Freitag, 20. April 2012

Endlich wieder Maiblumen!


Als wir im Frühjahr 1996 mit unserem Wildwuchsgarten begannen,
hätte ich niemals erwartet, dass ich mich so sehr über ein paar
Blätter und eine Blütenrispe von Maiglöckchen freuen würde.
An der Nordgrenze - unter der schon damals großen Kiefer - hatten
wir mit dem Garten ein großes Feld Maiglöckchen geerbt. Ebenso
üppig wie bei meiner Mutter unter dem Apfelbaum am Haus ent-
lang der kleinen Betonmauer
. Mai ohne Maiglöckchen war für mich
schon als Kind unvorstellbar. Doch obwohl ich in unserem Garten
den Bereich an der Nordgrenze in trockenen Sommern sogar
häufiger unter Wasser setzte, wurden es bei uns von Jahr zu Jahr
weniger Blüten und bald auch immer weniger Blätter.

Und diese kleine Fläche aus etwas Bärlauch und
geretteten Maiblumen befindet sich links am Ende
des Steges unter dem panaschierten Ilex.

Hier scheinen sich die Pflänzchen im lichten Schatten
wohler zu fühlen. Aber ohne zusätzliche Wasserzufuhr
würden sie wohl zumindest auswandern oder müssten
auch hier auf Dauer aufgeben. Doch in den letzten
Jahren profitierten sie davon, dass ganz in ihrer Nähe
die Rose Gruß an Zabern steht.

So kann ich mich nun bald an einer Blütenrispe erfreuen ...

Fotos: S.Schneider


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