Sonntag, 22. April 2012

im & am Aluteich



Auch im kleinen Aluteich an der Betonfläche haben
wir es aufgegeben die Wasserlinse zu bekämpfen.
Denn inzwischen sitzen wieder 2 Frösche im und am
Teich. Einerseits wollen wir sie nicht ständig stören,
und andererseits werden sie uns von ihrer Wander-
schaft durch die Gärten immer wieder mal Wasserlinse
einschleppen. Außerdem erhebt sich der Tannenwedel
auch problemlos aus dem feinblättrigen Untergrund,
und in der grünen Schwimmmasse halten sich auch gern
junge Posthornschnecken auf, die wir mit den kleinen
Blättchen sonst versehentlich mitentsorgen würden ...

Auch die pinkfarbene Seerose lässt sich von der
immer dichter werdenden grünen Umgebung
nicht beeindrucken. Bisher waren wir mit ihrer
Blütenmenge immer sehr zufrieden.

Und so viel Raum hat die Wasserlinse zur Zeit schon
im kleinen Teich vereinnahmt. Aber Fröschen und
Posthornschnecken scheint das zu gefallen. Obwohl
ich mich frage, warum fast jeden Morgen 3 bis 10
Posthornschnecken am Beckenrand auf der Beton-
fläche liegen
. Wollen die doch auswandern? Oder
werden sie von Vögeln herausgefischt? Allerdings
sind die meisten Schneckengehäuse bei uns noch
unversehrt. Bei meiner Mutter hingegen angelt sich
eine Drossel, und auch ein Rabe, gerne ihre Posthorn-
schnecken als Snack aus den 4 kleinen Teichbecken.

Und so viel Durchblick zum Nachbarhaus gibt es nun
ohne den Fichten-Sichtschutz zum Süden. Aber bald wird
zum Glück die Hasel grün, das Geißblatt hat schon die
oberen Triebe der Hasel erobert, und Rosa Brunonii wird
sicherlich noch mehr wuchern als in Sommer zuvor. Nun
hoffe ich nur, dass der große alte Taxus im ehemaligen
'Wald' nicht ernsthaft krank ist ...

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

Lebenszeit hat gesagt…

Liebe Silke,
vielleicht verirren sich ja auch ein paar Enten, dann wird sich die Wasserlinsenmenge sicher reduzieren. Wir haben ja nur einen sehr kleinen Teig ohne Wasserlinsen und mittlerweile auch keine Fische mehr. Ich hoffe mal, dass die Frösche die bisher immer nur für ein paar Tage dort waren, nun länger bleiben. Wir haben rechts und links in unserem kleinen Garten jeweils eine Eibe stehen, die wir regelmäßig beschneiden und dort habe ich bisher noch keine Schäden festgestellt. Obwohl unser linker Nachbar das liebend gerne sehen würde ;-))
Ach ja, zu dem Bärlauchwald. Der Buchenwald liegt so ca. 25 Min. von uns entfernt ( in der Eifel )und dort ist die Vegetation ca. 2 Wochen zurück. Deshalb können wir dort immer um den ersten Mai herum, den Bärlauch ernten. Das schon seit fast 20 Jahren, da sprach noch niemand von Bärlauch. Ich fiere ihn immer in Gläser ein. Gläser ( ! ) wegen dem Geruch, in Dosen und Beutel ( auch doppelt )geht der Duft einfach durch.
Liebe Grüße
Rita

SchneiderHein hat gesagt…

@ Rita
Wenn ich mit dem Posten hinterherkäme, dann würde hier auf dem Blog schon das Entenpaar erscheinen, dass sich am Montag ca. 4 Stunden ganz gemütlich auf unserem größeren Teich am Haus aufgehalten hat. Die haben zwar eifrig gefuttert und hatten auch oftmals 'Entengrütze' am Schnabel, aber viel ist dabei nicht von der Teichoberfläche verschwunden. Nur, dass sie nun unsere Wasserlinse wohl auch in anderen Gewässern verbreiten ...
Unsere großen Kois sind ja leider im Winter eingegangen. Aber rückblickend war es ein großer Fehler sich überhaupt im Baumarkt dazu verleiten zu lassen. Denn es erfordert doch einiges mehr an Teichtechnik und Futter, um Kois in einem naturnahen Teich halten zu können. Bis jetzt haben wir Filter und Pumpe noch gar nicht aktiviert. Aber Goldfischen, Shubunkins, Moderlieschen sowie Gründlingen geht es trotzdem gut. Ein Frosch sitzt übrigens trotzdem am großen Teich. Nur die Molche bevorzugen wohl eher das kleine Becken ohne Fische. Und auch die Posthornschnecken vermehren sich trotz der geringen Wassertiefe im kleinen Teich viel besser.


Gestern hatte ich bei meiner Mutter etwas Eibe gekürzt, und da habe ich auch wieder diesen weißlichen Belag an einer Stelle auf den Nadeln entdeckt, der auf den ersten Blick wie Vogeldreck aussieht. Dazu werde ich auch noch Fotos einstellen. Denn wenn die Eiben krank werden würden, dann hätte das auch für die Vögel bei uns im Garten fatale Folgen. Denn gerade so ein dicht gewachsener Taxus ist ideal zum Brüten und im Winter als geschützter Rückzugsplatz. Nur schade, dass es noch reichlich Nachbarn gibt, die gleich immer auf die Barrikaden gehen, wenn eine Pflanze Fußbankhöhe überschreitet und sich dann aber wundern, wenn in den niedrigen Sträuchern Nester geplündert werden ...

Meine Mutter hat auch schon seit Jahren Bärlauch im Garten, da hatte ich dann wenigsten 1 Mahlzeit in diesem Jahr :-) Und was zu ernten ist, dass wird immer gleich ganz frisch gegessen.
Schon komisch, da nehme ich mir jedes Jahr überzählige Pflanzen und viel Saat aus ihrem Garten mit, aber trotzdem haben wir immer noch recht wenig Bärlauch. Allerdings hatte ich in der Anfangszeit versucht ihn unter der Mirabelle anzusiedeln, und da ist es im Sommer zu trocken. Aber nun kommt das erste Pflänzchen sogar in der Wiese :-)