Mittwoch, 2. Mai 2012

Die Scheinakazie wird grün!




Da steht sie nun, unsere 15 Jahre alte Scheinakazie -
Robinia pseudoacacia
, die wir zur Hochzeit als Gutschein
geschenkt bekamen, und die im Frühjahr 1997 in unseren
Garten geliefert wurde. Ich hätte die Aufnahme wohl lieber
mit einem Weitwinkel vom Ende des Steges machen sollen.
Denn links ist der Efeu-Apfelbaum zu erahnen. Und rechts
sieht man ein Stück vom etwa 5m hohen weißen Flieder,
der 1996 als erster Strauch in unseren Garten einzog. Nicht
nur der Schlingknöterich, auch die Scheinakazie muss
dringend geköpft werden
. Ich kann es schlecht schätzen,
aber sie müsste zur Zeit wohl etwa 12m Höhe erreicht
haben. Im unteren Bereich - bis ca. 5m Höhe, hatte ich
mich im letzten Spätsommer noch allein getraut sie mit
der 390cm Teleskopsstange des Gardena-Combisystems

mit Hilfe der Säge und einer älteren Baumschere selbst
einzudämmen. Denn im letzten Spätsommer hatten ihre
Äste bereits die Tendenz auch unseren südlichen Nachbarn
zu besuchen. Aber sie weiter oben einzukürzen, das traue
ich mich nun nicht mehr ohne Hilfe. Dafür ist sie mir
schon zu sehr über den Kopf gewachsen. Nun darf sie aber
erst noch blühen. Und wahrscheinlich ist ihre Blüte gerade
zu unserem Hochzeitstag beendet. Ich glaube zwar nicht
daran, dass sich Wolfgang an diesem Mittwoch im Juni
freinehmen kann. Aber am Hochzeitstag mal unsere Hoch-
zeits-Akazie etwas in Form zu schneiden, das könnte mir
schon gefallen - jedoch nur, wenn das Wetter mitspielt!

Das würde dann wenigstens etwas an den Strandhüttenbau
1996 am Kniepsand auf Amrum erinnern. Denn dort hatten
wir zu unserer Hochzeit zusammen mit Familie & Freunden
gebuddelt, gebaut, gebadet und auch gefeiert ...

Foto: S.Schneider


Kommentare:

Herz-und-Leben hat gesagt…

So ist alles im Wandel ... toll die alten Fotoalben! Habe ich mir eben angeschaut!

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Ja, das waren Zeiten & ein tolles Fitness-Training :-) Heutzutage hätte ich wahrscheinlich Probleme die Strecke über den ca. 1km breiten Strand zu schaffen. In meinem Alter fingen damals die anderen Hüttenbauer auch nach und nach an zu schwächeln, da das auf Sand gehen ganz schön anstrengend ist. Inzwischen ist diese Tradition fast ausgestorben, da der Nachwuchs fehlt. Kaum einer aus den jüngeren Generationen mag noch in jedem Jahr 3 oder 4 Wochen an den selben Ort fahren. Und wer bekommt heutzutage noch so viel Urlaub am Stück ...
Die letzten Jahre waren wir während der 3 gebuchten Wochen zeitweilig 2x aus dem Urlaub zurück nach Hannover gefahren, da Wolfgang Kundentermine hatte. Und tagsüber hing er eh' fast nur noch am Laptop oder am Handy hing und erst am späten Nachmittag auf den Strand kam. Da habe ich mich nach 2004 geweigert mit ihm in den Urlaub zu fahren.

Auf jeden Fall waren solche Urlaube für mich ein perfektes Training, um im August 2000 den Teich zu buddeln und dann Kies & Sand von der Straße in den Garten zu karren ;-)
Und irgendwann war klar, dass der Garten, wenn man am Ball bleibt, genug Fitnesstraining ist. Leider kam dann einiges anders ...

So bleiben schöne Erinnerungen an Amrum und vielleicht gibt es zum 25. Hochzeitstag dann eine Reise mit den Bären, die dann nochmals so die Insel erleben, wie es in meiner Kindheit und später mit Wolfgang der Fall war.
Die Textvorlage dazu ist ja schon lange angefangen: http://polyfillgedanken.blogspot.de
Und 2 Fotoalben gibt es ja auch schon von 'Bären auf Reisen' ...
http://baeren-im-garten.blogspot.de/2002/07/aus-einem-fotoalbum-von-2002.html
http://baeren-im-garten.blogspot.de/2004/05/inselurlaub-2004_30.html
Für die Bären ist der Hüttenbau dann auch nicht so anstrengend und geht auch wesentlich schneller. Das könnte dann später in ein oder zwei Wochen Urlaub machbar sein ;-)

Herz und Leben 2 hat gesagt…

Das mit den 3 oder 4 Wochen kann ich aber auch wieder gut verstehen. Wir haben auch mal so lange Urlaub an einem Stück an einem Ort gemacht. Mir war das einfach zu langweilig. Wenn, dann könnte ich das nur, wenn man häufig von dort aus längere Touren anderswohin unternimmt. Gerade im Urlaub will ich etwas von der Welt sehen und nicht nur den ganzen Tag, Tag für Tag an einem Fleck verbringen und nur herumgammeln. ;-) Aber da hat sicher jeder andere Bedürfnisse.
Auf Sand würde ich schon gern auch mal wieder laufen. Ist gut für unsere zivilisations-geschundenen Füße.
Aber 1 km, das schaffst Du! Das denkst Du sicher nur, da Du es schon lange nicht mehr gemacht hast! Wenn Leute nach Herzinfarkten sogar wieder Marathon laufen ... laufen müssen ...
Das Karren von Kies usw. könnte ich allerdings auch nicht mehr, da ich keine allzu schweren Lasten mehr bewegen darf. Aber kraftmäßig wäre das schon kein Problem... so bin ich auch immer auf meinen Mann oder Kinder angewiesen, die meist auch keine Zeit haben. Aber irgendwann setze ich mich dann da doch durch. Denn wenn man alles immer nur so hinnimmt und sich nicht mal durchsetzt, kann das auf Dauer auch krank und vor allem kraftlos machen.

Und Geld ist eben nicht alles - oder an Altervorsorge denken. Denn wenn man nicht gesund lebt, hat man vielleicht gar keine Möglichkeit mehr, von dem angesparten Geld etwas zu haben ...

Ich wünsch' Dir jedenfalls, daß es am Hochzeitstag wenigstens was wird!

Den Links folge ich später noch, aber ich glaube, daß ich die Posts auch schon mal gesehen habe. Dennoch folge ich ihnen später am Tage noch.

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Nö, der Sand hat schon seine Tücken. Denn als wir 1996 zunächst 1 Woche dort täglich am Strand waren und 2 Wochen später dort nochmals 3 Wochen viel am Wasser rumgelaufen sind, hatte ich zum ersten Mal auf beiden Knöcheln eine ziemlich fette Schleimbeuteletzündung. Die taucht seitdem immer mal wieder auf. 2004 empfahl mir ein Orthopäde deswegen zukünftig Rollstuhl zu fahren ;-) Oder ich könnte es ja operieren lassen ...
Und inzwischen sollte ich, wenn ich nicht gerade gehe oder stehe besser die Füße hochlegen. Daher bin ich froh, dass ich einen Heimarbeitsjob habe und mir die Zeiten einteilen kann. Und nach so einem Tag im Garten brauche ich inzwischen fast einen Tag bis die Schwellung auf dem rechten Fuß wieder weggeht. Das ist mir aber immer noch lieber als eine OP. Daher ist Spaziergengen nur noch in kleinen Portionen sinnvoll. Und täglich 2 Wochen ca. 4km auf Sand und am Strand langgehen, das sollte ich meinen Gelenken leider nicht mehr zumuten ...

3 oder 4 Wochen nur rumsitzen ist so das auch nicht. Meist hatten wir in 3 Wochen kaum Zeit & Lust andere Inseln zu besuchen. Das wurde mal eben bei Regenwetter abgehandelt. Diese Art von Urlaub hat schon eher was von selbstorganisiertem Fitness- & Kreativ-Urlaub. Denn zunächst musste früher noch per Peilung das Bauholz im Strand gefunden und ausgegraben werden, dann kam der mehrtägige Aufbau und täglich einige km am Strand langlaufen, um neues Strandgut zu suchen und zu verbauen- teilweise auch in wilde Objekte. Die letzen 3 oder 4 Tage waren dann für den Abbau und das Vergraben der Baumaterialien nötig, damit der Strand anschließend wieder sauber war. Jedenfalls hatte ich in den Jahren keine Husten - und kaum Erkältungsprobleme und war das Jahr über topfit.

Geld ist zwar nicht alles, aber 3 Angestellte und einige freie Mitarbeiter vor die Tür zu setzen und die Auflösung eine Firma zu riskieren, das sollte schon genauer überlegt werden. Zumal, wenn sie die Existenzgrundlage bis zur eventuellen Rente sein sollte. Daher sehe ich das schon etwas anders, wann was passieren muss/sollte, und wofür es sich lohnt durchzuhalten. Aber das muss eben jeder selbst beurteilen, wo die persönliche Schmerzgrenze liegt ...

Der 25. Hochzeitstag hat noch viel Zeit. Aber vorher ist das inzwischen mehr als unrealistisch. Ich glaube auch kaum, dass wir vorher großartig Lust haben wegzufahren. Ab und an ev. mal kürzer 'in die Rosen' usw. Aber solange Allegra noch lebt, wollen wir ihr und uns das nicht antun.

Durchaus möglich, dass Du die Posts/den Blog kennst ;-)

Herz und Leben 2 hat gesagt…

Das ist natürlich dann weniger angenehm. Und dann verständlich.
Ich hatte sowas mal durchs Fitness-Training im Studio durch Überlastung. Aber da ich nicht an einer Stoffwechselerkrankung leide, war das zum Glück eine einmalige und relativ kurze Sache. Hatte damals allerdings auch exessiv trainiert. ;-)
Vom operieren halte ich definitiv auch nicht viel, es sei denn, eine OP wäre unumgänglich, also lebenserhaltend und/oder -verlängernd.
Bei mir ist das Ganze von allein wieder weggegangen, nachdem ich das exessive Training aufgab, allerdings gezwungenermaßen durch eine andere Erkrankung.
Die Strandgutsuche macht ja auch Spaß, ich hab' das auch immer sehr gern gemacht - wenn auch nichts daraus gebaut. Aber Steinchen, Muscheln und andere Dinge, später daheim in Gips oder als Collage ... oder einfach nur in ein großes Glas gesteckt.

Freilich keine so einfache Entscheidung, auch wegen der Angestellten ... und das kann ein Außenstehender auch gar nicht beurteilen. Ich spreche da auch nur für mich/uns ... ich fände es besser, rechtzeitig die Bremse zu ziehen, als plötzlich mit Herzinfarkt ohnehin auf dem Brett zu liegen und nichts geht mir ... das kommt oft schneller als man(n) denkt!
Wir kommen ja aus ähnlichen Gründen auch kaum weg. ;-) Auf Kinder müssen wir da keine Rücksicht mehr nehmen und an Haustiere brauchen wir ja nicht zu denken, doch da ist noch meine Mutter ...
Hmm, NUR Allegra??? Also da muß ich jetzt mal gucken ... ich kann seit einer Weile nicht mehr so viel in die Blogs schauen, obwohl mir das auch sehr leid tut, besonders um die mir lieben Blogs, die ich täglich besucht habe und auch ausführlich. Da bist Du eine der Wenigen, die ich überhaupt noch mehr oder weniger regelmäßig besuchen kann.
Jetzt aber schaue ich gleich mal rüber ...

Herz und Leben 2 hat gesagt…

Aaaach soooo - darauf bezog sich das ... auf die Links, die ich evt. schon gesehen habe ;-)

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Das ist ganz einfach Verschleiß. Meine Großmutter hatte es am Knie, meine Mutter fing früher damit an, und da ich schon über 1 Jahr meines Lebens auf Amrum war, und dort die meiste Zeit damit verbrachte am Strand rumzulaufen, ist das nun die Quittung. Am linken Fußgelenk haben ich weniger Probleme als auf der rechten Seite. Das mag wohl daran liegen, dass meine Beine unterschiedlich lang sind - wie ein Orthopäde mal so schön feststellte (bei wem wohl nicht ...), und ich die Füße dann logischwerweise unterschiedlich belaste.
Der Zusammenhang mit einer Stoffwechselstörung ist mir nicht klar und erscheint mir nach dem, was ich bisher über Schleimbeutelentzündungen gelesen habe sehr unwahrscheinlich.
Jetzt habe ich nach der Schnittaktion zusätzlich Probleme an der rechten Hand am oberen Gelenk des Ringfingers. Dort wo ich wohl zusätzlichen Druck ausübe, um mit der Rosenschere zu schneiden. Nach ein oder zwei Tagen Pause wird es besser. Aber da bahnt sich jetzt wirklich ein Problem an, wenn ich deswegen nur noch eingeschränkt im Garten schneiden kann. Denn die Schere ist nicht ergonomisch geformt, so dass ich die Fingerposition jederzeit wechseln kann, was aber wohl trotzdem nichts nützt.

Maus könnte, wenn wir reisen, noch ohne uns klarkommen. Zumal wir den Catsitter im Haus haben. Nur wird es schwierig wenn sie nicht oder nur kurz raus darf. Die geht dann regelrecht die Wände hoch, und wird aggressiv wenn sie zu lange im Haus eingesperrt ist. Außerdem lässt sie ihren Frust dann an Allegra aus, was bei ihr wieder zu erhöhten Blutzuckerwerten führt. Daher gibt es reichlich gute Gründe auf Reisen in nächster Zeit zu verzichten. Und vermissen tun wir es eh nicht.

Herz und Leben 2 hat gesagt…

"Verschleiß" in dem Sinne soll es ja nicht geben, das ist immer so der übliche verwendete Begriff, leider auch von Ärzten ... Nach alternativmedizinischer Sicht haben diese Erkrankungen ihre Ursachen in Ernährung und Lebensführung, auch durch das Erbgut. Jedoch nicht durch Abnutzung, wie gemeinhin angenommen wird. Daher halte ich das für einen irrigen Begriff. Ich betrachte es halt mit alternativ-medizinischen Augen ...
Und das beweisen schließlich auch die Völker, die noch nicht so überzivilisiert sind wie wir mit ihren vitalen Hundertjährigen.

Am Strand laufen ist ja an sich das Gesündeste, was man tun kann ... und selbst bei unterschiedlichen Beinlängen könnte man das ausgleichen, so daß es nicht zu argen Problemen kommen muß.

Meine Handprobleme, die ich ab 40+ auch hatte, haben sich durch Ernährungsumstellung sehr gelegt. Ich habe kaum noch Probleme, nur bei "Diätfehlern", Zucker, Weißmehl, unverträglichen Lebensmitteln ... Meine Beobachtung war, je weniger Flüssigkeit im Gewebe, desto beschwerdefreier. Je gequollener das Gewebe (und ich hatte nie sichtbare Schwellungen!), um so problematischer und schmerzhafter. Handprobleme haben leider sehr viele - vor allem Frauen - ab und auch schon eine Weile vor den Wechseljahren. Die Hände und die Füße sind von daher auch die wichtigsten Lernpunkte für Heilpraktiker. ;-)

Nur mal so als Beispiel ... ein Gelenkknorpel bildet sich zurück bzw. es kommt zur Arthrose, wenn man unter Bewegungsmangel leidet. Hat was mit Durchblutung und der Ernährung des Gewebes zu tun, auch mit Sauerstoff. Vor allem auch durch Übergewicht leiden Gelenke ...
Was die Schleimbeutelentzündung betrifft - ist sicherlich häufig Druck der Auslöser. Nur bekommt ja nicht jeder durch Druck gleichzeitig Schleimbeutel. Da liegt schon eine Disposition vor und diese Disposition hat wiederum Ursachen ... Infektionen können bspw. auch die Ursache sein. Vielleicht Zecken??

http://www.naturheilt.com/Inhalt/Schleimbeutel-Entz.htm

Interessant in diesem Zusammenhang sind auch die Forschungen des Institutes Danone, z.B. "Ernährung und Entzündung (2006) - denn da bestehen Zusammenhänge! Und viele Menschen leiden heute unter dem sog. Metabolischen Syndrom, nicht nur Diabtiker! All der oxidative Stress, Übersäuerung, Ungleichgewicht also im Basenhaushalt ...

http://www.institut-danone.de/forschung-foerderung/forschungsthemen/

Hier auch noch was darüber

http://www.ernaehrungs-umschau.de/archiv/editorial/?id=3107&print=true

Und jemand Kluges hat einmal gesagt "Der Tod sitzt im Darm" bzw. alles Ungemach. Wenn die Verdauung nicht stimmt,. stimmt auch vieles andere nicht ... alles hängt zusammen ... letztlich muß die sog. "innere Atmung" stimmen, an deren Ende ATP steht.

Nun will und kann ich nicht von einem Schleimbeutel auf den Darm schließen, beileibe nicht! Und dann noch übers Internet ... Und auch weiß ich nicht alles! Nur basiert das Ganze nicht nur auf dem, was ich lernte sondern auch auf persönlichen Beobachtungen nicht nur an mir über lange Zeit.

Es ist schon gut, den Blick etwas weiter kreisen zu lassen als nur innerhalb bspw. orthopädischer Probleme ... denn an sich ist meist der gesamte Körper beteiligt. Besonderes, wenn ähnliche Probleme sich häufen. - Leider betrachten Orthopäden, selbst Zahnärzte fachgebietsorientiert isoliert nur Details ihrer Fachrichtung. Apropos Zahnarzt fällt mir dann noch das leidige Amalgam ein, das für viele Störungen auch verantwortlich gemacht werden kann. Besonders wenn es dann noch ohne Kofferdam-Schutz ausgebohrt wurde ...

Liebe Grüße und gute Besserung!
Sara