Samstag, 5. Mai 2012

Schnell ein Foto!


Vor einigen Tagen sah ich zum ersten Mal einen Dompfaff.
Er fiel mir sofort durch seine auffällig leuchtende Brust auf.
Bisher kannte ich ihn nur von Abbildungen. Doch, wie sich
wenig später herausstellte, war es sogar ein Pärchen, dass
anscheinend auf der Durchreise war und in unserem Garten

eine kurze Pause
einlegte.


Und heute erschien nun wieder ganz kurz ein Dompfaff-Männchen
im ehemaligen Waldstück hinter der Wiese. Zwar konnte selbst
Wolfgang mit seiner besseren Kamera-Ausstattung auf die Schnelle
aus ca. 6m Entfernung nur dieses einigermaßen scharfe Foto von
ihm im toten Birnenbaum erhaschen. Aber so ein Erlebnis zählt zu
den ganz besonderen Gartenmomenten, die wir hier trotzdem
festhalten möchten.

Foto: W.Hein


Kommentare:

Herz-und-Leben hat gesagt…

Oh, wie schön! Das Glück hat man wahrhaftig nicht oft!
Ich hab' ich schon einmal bei einer meiner Großmütter gesehen, als ich wohl so um die 20 war. Sie hatte den verletzten Vogel gehegt und im Käfig gehalten. Darüber war sie leider hinweggestorben. Wir ließen ihn später frei.

Erst vor einer Weile sah ich diese schönen Vögel dann sogar auch in der freien Natur

http://mein-waldgarten.blogspot.de/2012/01/dompfaff-und-kornweihe.html

Bei uns im Garten waren sie noch nie! Das Fotografieren ist dann wirklich Glückssache, aus der Entfernung, wenn man sich nicht gerade mit Teleobjektiv und Stativ vorher aufbauen konnte. Doch wer rechnet wohl damit?

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Wahrscheinlich sind sie mir auch nur aufgefallen, da wir immer noch eine gut gefüllte Futtersäule mit Erdnüssen & Sonnenblumenkernen im ehemaligen Wald haben. Bei uns war im Winter wesentlich weniger los. Und würden wir nicht in Hausnähe füttern, hätten wir sie wahrscheinlich auch nicht gesehen.

Der Vorteil war, dass Wolfgang seine 'Tüte' gerade griffbereit hatte. Nein, mit Stativ & Co. legen wir uns bestimmt nicht für Tiere auf die Lauer!
Das hat Wolfgang nur mal für die Weihnachtsbeleuchtung gemacht. Und da war es auch gut so, denn so illuminiert wird der Garten wohl nicht so schnell wieder. Da lohnte sich der Mehraufwand.

Inzwischen sehe ich immer mehr Vögel, die ich bisher fast nur von Abbildungen kannte. Zum Beispiel sind jetzt Grünfinken hier Dauergäste. Und Buchfinken kommen auch häufiger vorbei. Das sieht immer mehr nach Landflucht aus ...