Mittwoch, 2. Mai 2012

Wiesengrün & Blüten



Über der Wiese sitzt ganz gemütlich die Edelrost-
Katze auf der Sessellehne im Sonnenschein.

Die Zitronenmelisse gedeiht hier besonders gut,
und fühlt sich auch kaum vom Efeu bedrängt.

Die Bertramsgarbe hatte wohl noch keinen Schneckenbesuch.
Aber mir scheint sie braucht wesentlich mehr Sommersonne,
um zur Blüte zu kommen ..

Normalerweise entdecke ich Zecken auf der Oberseite
der Grashalme oder anderer Blättchen. Eventuell ist
dieses Tier noch auf dem Weg. Oder es hat sich schon
in der Wiese herumgesprochen, dass ich fast täglich
die Halme nach den Plagegeistern absuche ... 

Dahinter befindet sich überings ein noch lochloses Blatt
vom weißen Kaukasus-Vergißmeinnicht.

Knoblauchsrauke und ein paar Blüten vom Löwenzahn,
die als Farbtupfer in der überwiegend grünen Wiese
nun teilweise geduldet werden.

Am vorderen Rand der Wiese hat eine Akelei das
Umpflanzen einigermaßen überstanden. Sie hatte
sich nämlich mitten im Weg zur Betonfläche
ausgesamt. Und dort konnte sie nicht bleiben.

Der Bärlauch, der bei meiner Mutter im Garten
zu sehr andere Pflänzchen bedrängte, hat sich
jetzt bei uns eingelebt. Zum ersten mal gibt es
nun etwas Bärlauch am Wiesenrand!

Walderdbeeren & Günsel gut durchmischt mit
Pfennigkraut & Grashalmen, gekrönt von Spitz-
wegerich. Schon wieder bzw. noch grün. Denn
der Günsel hat schon fast ausgeblüht und der Rest
kommt noch. Und die schmalen Krokusblättchen
sind kaum noch in dieser Mischung zu erkennen.

An einer weniger besonnten Stelle neben dem Steg gibt
es allerdings noch ein paar blau-violette Günselblüten zu
entdecken.
Und nicht nur auf den Erdbeerblättern werden
zur Zeit noch die braunen Knospenhülsen von der
Blut-
buche aus dem Nachbargarten
präsentiert ...

Und in diesem Bereich vom Steg bis zur Hedi Grimm
eroberte sich das gelbblühende Pfennigkraut das Terrain.
Es war schon vor 1996 im Garten und tummelte sich
damals am Teichrand. Die Umgestaltung des Gartens hat
es erstaunlich gut überstanden, und als kleine Erinnerung
an die Vorbesitzer darf es auch gern bleiben.

Denn Storchschnabel & Walderdbeeren werden hier
trotz des expansionsfreudigen Pfennigkrautes blühen.

Der Günsel tut sich allerdings schwer! Er hielt in der Wiese
im besonnteren Teil noch vor einigen Jahren eine große
Fläche besetzt. Und nun treten nur noch ganz vereinzelt
Pflänzchen in Erscheinung. Wahrscheinlich müssten wir
für ihn die Wiese kürzer halten. Denn das ist wohl auch
der Grund, warum wir keine Gänseblümchen mehr haben.

Aber gerade die hohen Gräser sehen im Sonenlicht
so reizvoll aus. Und der Spitzwegerich hat sich schon gut
entwickelt. Erste Blütenknospen sind bereits zu erkennen.

Vor dem roten Rhododendron an der Tischgruppe
ist nun der Salomossiegel auferstanden.
Vor 5 Tagen
schaute er gerade 15cm aus dem Efeugrund hervor.

Und gleich daneben entfaltet sich eine Akelei als
krönender Wiesenabschluß zum ehemaligen Wald.
Nur für eine Wiesenraute & das Wiesenschaumkraut
ist dieser Bereich wohl leider viel zu trocken ...

Fotos: S.Schneider


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