Freitag, 20. April 2012

Hier gab es mal Efeu & eine Montana




Der Blick vom Podest zur südlichen Grenze hat sich verändert,
seitdem unsere Nachbarm ihren Garten im letzten Spätsommer
radikal aufgeräumt und zurückgeschnitten haben. Früher wucherte
das Efeu über den Zaun, blüte und trug sogar Früchte. Und eine
Clematis montana verwandelte im Frühsommer die braun-graue
verschattete Grenzfläche in ein rosa Blütenmeer.


Zwar ist es von unseren Nachbarn geplant auf ihrer Seite des
Zauns Rosen & Clematis anzupflanzen, aber es wird doch
einige Zeit in Anspruch nehmen, bis für uns auf der Zaun-
oberkante davon etwas zu sehen ist  ...


Foto: S.Schneider


Kommentare:

Herz-und-Leben hat gesagt…

Das ist immer schade, wenn es plötzlich an einer Stelle so kahl ist und ein Einblick entsteht. Aber es wächst andererseits alles auch sehr schnell, wie wir im jetzigen Garten erleben konnten. Die Bäume sind höher, die Baumstämme dicker und die Kronen breiter geworden ... alles gigantisch gewachsen! ;-)
Manchmal ist ja andererseits etwas Neues nicht verkehrt. Dadurch entsteht insgesamt Neues.

gute Nacht und liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Ja, etwas Neues/alt Vertrautes ist jetzt wieder zum Vorschein gekommen: Das rote Stromkabel und der gelbe Gartenschlauch, die so dekorativ in Wellen über die gesamte Zaunfläche geführt werden ;-) Zum Glück ist im Herbst noch die bunte Plastik-Lichterkette verschwunden, die dort über 16 Jahre auch an der Fläche hing und bestimmt schon lange nicht mehr funktioniert ...

Ich hatte vor Jahren dort an unserem Maschendrahtzaun auch eine weiße Clematis und eine Stacheldrahtrose angepflanzt, die inzwischen eingegangen waren, da Nachbars Zaunbepflanzung meinen kleineren Pflänzchen das Licht nahm. Aber da der Zaun mit üppigem Efeu & der Montana so traumhaft schön war, habe ich mich einfach sehr über das nachbarschaftliche Leben am Zaun gefreut. So, wie eben auch über die wanderfreudige Glyzinie und das Geißblatt. Das habe ich auch mehrfach meinen Nachbarn gesagt.

Nun werde ich es aber lieber der Natur überlassen, was sich am Maschendrahtzaun bei uns ansiedeln mag. Aber es wird Jahre dauern, bis bei unseren Nachbarn vor dem Zaun der fast bodenbündig abgeschnittene Winterjasmin, die rosa Kletterrose, die Buche, das Efeu und die Montana wieder oben auf der Zaunkante erscheinen. Wenn ihnen überhaupt noch Gelegenheit dazu geboten wird.Im Moment ruht auf der Südseite jedenfalls noch die Neubepflanzung: Vor dem Zaun gibt es fast nur Brachland, wo mal Rosen & Clematis blühen sollen ...