. Und ohne Sichtschutz zur Straße hätte ich auch Probleme mit dem Garten. Aber ich würde auf jeden Fall eine gemischte Hecke vorziehen und auch ein paar immergrüne Gehölze integrieren. Denn auch wenn immer propagiert wird man soll einheimische Laubgehölze pflanzen, so sitzen die Vögel im Winter gern in den Immergrünen und brüten dort auch vorzugsweise. Auch sind solche Hecken im Winter nicht so transparent.

Das Thema Haushaltsgeräte & Konserven hatten wir schon an anderer Stelle mit fast den gleichen Inhalten. Nur wo?

Nachdem Wolfgang den Artikel im Spiegel über die Antiquariate gelesen hatte, war mir klar, dass wir unsere Bücher jetzt auch ruhig auch noch länger in der Garage stehen lassen können. Zumal ich vor einiger Zeit einen Bericht über den Verfall moderner Bücher gesehen habe - sie lösen sich einfach auf.

Meine Diplomarbeit und die entsprechenden Bücher, die wir damals für Vorlesungen anschaffen mussten, die werden wohl bald mal Altpapier, wenn ich auf dem Dachboden in die Ecke vordringe. Das interessiert nicht mehr und ist total veraltet. Und die Floppy-Disks, auf denen ich meine Auto-Cad Zeichnungen gespeichert hatte, die hatte ich mit dem Aufkommen der Hard-Disk bereits entsorgt ;-)

Herz-und-Leben hat gesagt…

Hmm, Du kannst das Textfenster nicht vergrößern? Liegt vielleicht am alten Computer? Dann teile ich meinen Kommentar mal wieder, denn er ist wieder lang geworden. Das weiß ich deshalb schon hier zu Beginn, weil ich ihn vorgeschrieben habe in meinem pffigen Progrämmchen BlogDesk.

Ist schon immer nett, wenn man etwas zur Vorgeschichte eines Wagens herausfinden kann.

Ja, die "Hecke" soll gemischt sein, jedenfalls der straßenseitige Bewuchs. Denn an eine regelrechte Hecke hatte ich ohnehin nicht gedacht. Aber irgendwann wächst bekanntlich alles zusammen, wenn man es nur dicht genug pflanzt. Bin wirklich gespannt, was da so hervorkommen wird im nächsten Jahr.

Naja, Immergrüne werden schon des winterlichen Sichtschutzes wegen dann doch Einzug halten. Nur nicht alles mehr dieses Jahr.

Mit der Blogger-Suche habe ich es auch schon aufgegeben. Aber kleiner Tipp: einfach die xml-Datei durchsuchen, da findest Du wirklich alles problemlos wieder.

Wenn es sich um einen jüngeren Spiegel-Artikel gehandelt hat, muß mir der entgangen sein. Es ist natürlich klar, daß Licht und Luft Einflüsse haben. In Museen und anderen heiligen Hallen betreibt man wegen besonders wertvoller Exponate ja nicht ohne Grund siolchen Aufwand mit Lichtschutz, Klimaanlagen & Co. ;-)

Finde diese Seite ganz aufschlussreich:

http://www.uni-muenster.de/Forum-Bestandserhaltung/kons-restaurierung/gs-petersen.html

oder dieses auch bezüglich des Lignins.

Herz-und-Leben hat gesagt…

Allerdings ist das Problem des Buchverfalls so neu auch wieder nicht. Da ist der Bücherskorpion eher noch die harmloseste Erscheinung.

http://www.planet-wissen.de/alltag_gesundheit/werkstoffe/papier/wissensfrage.jsp

Oder Staubläuse . . .

http://www.schaedlinge-online.de/schaedlingsbestimmung/schaedlinge-mit-6-beinen/6-beine-ohne-fluegeln/staub--und-buchlaeuse?PHPSESSID=630e17ac003c4467969f5072bd6e5038

Der Aufwand, den man allein bei dem Evangeliar betreibt, ist immens. Ich habe das mal gelesen über die Herzog August Bibliothek ...

http://de.wikipedia.org/wiki/Evangeliar_Heinrichs_des_L%C3%B6wen

Und so gehts mir auch - viele Bücher habe ich jetzt weggegeben, etliche werden auch in den Keller wandern, weil ich mich davon noch nicht trennen mag. Aber früher oder später gehen auch die den gleichen Weg. Aus einigen möchte ich nur bestimmte Zitate extrahieren. Leider gabs damals noch keine Onlineversionen davon. das ist ja heute nun ideal, denn man kann zweigleisig fahren.

Disketten hab' ich auch schon lange nicht mehr. Irgendwann war das halt vorbei. Man konnte aber die Inhalte auf dem Computer vorher sichern, sofern es einem wichtig war. Jetzt hab' ich noch einen Fernseher mit VHS-Einschub, der in die Spende geht. War eigentlich noch eine relativ neue Anschaffung, nunmehr auch schon wieder vor 7 oder 8 Jahren - ja ja, wie die Zeit vergeht ... habe das Gerät allerdings kaum genutzt, da der Bildschirm auch sehr klein war. Glücklciherweise habe ich auch nicht viele Videocassetten gehabt, so daß ich da nichts überspielen mußte.

Liebe Grüße und gute Nacht
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Das mit den kleinen Textfenstern für Kommentare mag am alten Blog-Layout liegen. Denn unsere Blogs unterscheiden sich in einigen kleinen Feinheiten. Eventuell kann man die Einstellung ändern. Aber so wichtig ist mir das nicht.

Beim Verfall der Bücher ging es hauptsächlich um die letzten 100 Jahre seitdem 'Zellulose?' zur Papierherstellung verwendet wird. Das beschleunigt angeblich die Auflösungserscheinungen. Und zusammen mit der digitalen Datenerfassung wird es dann spannend, was von diesem und dem vergangenen Jahrhundert irgendwann noch übrig bleibt. Denn wer speichert seine Daten schon alle paar Jahre auf das dann aktuelle Medium um. Und ohne Strom sieht das alles ganz übel aus ...

So wichtig ist mir das nicht alle Kommentare durchzuflöhen, wann wir uns auf Deinem oder unseren Blogs über welches Thema in welchem Umfang unterhalten haben. Ich kann mich nur dran erinnern, dass das Thema elektrischer Dosenöffner & Tiefkühlkost schon mal irgendwo angesprochen wurden. Es ging wohl um unterschiedliches Konsumverhalten.

Ach ja, der gute alte Videorecorder! Ich habe noch so manche Videos aus den 90ern, die nicht unbedingt in der Fernseh-Wiederholungsschleife landen. Ob die noch ansehbar sind? Früher wurde Casetten eine Haltbarkeit von 7 Jahren zugestanden - was für eine 'Zeitspanne!' Im letzten Winter konnte meine Mutter davon noch einige ansehen.
Wolfgang hat schon lange auf DVD umgestellt und kauft jetzt sogar einige Videos auf DVD nach ;-) Und ich hoffe auf leistungsstarke Festplattenrecorder. So wie ich von der guten alten Audio-Cassette dann recht schnell auf den i-Pod gewechselt habe. Die Zwischenschritte hatte ich mir gespart. So gesehen lasse ich gern mal ein paar Entwicklungsschritte bei Auto, Computer, Kamera und anderem technischen Gedöns aus ...

Auf Deine gemischte Hecke bin ich wirklich gespannt. Aber das braucht seine Zeit. Kirschlorbeer würde ich auf jeden Fall reinnehmen, denn die Insekten mögen die Blüten und Vögel fressen die Beeren. Liguster blüht einfach schön cremeweiß und die Beeren sind nettes Herbstdekor. Winterjasmin kann zwischendrin hochranken, braucht aber seine Zeit. Taxus lässt sich gut schneiden und bietet den Vögeln Schutz - bei uns brüten sie vorzugsweise in den Eiben. Die Heckenkirsche leidet zwar unter kalten trockenen Wintern, ist aber sonst auch immergrün. Ein Ilex mit panaschierten Blättern bringt vielleicht zu viel Unruhe - oder gerade deswegen einen interessanten Winteraspekt. Meine Mutter würde zwar fluchen, denn sie haßt picksiges Material. Aber da Du mit Rosen überlegst, lässt Du Dich ja ohnehin auf ein stacheliges Abenteuer ein ;-)
Und dann ist ja wohl klar, dass versetzt gepflanzte Sträucher spannngsvoller aussehen und mehr Entfaltungsraum haben, als wenn man alles entlang einer Schnur in Reihe parallel zum Zaun pflanzt. So viel mal als Anregung ...

Herz-und-Leben hat gesagt…

Nehme ich auch an, daß es am alten Layout liegt.
Wobei meines nun auch schon wieder zu den "etwas älteren" zählt ;-)

Da lebe ich wohl in einem Umfeld, das tatsächlich alle Daten immer auf dem aktuellsten Stand hat, also aktuellste Technik. Vielleicht gibts irgendwann mal die Handkurbel für den PC *lach* - also "ohne Strom" - dafür selbst angetrieben, wie diese Kurbel-Taschenlampen ... naja, Spaß beiseite, der Energieverbrauch ist ungleich höher ...
Es läuft ja das Meiste heute über Strom und wäre dieser nicht, wäre auch alles andere nicht. Von daher mache ich mir darüber keine Gedanken.

Die Suche nach egal welchem Wort, Satz bzw. Kommentar habe ich mittlerweile festgestellt, ist in der xml-Datei halt am effektivsten. Da die Blogger-Suche nicht mehr so richtig funktioniert seit einer ganzen Weile.

Ich denke, Deine Videos kannst Du durchaus noch anschauen. Nur die Qualität wird mit der Zeit wohl leiden. Wenn einem ein Video sehr wichtig ist, sollte man es digitalisieren lassen, aber auch das hält nicht ewig.

Und das mit den Audio-Cassetten stimmt so auch nicht, ich habe noch welche, die sind wesentlich älter und laufen immer noch.
Bei uns läuft generell alles über Festplatte. Dazu muß dann zwangsläufig der Computer eingeschaltet sein. Aber auch meine gesamte Musik lagert auf meinen Fest- und externen Festplatten, schon aus Platzgründen. Ich finde es auch ideal heute, sich einen Titel bei musicload mal eben runterladen zu können, ohne gleich ein ganzes Album kaufen zu müssen, dessen restliche Titel einem doch nicht so zusagen. ;-)

...

Ja, den Kirschlorbeer habe ich 2 x - nur friert der ja immer arg zurück, wie wir festgestellt hatten. Aber wer weiß, wie es hier sein wird. Liguster hab' ich bislang nicht, aber es ist ja kein Ding, den mal ebenvon irgendwoher zu holen, der vermehrt sich ja ganz l eicht. Ich mag den Ligusterduft unheimlich gern. Zum Glück bin ich nicht allergisch drauf, wie bei dem Duftschneeball. ;-)

Meine Ilexe sind dunkelgrün. Panaschiert finde ich zwar auch schön, oft ist der Wuchs dann aber beschränkt, also Wuchs zu Lasten von Schönheit.

O.K. - ich kann nicht gerade behaupten, Stacheln zu lieben. Und ganz früher mochte ich Rosen eben deswegen nicht. ;-) Aber seit ich zu ihnen meine Liebe entdeckt habe, nehme ich die Stacheln halt in Kauf.
Nun muß ich erst einmal abwarten, was sich da so tun wird, was überhaupt anwächst und wie das dann ausschaut. Sicher habe ich jetzt schon einige Fehler gemacht. Aber wenn die Pflänzchen noch so jung sind, läßt sich schließlich noch Einiges korrigieren.

Danke für Deine Anregungen! Und dann schau'n wir mal ...

Liebe Sonntagsgrüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Zu Deiner Hecke ist mir in BS noch die Mahonie eingefallen, als ich bei meiner Mutter einen blauen Wachholder für meine Hofdeko an der Südgrenze schnitt (jetzt habe ich mit dem Wachholder mein Auto richtig eingeweiht ;-) Die ist ähnlich immergrün wie die Heckenkirsche in nicht ganz extremen Wintern. Und auch wenn ich nicht so der Gelbfan bin, so mag ich sie im Frühjahr und dann wenig später sind die blauen Beerenbüschel auch attraktiv ...
Kirschlorbeer brauchen im Winter halt auch Wassergaben - wie alle Immergrünen Gehölze. Sonst vertrocknen sie.
Für Deine Hecke würde ich Dir auf jeden Fall auch die Rosa multiflora empfehlen, da sie nicht so wehrhaftig ist wie andere Rosen. Allerdings hat sie die Tendenz, dass häufiger große Triebe absterben - sie also häufiger nachgeschnitten werden muss. Dafür lieben die Vögel ihre kleinen Hagebutten!
Und für den interessanten Winteraspekt darf eigentlich der Hartriegel mit seinem roten Holz nicht fehlen ...
Viel Spass bei der Auswahl!

SchneiderHein hat gesagt…

Ach ja, und wenn man Ilex regelmäßig schneidet, dann wird er buschiger. Ich kürze pro Jahr etwa 2/3 der Triebe um ca. 10 bis 15cm, den dann sind die Beeren im Herbst gut sichtbar ...

Herz und Leben 2 hat gesagt…

Liebe Silke,
Mahonien wollte ich eigentlich nicht mehr. Da ich ja auch nur den Rand bepflanzen will, muß ich mich da ohnehin beschränken. Man sieht die Mahonien bei uns überall auf Verkehrsinseln usw. wachsen.

Rosa multiflora werde ich mir vormerken. 3 m lange Triebe ... da muß man gut überlegen, wohin man so eine umfangreiche Rose setzt.

Hmm, ja der rote Hartriegel schaut schon schön aus. Aber ich fürchte, wenn ich nur den Rand bepflanze, wird das mit so manchen Pflanzen nichts. Es handelt sich ja hauptsächlich nur um den straßenseitigen Zaun. Und das Stück hinten - links neben dem Gartenhäuschen. Und da hab' ich im Grunde alles schon gepflanzt, was ich pflanzen wollte mit ausreichend Abstand für später. Platz ist da eigentlich kaum mehr. Noch sind die Pflänzchen winzig, aber ich muß ja dran denken, wenn sie groß sind, wie viel Raum sie dann einnehmen.
Auf der anderen Seite zum Nachbarn hin ist schon Bewuchs (hinter dem Terrassenbereich) und weiter hinten habe ich 2 Johannisbeeren gepflanzt.

Gelb ist auch nicht so meins, aber stimmt, im zeitigen Frühjahr, zum Winterende hin, habe ich Gelb wirklich mal ganz gern, selbst in der Deko. Irgendwie Farbtherapie um die Zeit. ;-)

Deinen Tipp bezüglich des Ilex werde ich mir merken. Bin mir noch nicht so ganz im Klaren, wie ich den haben will. Habe mal einen gesehen, den ich - glaube ich - auch im Blog abbildete, der eher schlank in die Höhe wuchs. Das hat auch was. Aber an unserem Zaun wird buschiger sicher sinnvoller sein. Das richtet sich dann aber auch noch nach den anderen Gehölzen, wie die so gedeihen ...

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Also ich habe eine Mahonie als 'Untergrundbepflanzug' in Kombination mit einer verwilderten Johannisbeere, einem Holunder & einem Liguster am Zaun zur Südseite. Und dazu noch ein besonderes Efeu an einem Reisigbündel am Zaunpfahl. Breite ca. 2 bis 2,5 m und Tiefe je nach Schnitt zwischen 80cm bis 1,5m, da der Holunder sich zum Süden zieht. Aber ohne Schnitt ist das nicht möglich. Meist rücke ich 2 bis 3x pro Jahr für einen leichten Schnitt an. Natürlich nicht mit der Heckenschere, denn das würde die Wuchsform der Gehölze zerstören.

Aber da Du nun mit weniger Platz auskommen musst, muss so eine Randbepflanzung zur Straße wohl überlegt sein. Auf jeden Fall ist es sinnvoll viele Triebe 1 bis 2x im Jahr teilweise etwas einzukürzen, damit daraus ein Sichtschutz entsteht, und das Gebilde bald stabil wird. Teilweise habe ich im Anfang deswegen auch längere Triebe ineinander geflochten. Aber inzwischen schneide ich unsere Sträucher manchmal auch großzügiger bzw. lichte sie auch mal aus. Doch auch wenn es heißt, dass alles so schnell wächst, beginne ich mit einem radikaleren Schnitt meist erst nach 5 bis 7 Jahren nach der Pflanzung ...

Herz-und-Leben hat gesagt…

2,5 m sind eine ganze Menge.
Ob ich es schaffe, so häufig zu schneiden, kann ich im Augenblick kaum absehen. Erst gestern stürzte meine Mutter schwer und nun sieht alles wieder ganz anders aus. Du kennst Ähnliches ja. Da weiß man keinen Tag, was am nächsten kommt.

Grundsätzlich aber bin ich bestrebt, da einen schönen Bewuchs zur Straße hin aufzubauen und werde dafür mein Möglichstes tun. Es macht schließlich auch Freude, dem Wachsen und Werden zuzusehen.

Schon früher habe ich unsere Gehölze fast allein geschnitten, sogar Bäume gefällt. Mein Mann ist ja nicht so der Gartenfreak und macht nur sehr notgedrungen da mal was. Inzwischen mußte er da schon mal mehr ran, da ich nicht mehr alle zu schweren Gartenarbeiten machen kann. Aber schneiden ist kein Problem, solange die Bäume nicht Waldhöhe erreichen. ;-)
Doch durch meine früheren Gartenerfahrungen und einiges an Literatur, was ich darüber noch besitze, weiß ich schon noch in etwa, was da zu tun wäre. Nur im Waldgarten waren die Gehölze für mich einfach zu hoch. Auf hohe Leitern klettere ich nicht mehr.

O.k. wir haben es im Neubaugebiet unseres vorherigen Wohnortes ja gut beobachten können. Innert 3 Jahren waren die Gehölze so hoch, daß man die Leute auf ihrer Terrasse nicht mehr sitzen sah und kaum noch bis in den 1. Stock schauen konnte. Und die wurden ganz winzig gepflanzt. Das ist schon toll, dem zuzuschauen. Manchmal gibts ungünstigen Untergrund, da wächst es dann nicht so wie die Feuerwehr ...

Ich hatte die Situation ja auch noch nie, daß ich sagen konnte, 5 - 7 Jahre nach der Pflanzung, da ich immer schon fertige Gärten übernahm und den Bestand weitgehend so beließ, wie er war. Wenn ich neu hinzukaufte, wohnten wir dort keine 7 Jahre mehr ;-) Dies hier nun ist eine andere Gartensituation und da bin ich nun wirklich gespannt .... schade, daß ich nun erst den Winter abwarten muß ;-)
Von Deinen praktischen Erfahrungen werde ich dann auf jeden Fall noch profitieren können.

Liebe Grüße, gute Nacht!
Sara

Barbara hat gesagt…

Liebe Silke
irgendwo in einem deiner herbstlichen Posts habe ich vor Wochen einen Kommentar hinterlassen. Und dort wollte ich meine heutigen Grüsse deponieren, aber ich weiss nicht mehr wo das war. Frau wird älter !! Also, nun wünsche ich eben hier dir und deinen Lieben von Herzen frohe Festtage mit viel Zeit für gemütliches Zusammensein. Möge dir das neue Jahr all das bringen, was du dir erhoffst, sei es im Garten oder sonstwo. Hauptsache aber, du bleibst gesund und munter.
Mit lieben Weihnachtsgrüssen,
Barbara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Barabara
Das war der Post vom 13.5.2012 'Was machen die Deutzien' Dazu hatte ich Dir auch noch etwas geschrieben, als ich Deinen Kommentar in den Tiefen des Blogs entdeckte ;-) Ich habe ja den Vorteil ich kann die Posts mit Kommentaren mir als Liste anzeigen lassen - da ist es einfacher! Sonst würde ich mich auch schon noch viel älter fühlen ;-)

Danke für Deine lieben Wünsche. Die ich in dieser Form auch gern an Dich zurückgebe. Denn all' das können wir beide wohl gut gebrauchen! Und ich hoffe, Du findest ab und an die Zeit für Berichte auf Deinem Blog. Denn Du und einige andere bereichern mit ihren Schilderungen und ihrer Sichtweise die Bloglandschaft :-)

Barbara hat gesagt…

Danke für deine Antwort liebe Silke. Ich habe aber irgendwo noch einen Beitrag geschrieben auf deinen vorletzten Kommentar bei mir. Dieser ist aber verschwunden und ich weiss mittlerweilen auch wieso. Ich ertappe mich ab und zu, dass ich nicht weiter nach unten scrolle und dann jeweils die Sicherheitsabfragen nicht beantworte, sondern nach dem Text einfach doppelklicke. Gebe mir im neuen Jahr Mühe, dass ich etwas gemächlicher und sorgfältiger den Text abschicke ;-) !
Auf ein weiteres Blogjahr (im Mai beginnt ja schon das "verflixte" 7. Jahr, das du ja bereits "überstanden" hast :-) !).
Ein gutes, gesundes 2013 und viele liebe Grüsse
Barbara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Barbara
Das von Dir beschriebene Kommentar-Problem ist mir wahrscheinlich auch schon häufiger passiert. Manche Kommentare blieben spurlos verschwunden. Schade um die Mühe, denn ich hätte Deinen Beitrag gern gelesen!

Oh, stimmt - das verflixte 7. Jahr! Lass Dich nicht von unserem Archiv täuschen: Ich bin mir nicht mehr ganz sicher ob es der 7. oder 9. Januar 2007 war, als unser erster Post 'on Blog' ging. Wir hatten nur zunächst das Jahr 2006 den Jahreszeiten entsprechend für die offne Pforte aufgearbeitet. Und als ich einige Monate später feststellte, dass man Posts auch rückdatieren kann, habe ich das Datum nachträglich auf 2006 geändert. Wir kommen also nahezu zeitgleich in das 7. Jahr. Nur hoffe ich, dass es nicht verflixt wird, denn seit 2010 waren die Garten-/ Blogjahre schon schwierig genug ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Barbara
Oh, offensichtlich habe ich das Zählen verlernt: Wir kommen, wenn man die langen Pausen unberücksichtigt lässt, erst ins 6. Bloggerjahr ...

Barbara hat gesagt…

Liebe Silke
du hast schon Recht mit Zählen....aber im Mai 13 sind meine ersten 6 Jahre vorbei und dann beginnt das 7. Jahr ;-) !! Bei dir hat es bereits angefangen, wenn dein erster Blogbeitrag im Januar war, oder? Wie dem auch sei, es wird bestimmt wieder ein spezielles Gartenjahr, denn kein Jahr ist ja gleich :-) !
Herzlichen Dank für deinen Besuch und Kommentar. Im MOment ist der Garten wieder total schneebedeckt und der kurze Frühlingseinbruch bereits Geschichte. Ich freue mich schon, wenn es wieder losgeht, mag aber im Moment noch sehr gut warten. Das hat auch damit zu tun, dass ich seit letzten NOvember in meiner Beweglichkeit recht eingeschränkt bin, da sämtliche Bänder am re Fuss und li Knie inkl. Sehnenansatz gerissen sind. Das in die Knie gehen ist noch unmöglich und für Gartenarbeit ja unabdinglich. Also übe ich mich weiterhin in Geduld und hoffe, der Frühling kommt doch nicht zu schnell;-) !! Die blühende Zaubernuss vor weissem Schneehintergrund hat auch einen gewissen Reiz!!
Frohe Wintertage und liebe Grüsse in deine Richtung,
Barbara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Barbara
Ich rechne da lieber mit vollendeten Jahren ;-) Und wenn ich mir meine Blog-Löcher so ansehe, habe ich hier noch einiges zu füllen, um überhaupt 6 Jahre Blogzeit zu rechtfertigen ...

Bei uns hat es heute auch wieder kurz geschneit und wahrscheinlich gibt es bei uns zum Wochenende wieder Nachtfröste. Daher sollte ich möglichst schnell wieder gartentauglich sein, um meinen Lenzrosen notfalls Schutzhüllen zu bauen - oder das restliche Weidenlaub als Schutzmantel vom Garagendach zu kratzen. Das war immer festgefroren, wenn ich gerade mal auf dem Dach stand ...

Wenn ich das mit Deiner Beweglichkeit so lese, geht es mir mit meiner beginnenden Arthrose und einer fiesen Erkältung ja wirklich noch gut! Hoffentlich musst Du nun nicht Dein gesamtes neues Gartenkonzept auf Hochbeete umstellen ;-)
Also wünsche ich Dir genug Geduld für einen Heilungerfolg und dazu gnädiges Wetter!

Meinetwegen kann der Winter sich auch noch Zeit lassen. Ich würde vorher gern noch etwas Ordnung im Haus schaffen. Und die Scheinakazie und der Schlingknöterich sollten zumindest auch noch geschnitten werden - bevor der Garten wieder zu sehr loslegt und wir zu viel Schaden anrichten ....