Mittwoch, 25. April 2012

Es klappert an der Futtersäule ...




Und dieses Klappern war so auffällig, dass ich es sogar auf der Beton-
fläche weiter hinten im Garten hören konnte. Zwar habe ich mich 
sogleich ganz langsam auf den Steg begeben und hatte die Kamera
im Anschlag. Aber den besonderen Moment, wenn das Eichhörnchen

die Holz-Abdeckung der Futtersäule
anhebt und mit der Pfote in die
Röhre greift, wollte es mir dann doch nicht für den Blog vorführen.
Es hielt kurz inne, sprang dann vom Ilex an den Stamm des Wach-
holders und von dort in den nächst höheren Ast. Von oben fing es
fürchterlich an zu schimpfen und verzog sich bald darauf meckernd
in Nachbars Garten ...

Aber nun habe ich wenigstens ein neues Foto mit Blick vom Steg in
das ehemalige Waldstück
Richtung Südgrenze. Hier liegt ein großer
Stamm der Korkenzieherweide, den die Maus jetzt gerne nutzt, um
etwas erhöht zu sitzen. Denn in Bodennähe lauern hier überall Zecken.
Da nützt es leider überhaupt nichts, dass in diesem Bereich nun einige
Stunden ungehindert die Sonne den Boden erwärmt. Denn zumindest
unsere Zecken halten sich auch besonders gern im Efeu auf, wie ich
vor ein paar Tagen feststellen musste: Ich hatte nur kurz eine große
flache Sammeltasche mit Schnittgut auf dem mit Efeu bewachsenen
Waldboden abgestellt, und schon kurze Zeit später saßen 4 Zecken-
weibchen an der Unterseite der Tasche. Dabei hatte ich dieses
Garten-Utensiel in diesem Jahr noch nicht benutzt und vorher
nur kurz zum Auseinanderfalten angefasst ...


Aber neben den sehr unterhaltsamen Erlebnissen mit den Eich-
hörnchen gibt es in diesem Bereich noch weitere kleine Freuden:
Gleich neben dem Totholz-Stamm steht seit einiger Zeit
die Rosa
Multiflora aus dem Topf
- ein Steckling aus dem Garten meiner
Mutter. Und weiter hinten hatten wir einige Zeit mit der
No Name
Rambler Rose
zu kämpfen, bis ihre meterlangen Ranken sich nur
noch im großen Rhododendron und im Ilex an der Grenze fest-
hielten und uns beim Pflanzen endlich losließen.


Foto: S.Schneider


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