Donnerstag, 5. April 2012

mal vom Haus aus fotografiert




Normalerweise fotografieren wir
unsere Magnolie hinter dem Teich
in ihrer Gesamtform
immer vom Steg aus. Aber inzwischen ist sie so
groß geworden, dass sie auch vom Haus aus gut zu sehen ist. Nun ist
es ziemlich genau 15 Jahre her, dass wir
Magnolia x loebneri "Merill"
in unsere Garten gepflanzt haben. Damals war sie wohl etwa 1,2m
hoch, denn vom Hochzeitsgeld aus dem Vorjahr konnten wir uns etwas
'mehr' Pflanze für den noch recht kahlen Garten leisten. Inzwischen
habe ich sie schon mehrfach in der Breite geschnitten. Und auch zu
sehr nach vorn ausladende Triebe in der Höhe gekappt. Aber trotz-
dem blüht sie willig,
hatte bisher nur ein Mal braune Blüten durch
Spätfrost getragen
und
fasziniert uns jedes Jahr wieder. Im letzten
Jahr trug sie dann
sogar zwei sehr markante Saatstände an denen
später
rote Früchte leuchteten.

Foto: S.Schneider


Nun bin ich mal gespannt, ob diese Magnolie auch am Standort
im Gwundergarten - in einem ganz anderen Klima, ebenso gedeiht.
Denn mit weißen Glyzinien sollten wir wohl in beiden Gärten
nicht lange Freude haben ...


Kommentare:

Herz-und-Leben hat gesagt…

Wunderschön! Diese Magnolie konnte ich auch schon im Nachbargarten bewundern, wo sie allerdings wesentlich kleiner ist. Bin mal Deinen Links gefolgt - ja so verändert sich alles ...

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Und das sind bisher nur die Bilder von den letzten 5 - 6 Jahren - seitdem wir posten. Die ersten 10 Jahre fehlen hier ja immer noch ...

Herz-und-Leben hat gesagt…

Wie willst Du das jemals schaffen? Ich sehe jetzt schon, daß das, was ich bislang alles nicht posten konnte, nie und nimmer im Nachhinein machbar sein wird. Denn das Leben läuft ja unweigerlich weiter ... ;-) Da müßte man einen Sekretär beauftragen oder so ...

Elke hat gesagt…

Die blüht wirklich sehr schön. Unsere Sternmagnolie ist noch sehr klein. Trotzdem hat sie im letzten Jahr toll geblüht, in diesem Jahr hatte sie hingegen nur zwei einsame Blüten. Aber dieses Phänomen hatten wir bei einigen früh blühenden Sträuchern. Vielleicht war es der extrem warme und trockenen April im letzten Jahr.
Lieben Gruß
Elke (Mainzauber)

Herz-und-Leben hat gesagt…

Schade, liebe Silke! Aber das kenne ich von meiner Mutter von früher auch, daß erst die Arbeit kam. Mittagessen mußte gekocht werden. Es einfach mal ausfallen zu lassen und dafür etwas zu unternehmen, daß hat sie auch erst spät gelernt. ;-) Als mein Vater schon tot war ...
Aber das www ist ja kein wirklicher Ersatz! Es ist immer wieder ein wunderbares Erleben aufs Neue an der frischen Luft.

Mit dem Schwarzspecht, da hatte ich ausgesprochenes Glück. Das ging nur, weil wir uns sehr ruhig verhielten und ich die Cam einigermaßen still halten konnte. Ich nehme ja nie ein Stativ mit.
Schade, aber vielleicht klappts ja ein anderes Mal bei Dir mit Fotos vom Specht. Zumal Du ja den Vorteil hast, gut vom Fenster aus fotografieren zu können. Bei uns ist das alles viel zu weit weg für schöne Aufnahmen ohne Teleobjektiv.

Liebe Grüße und noch einen schönen Nachmittag
Sara

Iris hat gesagt…

Wrklich ein Prachtexemplar, Eure Sternmagnolie - und so schön schneeweiß. Meine hat im alten Garten auch immer eher weiß geblüht, dieses Jahr im Neubaugarten ist ihre Blüte Rosa. Aber immerhin hat sie die Umpflanzungsaktion offenbar gut überstanden, obwohl sie schon ein paar Jahre im alten Garten stand. Und darüber bin ich sehr froh, da sie immer dankbar geblüht hat und auch schon eine gewisse Größe erreicht hatte.

jane`s hat gesagt…

Von meinem Bürofenster aus kann ich so eine Magnolie im Garten der Nachbarin bestaunen. Die ist aber noch klein (die Magnolie, nicht die Nachbarin)und deshalb habe ich ihr das Bild gezeigt (der Magnolie, nicht der Nachbarin), damit sie sich ordentlich anstrengt :o)

GlG Jane

Happy-Sonne hat gesagt…

Liebe Silke
Die Sternmagnolie sieht wunderschön aus. Im Garten meines Bruders steht auch eine Sternmagnolie. Ihre Blüten sind einfach herrlich.
Eine schöne Restwoche wünscht Dir Yvonne

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Kommt darauf an, wie viel Lust ich zum Posten habe und wann ich morgens wach werde - bzw. durch Maus geweckt werde oder Allegra nachts Insulin bekommt. Da habe ich manchmal morgens bis zu 6 Stunden zum Fotos sortieren und Posten.
Wolfgang meinte im Sommer 2000, als wir gerade mit der Teilsanierung des Hauses einigermaßen durch waren, dass ich einem 5-Jahresplan in einem Jahr umsetzen wollte. Heute muss ich ihm recht geben, denn manches davon ist immer noch nicht umgesetzt. Und vieles wie Steg und Hochbecken verfallen schon wieder. Aber trotzdem finde ich es schön immer mehr Träume zu haben, als jemals umsetzbar sind ...

Ich gehe davon aus, dass die Luft insgesamt besser ist, wenn ich Zuhause im Garten bleibe bzw. dann bei meiner Mutter im Garten werkele, als wenn ich mich erst 2x 30 Minuten ins Auto setzen muss, über die Schnellwege im Nachmittagsverkehr fahre, um dann 1 Stunde mit meiner Mutter durch die Wiesen im Reitlingstal zu laufen ;-) Das ist kein Argument. Da sind 2 Stunden Bäume schneiden ein gesünderes Fitness-Programm für mich. Allerdings würde ich trotzdem gern irgendwann mal größere Flächen mit Leberblümchen sehen. Aber da ich früher wegen meines weißen Vorgartens viel in der Natur unterwegs war, kann ich mir schon viel aus der Erinnerung abrufen. Da können gute Bilder im www mir schon sehr viel Freude bereiten. Zumal ich schon fast zu viel Natur gleich vor der Gartentür habe!

SchneiderHein hat gesagt…

@ Elke
Ich bin immer erstaunt, wie anders Euer Klima ist! Bei uns sind jetzt erst Knospen an der Clematis alpina zu sehen, obwohl sie ganz frei im Süden in der Felsenbirne steht ...
Und die Magnolienfrucht war doch auch bei Dir im Garten!? Ich hatte im letzten Jahr zum ersten Mal solche Früchte gesehen. Bei Euch ist wirklich vielesganz anders. aber es ist schön solche Vergleichsmöglichkeiten zu haben!

@ Iris
Wenn weiße Blüten rosa werden, dann hat das wohl oft mit der Luftfeuchtigkeit zu tun. Bei der Schneeforsythie ist das ganz extrem. Und bei der Aspirin Rose im Herbst. Da glaube ich manchmal, dass ich eine reinrosa Rose gepflanzt habe. Vielleicht hängt es aber auch mit dem Standort zusammen. Wenn der etwas schattiger ist, und sich dort die Feuchtigkeit länger hält dann können weiße Blüten vielleicht dauerhaft mehr rosa erscheinen.
Mit der Rankrose Belvedere habe ich da auch so meine Probleme: Die steht zwar zum Süden und bekommt Sonne, aber ihre Ranken breiten sich vorzugsweise zum Norden aus und blühen da natürlich rosa. Pflanzen haben eben auch ihren eigenen Kopf ;-)

@ Jane
Hoffentlich hilft's, damit Du sie vom Fenster aus noch besser sehen kannst - die Magnolie und weniger die Nachbarin ...

@ Yvonne
Danke für Deinen Kommentar. Für Deinen Blog muss ich mir mal demnächst auch wieder richtig Zeit nehmen!

Herz-und-Leben hat gesagt…

tja, so gesehen ... hast Du natürlich vollkommen recht!

Ich meinte das auch im Gesamtzusammenhang mit der weiteren Natur und nicht begrenzt auf ein relativ kleines Areal. Landschaft, Klima, aerobische Bewegung, da kommt vieles zusammen, was den gesundheitlichen Effekt betrifft. Die Gegend spielt natürlich dabei auch eine Rolle. In einer Großstadt wird es im eigenen Garten vorteilhafter sein, als mitten in der Stadt herumzulaufen, denn das Kleinklima im Garten ist unvergleichlich besser als das Großstadtklima als solches. Und wenn man dann erst noch so weite Wege mit dem Auto bewerkstelligen muß, bis man für ausgedehnte Spazierwalks oder Wanderungen in die freie Natur kommt. Da hab' ich ja gut reden (noch!), denn bei uns brauche ich nur vor die Haustür zu gehen, das Auto ist dabei nicht zwingend nötig.
Es gibt schon ein paar schöne Stellen, an denen unglaublich viel Leberblümchen wachsen. Das ist schon ein Ereignis, plötzlich mitten drin zu stehen. Besonders unverhofft, wenn man es am wenigsten erwartet, wie ich es mal im Salzgitter-Raum erlebte.

Liebe Wochenendgrüße
Sara