Mittwoch, 2. Mai 2012

weiße Rispen in luftiger Höh'




Während der weiße Flieder in meinem weißen Vorgarten
in Braunschweig
jetzt schon wieder in voller Blüte steht,
fängt unser großer Fliederstrauch gerade erst an zu blühen.
Es ist immer wieder erstaunlich, zu welchen Blühunter-
schieden diese 70km Entfernung gen Osten - fast auf dem
gleichen Breitengrad, führen können. Und noch merk-
würdiger finde ich, dass unser Flieder bereits ab 10 Uhr
bis zum frühen Nachmittag Sonnenlicht erhaschen kann,
während der im Vorgarten erst ab 14 Uhr von der Sonne
beschienen wird. Allerdings mag es sein, dass seine
Straßenlage für ein wärmeres Klima sorgt, als es bei uns
in Hannover im hinteren Teil des Gartens der Fall ist.

Leider musste ich im Nachhinein beim Schneiden einiger
Fliederzweige für die Vase feststellen, dass mir wohl
wirklich mein Geruchssinn abhanden gekommen ist. Denn
während die Nachbarin meiner Mutter vom herrlichen
Fliederduft der abgeschnittenen Zweige schwärmte,
konnte ich nur ganz schwach etwas wahrnehmen. Und
schon vor ein paar Tagen wunderte ich mich, dass unser
Garten zur Zeit eigentlich ganz intensiv nach Wald-
meister duften müsste. Nur war es mir in diesem Jahr
fast garnicht aufgefallen. Nun bin ich gespannt, ob ich
mich in einigen Tagen am Duft der Hedi Grimm erfreuen
kann, oder mich 'nur' von ihrer faszinierenden Blüten-
fülle verzaubern lasse ...

Und nun noch einmal zurück zum Foto mit dem Flieder:
Die Rankrose Belvedere hat den Winter im Fliederbusch
gut überstanden und entwickelt wieder wuchsfreudige
Ranken
. Nur, genau wie in den letzten Jahren wächst sie
vorzugsweise Richtung Norden, damit ihre Blütenbüschel
statt fast weiß
wieder quietschig-rosa blühen können!?

Foto: W.Hein


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