Freitag, 6. April 2012

Und so entsteht unsere Buchsbaumkrankheit ..



Denn im Garten gibt es einige Fremdgänger,
denen eine kleine Maus auf diese ganz besondere
Art klarmachen muss, dass das ihr Revier ist!

Aber da sie eine ordentliche Katze ist, ...

wird danach trotzdem 'verscharrt', ...

und erst nach getaner Arbeit das Beet verlassen.

Jetzt habe ich einen guten Grund gefunden noch mehr
kleinwüchsige Rosen auf dem Hochbeet anzupflanzen!

Fotos: S.Schneider


Aber diese
braunen Stellen an unseren überall im Garten verteilten
Buchsbäumen entstanden nicht alle durch markierende Katzen.
Teilweise haben unsere wohl schon 30 Jahre alten Buchsbäume
an der nördlichen Grenze abgestorbene Triebe in ca. 1m Höhe.
Im Idealfall sind sie durch den langen Dauerfrost vertrocknet ...


Kommentare:

Elke hat gesagt…

Hallo Silke!
Hihi, so eine Krankheit hat unser Buchs auch. Der Polsterphlox hat dieselbe - Immergrüne müssen wohl auch immer markiert werden.
Zu den Betonplatten: Die sehen bestimmt besser aus als diese kleinen, billigen Betonsteine, die wir hatten. Das wirkt so unruhig und so düster grau, dass wir es leid waren und die Steine vom Vorgänger entfernt haben - mit der Schubkarre durch's Wohnzimmer, schrecklich!
VG
Elke

Elke hat gesagt…

ach so - unsere Gemeinschaftsrosenhecke hat den Winter ohne Totalverlust überstanden. Die Kletterrosen mussten aber stark geschnitten werden. Die Rosa multiflora hatte dagegen gar keinen Frostschaden.
VG
Elke

Frauke hat gesagt…

so eine Buchsbaumkrankheit habe ich auch durch Fremdgänger an der Terasse, ansonsten sind noch alle gesund Dank luftigem windigen Standort.
Leider hatte es eine wunderbare, sehr alten Hecke aus speziellem Einfassungsbuchs auf dem Friedhof nach dem regenreichen Sommer.
Dort hilft hoffentlich der rigose Rückschnitt und evt. auch mal eine Spritzung gegen Pilze.

Herzliche Grüße Frauke

und auch wenn ich pausiere, ganz auf das Schauen und Kommentieren verzichte ich nicht

CharlesDexter Ward hat gesagt…

Oh man, genau das gleiche Bild wie bei mir im Garten und trotz großer Auswahl an Entbehrlichem muss der Buchsbaum dran glauben - warum nur? :-))

SchneiderHein hat gesagt…

@ Elke
Ja, bei uns ist es auch der Taxus am Steg, der eine ganz wichtige Katzentageszeitung ist. Aber der kommt damit besser klar. Warum sich maus nunallerdings den Buchs am Hochbeet ausgesucht hat? Früherwaren es die drei Kugeln daneben. Aber vielleicht verteilt sich von dort die Duftmarke besser!?

Den Garten durchs Wohnzimmer rein- & raustragen stelle ich mir bei Reihenhäusern auch heftig vor. Wir hatten ja auch ein kleineres Problem, dass wir rechts und links eine Garage haben. Wobei die Tür der einen zwar direkt in den Garten führte, aber durch unwegsames Gelände. Und die andere hatte eine schmale Tür zur Terrasse (jetzt Treppenhaus) da hatte ich Mühe um die Ecke meine 50qm Betonplatten und die entsprechende Menge Sand für die Pflasterung durchzubuchsieren. Wie wir allerdings die 4m Scheinakazie damals in den Garten bekommen haben ist mir inzwischen noch unerklärlicher. Jedenfalls bin ich echt froh, dass wir seit der Teilsanierung eine breitere Tür geradewegs vom Hof zum Garten haben!
Ich hätte mir bestimmtauch nicht die kleinen Betonpflaster für unseren Hof ausgesucht.Aber sie waren nun mal da. Aber inzwischen erobern immer mehr Stauden und Wildblumen die Hoffugen. Und seitdem ich nun Teichfolie am Haussockel usgelegt habe, darauf etwas Erde, Saat- & Mulchgemisch und das ganze mit Totholz abgedeckt habe, bekomme ich zumindest schon mal Kornblumen-Sämlinge am Haus. Und eine kleine Lupine habe ich auch schon gesichtet :-) Als Wildblumenfläche eignen sich solche Pflasterfugen auf dem Südhof vielleicht. Als begehbare Terrasse wohl weniger ...

Die Multiflora kam bei uns auch gut durch. Allerdings manche Multiflora-Hybriden wie Veilchenblau sind komplett bis zum Boden runtergetrocknet. Bei meiner Mutter allerdings nicht. Wahrscheinlich war es eher ein Problem der Wasserversorgung denn der Kälte. Und da hatte Euer freier Grünstreifen wohl mehr Glück!

@ Frauke
Mit dem extremen Rückschnitt halte ich mich bei geschwächten Pflanzen immer mehr zurück. Ich gebe ihnen lieber mehr Wasser, dünge etwas und ertrage den kränkelnden Anblick. Denn schon häufig habe ich festgestellt, dass man Pflanzen damit nahezu totschnippeln kann.
Bestes Beispiel die Monilia an Sauerkirsche, Scheinquitte & Mandelbusch. Den letzteren habe ich schon vor Jahren durch konsequenten Nachschnitt kaputt bekommen. Und die Sauerkirsche meiner Mutter erholt sich, seitdem wir einfach nur das abgestorbende Holz nach und nach entfernen. Früher hatte ich sicherheitshalber weit ins gesunde Holz zurückgeschnitten. Unsere Sauerkirsche hat auch die Monilia, aber die bekommt nur noch einen Formschnitt wenn sie zu ausladend wird. Sie blüht, gedeiht und trägt reichlich. Allerdings ist es auch eine andere Sorte als bei meiner Mutter.
Aber auch bei den Scheinquitten habe ich solche Beobachten machen können. Obwohl die weißblühenden Sträucher doch meist empfindlicher als die rot-blühenden sind ...

Ja, ich finde im Bloggerland ist es ruhiger mit den Kommentaren geworden, aber es muss ja auch nicht alles kommentiert werden.Aber den Erfahrungsaustausch finde ich nach wie vor spannend!

@ CharlesDexter Ward
Wahrscheinlich haften sie Duftinfos so gut an der glatten Oberfläche. Auch hat Buchs wohl selbst einen besonderen Geruch, der Katzen ev annimiert ihr Duftmarke darüber zu setzen!?

Herz-und-Leben hat gesagt…

Das Katzen markieren wußte ich so noch nicht, da meine Mutter immer nur Wohnungskatzen hatte. ;-)Hielt das Markieren immer für eine Eigenschaft der Hunde ...
Schlimm finde ich, wenn einige Katzen ihre Hinterlassenschaften nicht vergraben sondern irgendwo liegen lassen. Allerdings ist das Vergrabene auch nicht immer ideal, besonders dann nicht, wenn man kurze Zeit darauf dort irgend etwas pflanzen will und mitten in die Sch.... greift ... selbst mit Gartenhandschuhen ist das mehr als unschön!
Vor allem weiß man nicht einmal, ob diese fremden Katzen gesund sind. So wie der Kot manchmal ausschaut, habe ich doch so meine Zweifel ;-)
Naja, unser Problem hat sich inzwischen etwas gelegt. Ich vermute, daß auch der Sommer und die Witterung daran ihren Anteil haben. Allerdings hatte ich ja einige Bereiche mit Draht abgedeckt. Mein Mann hat seinen Zaun leider immer noch nicht gebaut. Ist ja auch ein Angehen ;-)
Bin nur gespannt, ob es jetzt dabei bleibt, zumal schließlich auch Hunde in unseren Garten kamen, woher auch immer ...
Ich traue mich immer noch nicht, erdnahe Pflanzen für Nahrungszwecke zu verwenden. Es sei denn, stark gekocht, doch das wäre ja nicht der Sinn, Wildkräuter zu verwenden ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Doch, das ist vollkommen normal, dass Katzen sich auf diese Art darüber informieren wer wann im Garten war. Allegra habe ich dabei zwar noch nicht beobachtet, da sie sich wohl unterordnet, aber auch ihr erster Gang in den Garten führt sie meist zum Taxus am Steg. Der ist wohl auch so eine Art Infotafel. Meist scheinen aber Buchsbäume sehr beliebt zu sein. Vielleicht haben die Büsche auch einen bestimmten Geruch, der selbst kastrierte Katzen & Kater dazu animiert ...

Mit den vergrabenen Hinterlassenschaften von Katzen hatte ich bisher bei uns im Garten weniger Probleme, da ich kaum noch etwas pflanze/umpflanze. Und oft ist es mir auch nicht passiert, das ich darauf gestoßen bin. Lediglich nach dem Winter, wenn sie bei gefrorenem Boden nicht vergaben konnten.

Viel häufiger begegnet mir Igeldreck, zeitweilig Marderkot und wo überall Mäuse etwas hinterlassen - ? Auch die Tauben nerven, die ständig in den hohen Bäumen sitzen. Von all' den Tieren geht sicherlich eine höhere Infektionsgefahr aus als von Katzen & Hunden in häuslicher Gemeinschaft, die im Regelfall geimpft & Entwurmt sind.
Auf Dörfern mag das allerdings leider noch anders sein. Doch auch auf den Feldern von Biobauern sind die Produkte sicherlich dieser Gefahr ausgesetzt ...

Wenn Du solche Angst davor hast, dann solltest Du Dir lieber sehr hohe Hochbeete mit einer Abdeckung anlegen.

Herz-und-Leben hat gesagt…

Da siehst Du mal, daß ich noch nie eine richtige Katzenhalterin war. Und bei Wohnungskatzen erlebt man das ja nicht bzw. ich sehe die Katze meiner Mutter ja immer nur als Besuchskatze. Wir hatten auch mal eine Freigängerin, allerdings nur ein paar Monate, dann zogen wir in eine Wohnung, aber das war eine Landkatze, wir konnten sie in der Wohnung nicht "bändigen", daher übernahm sie meine Mutter, die es geschafft hat, sie zur Wohnungskatze zu machen. ;-) Doch seinerzeit war ich mit meinen kleinen Kindern beschäftigt, da hab' ich draußen auf dem 4.000 qm Grundstück nicht danach geschaut, was die Katze dort draußen so treibt.

Buchs und wohl auch Holunder haben ja einen strengen Geruch, vielleicht lockt dieser die Katzen an? Bei uns am Holunder waren die Katzen ja auch.

Wenn es gelegentlich mal vorkommt, wollte ich auch nichts sagen, aber wir hatten hier ständig damit zu tun und auch in bestimmten Beeten am Haus, das ist dann schon nicht mehr so toll. Aber gestern war da auch wieder Igelkot ;-) Ja, die Natur .... ist eben nicht aus Plastik .... nur wenn es überhand nimmt, will ich es nicht mehr hinnehmen.

Was die Füchse betrifft, die sind ja leider auch schon überall, auch in den Gewächshäusern. Ich weiß das aus fachlichen Quellen und theoretisch könnte jegliches gekauftes Gemüse (auf das aus konventionellem Anbau!) mit Fuchsbandwurmeiern kontaminiert sein.

Hier noch ein Dokument dazu

http://www.oekokleingarten.de/downloads/Fuchsbandwurm.pdf

Dennoch bereitet es ein komisches Gefühl, wenn man den Kot in seinem Garten vorfindet. Und ich finds auch einfach eklig, in gehäufter Form damit konfrontiert zu werden. - Das mit den Hochbeeten zumindest für Eßbares, wäre keine schlechte Idee - so denn mein Mann diese in die Tat umsetzen könnte ... Freilich erkrankt auch nicht jeder an Fuchsbandwurm . . .der Körper ist imstande, mit vielem fertig zu werden ...