Freitag, 30. September 2011

Am Podest




Blühende Hedi Grimm, ein Strauß voller Feinstrahl und
das kleine Schwein. Was für ein herrlicher Anblick am Morgen.

Foto: S.Schneider


Federborstengras



Federborstengras stand auf dem Schild im Topf.
Aber diese kleinen Flaschenbürsten werden auch
als Lampenputzergras bezeichnet.

Und hier wird es als dekotatives Miniatur-Lampenputzergras
für milde Lagen bezeichnet. Mit botanischem Namen heißt es
Pennisetum alopecuroides 'Little Bunny'.

Mir begegnete es zufällig durch die Bauarbeiten an der A2
auf dem Weg nach Braunschweig - da die Autobahn-Auffahrt
mal wieder gesperrt war. Daher wählte ich dann eine andere
Route, die mich am
Blumenhof Kirchhorst vorbeiführte. Dort
führte dann kein Weg an diesem herrlichen Herbstgras vorbei.
Nun füllt es zur Zeit die recht kahle
Violet Hood etwas auf.

Fotos: S.Schneider


Zeckenglas



Und noch eine neue Zeckenrolle vor
einem strahlend blauen Spätsommerhimmel.


Am 27.Juni 2011 hatte ich unserer Maus ein fast vollgesogenes
Zeckenweibchen entfernen müssen und
wieder in eine Filmdose
eingesperrt
. Und heute, beim schönsten sonnig-warmen Wetter
wimmeln plötzlich viele kleine geschlüpften Zecken-Larven recht
munter in der doppelt gesicherten Dose im Sonnenschein umher.
Die ganze Zeit stand dieser Behälter auf unserem zeitweilig
besonnten Küchentisch
.

Nach diesem, jetzt bereits zum dritten Mal durchgeführten
Experiment, glauben wir nicht mehr, dass man die Verbreitung
von Zecken durch einen stark besonnten, aufgeräumten und
trockenen Garten verhindern kann. Denn diese Bedingungen
zur Eiablage und zur Larven-Entwicklung unter Luftabschluss,
mit Sonneneinstrahlung und noch dazu unter teilweise er-
höhten Temperaturen sind wirklich extremer als im Garten.

Allerdings,
diese Zecke, die ich am 27.Juli 2011 unserer Maus
entfernen konnte
, war entweder doch schon durch Frontline
abgetötet oder
wurde während des Saugaktes auf unserer
kleinen Katze nicht rechtzeitig von einem Zeckenmännchen
entdeckt
. In dieser durchsichtigen Filmdose konnte ich bisher
jedenfalls noch keine Eier entdecken.

Foto: S.Schneider


Nachtrag 11.Oktober 2011:
Bis heute bewegten sich die winzigen Tierchen noch immer in
der seit der 'Einlagerung' am 27.Juni 2011 ungeöffneten Dose ...

Ab und an wird nun endlich mal auf die Gefahr hingewiesen,
dass auch
die kleinen Nymphen für die Borreliose-Erkrankungen
beim Menschen verantwortlich sind
. Denn gerade durch den
Kontakt mit Mäusen im ersten Zeckenstadium können sie sich
bereits mit Borrelien infizieren. Und selbst die Larven können
durch die befallene Mutterzecke das Bakterium bereits in sich
tragen. Leider scheint das Thema jedoch so komplex zu sein,
dass sich die meisten Medien immer noch auf
die weibliche
Zecke
in Wäldern beschränken und nur vor dem recht auf-
fälligen Tier mit dem rot-braunen Hinterleib warnen. Oder
eventuell mal
ein vollgesogenes Zeckenweibchen zeigen ...


Donnerstag, 29. September 2011

trockene Tage bringen rotes Weinlaub





Es gab so manchen Herbst, in dem ich mich fragen musste,
warum es in anderen Gärten rotes Laub am wilden Wein gibt,
während unsere Blätter nur von
grün zu gelb wechselten.
Und teilweise war es sogar so extrem, dass selbst wir in
unserem Vorgarten rote Blätter an den
Weinranken hatten.
Doch nun ist es klar: Es liegt an unserem Schattengarten,
der wohl immer eine höhere Luftfeuchtigkeit besitzt, als
die trockeneren Vorgärten bzw. Hausfassaden oder die
besonnteren Gärten hinter den Häusern. Aber dank der

trockenen Tage können auch wir uns nun mal wieder am
herrlich leuchtenden roten Weinlaub im Flieder erfreuen.

Fotos: S.Schneider


Da zeigt sich der Herbst ...




Während der Storchschnabel 'Rozanne' im Topf noch immer
vereinzelt Blüten hervorbringt, fallen vom Flieder und dem
wilden Wein erste Blätter auf den Beistelltisch. Aber da das
Wetter im Moment noch so sonnig und ungewöhnlich warm
ist, verwende ich für unseren Garten noch weiterhin die
Jahreszeiten-Bezeichnung 'Spätsommer'. Schließlich wird
diese Zeit ja auch
'Altweibersommer' genannt!

Foto: S.Schneider


an Swany verkümmern Knospen




Ich kann mich gar nicht daran erinnern, dass Swany
auf dem Glastisch
irgendwann zu trocken stand. Aber
trotzdem verkümmern immer mal wieder einige Knospen
an ihr. Lässt jetzt ihre mitgelieferte Düngerwirkung all-
mählich nach? Denn
seit dem 8. Juli hat sie nahezu durch-
geblüht! Zur Zeit steht sie so malerisch auf dem Tisch,
dass ich sie noch nicht in das Beet unter dem Efeu-
Apfelbaum pflanzen möchte. Und da sie anscheinend
eine bereits gut durchgewurzelte Container-Rose ist,
hat es hoffentlich auch noch etwas Zeit ...

Foto: S.Schneider


morgens auf dem gefegten Weg




Auf der Betonfläche ist es morgens um 10:00 Uhr
noch zu schattig und feucht. Aber hier im Sonnen-
fleck vor der Brombeerhecke lässt sich so ein
Gartentag für die Kleine Maus gut beginnen ...

Foto: S.Schneider


Sea Foam im Grün



Am Ende ihrer über 1m langen Ranke führt Sea Foam
nun nochmals einen makelosen Blütenbüschel vor.

Allerdings musste ich den Büschel für das Foto
ausnahmsweise umpositionieren. Denn die
meisten Blütengesichter lagen kopfüber mitten
in den Bodendeckern.

Ganz schwach lassen sich auch schon an ihr errötende
recht kleine Hagebutten erahnen. Wenn mir die boden-
bedeckenden Triebe der Sea Foam im Winter nicht zu
stark zurückfrieren, darf sie im nächsten Jahr gerne
einige ihrer expansions
freudigen Ranken behalten ...

Fotos: S.Schneider


Und wieder 2x Fair Bianca







Austins
Fair Bianca an der Himalaya-Zeder scheint sich
in diesem Spätsommer für einen paarweisen Auftritt
zu entscheiden. Zuerst am Weg, dann links von der Zeder
und nun wieder am Weg. Ob sie nun nochmals auf der

anderen Seite zur Blüte kommt? Auf jeden Fall zeigen sich
an ihr jetzt auch ganz leicht die kühleren und feuchter
werdenden Nächte. In der Vergrößerung des ersten Bildes
ist ein ganz leichter rosa Hauch an den äußeren Blüten-
blättern zu erkennen ...

Fotos: S.Schneider


Mittwoch, 28. September 2011

Geißblatt-Beeren





Vom wuchsfreudigen
Geißblatt, wahrscheinlich Lonicera japonica,
haben wir in diesem Jahr kaum
Blüten und Früchte gesehen. Und
diese prachtvollen Beeren kommen im Süden aus dem Wachholder
heraus und schauen zum Holzzaun ...

Fotos: S.Schneider


arme Fimbriata




So spärlich sieht nach 6 Jahren unsere Rosa rugosa
Fimbriata
- Morlet, F 1891 aus. Wann sie das letzte Mal
geblüht hat, daran kann ich mich gar nicht erinnern. Aber
wir haben wunderschöne Fotos von ihr als Container-Rose,
zumindest als Papierbilder. Wir brachten sie im Juli 2005
von unserem Feldzug in der
Baumschule Schütt mit. Und
ich bin mir sicher, wenn die Inhaberin der Baumschule
Frau Preuß damals gewußt hätte, wie es dieser Rose bei
uns im Garten ergehen würde, dann hätte sie diese
kleine Besonderheit nicht extra hervorgeholte und uns
verkauft! Allerdings wird sie in
diesem Buch auch als
'robust, blühfreudig und wüchsig' bezeichnet.

Leider stellte sich erst zu spät heraus, dass unser Garten
wohl nicht für Rugosa-Hybriden geeignet ist. Denn
Schnee-
zwerg
und Blanc Double de Coubert haben irgendwann
aufgegeben. Und selbst die normalerweise
wuchernde
Kartoffelrose - Rosa rugosa alba kümmert bei uns.
Lediglich die
Repens alba scheint sich allmählich im
besonnteren Teil auf der Nordseite durchzukämpfen.

Aber vielleicht hat Fimbriata im nächsten Sommer
endlich eine Chance sich zu erholen - wenn der Garten
vielleicht durch die dann gefällten Fichten im Süden
wieder etwas sonniger wird ...

Foto: S.Schneider


Drei Gartendetails



Bei diesem herrlich warmen Spätsommerwetter lohnt es sich
jetzt auch mal den Weg im Hochwald zu fegen. Hier fallen nun
immer häufiger
Bucheckern von Nachbars Blutbuche. Doch meist
liegen nur
die schützende Umhüllung oder die taube Hülsen am
Boden. Vieles ernten die Eichhörnchen gleich oben im Baum.
Und unten sind es wohl die Mäuschen, die sich gern bedienen.

Den Garten habe ich wegen der extremen Trockenheit
nun nach und nach mit dem Schlauch und der Grund-
wasserpumpe bewässert. Der Schneefelberich dankt
es mir. Seine traurig herabhängenden Blätter richten
sich teilweise wieder auf.


Und dieser kleine Topf ist ein Reisetopf: Im Frühjahr
hatte ich von meinen Lenzrosenkindern einige Sämlinge
in einen Topf verfrachtet und sie meiner Mutter mit-

genommen. Sie hatten sich trotz fürsorglicher Pflege dort
kaum weiterentwickelt. Dafür sind aus
den Lenzrosen,
die ich meiner Mutter im Laufe der Jahre geschenkt habe
,
prachtvolle Stauden entstanden. Sie haben jetzt selbst
reichlich Kinder, so dass meine Mutter genug eigene Säm-
linge im Garten verteilen kann. Meine Lensrosenkinder
am Steg und Weg sind wahrscheinlich alle vertrocknet.
Daher kam der kleine Topf nun zurück nach Hannover.
Hier steht er noch etwas in der Kübellandschaft. Und
zurück in der Heimat kommen plötzlich neue Triebe!
Die Kleinen sollen noch im Herbst unter
die Scheinhasel
in den Schatten des Hochbeetes ...

Fotos: S.Schneider


Warum nicht gleich so?


Da musste sich die unsere arme Rosa arvensis - die Feld-Rose,
seit einigen Jahren unter dem
absterbenden Apfelbaum durch-
quälen, wo sie kaum blühte, aber trotzdem tapfer überlebte.
Und nun, könnte durch den sterbenden Baum demnächst mehr
Licht zu ihr durchdringen. Doch zu allem Übel hat sich in
diesem Sommer eine wild wuchernde Brombeere mitten in ihr
Rosenherz geschlichen. Und trotz des vorsichtigen Rodungs-
versuches kam nun fast die gesamte Rose mit heraus.

Nur dieser eine Trieb, von der im Juni 2007 in Sangerhausen
gekauften und damals recht üppigen Container-Rose, war beim
Entfernen der Brombeere tief genug verwurzelt. Er soll nun
weiter an diesem Ort bleiben. Doch zu meiner Verwunderung
hatten die etwa 1m langen Ranken stellenweise bereits Kontakt
mit dem Erdreich aufgenommen ...

So kamen die bewurzelten Ausläufer in einen Topf.

Und der größte Teil der kriechenden Wildrose hat jetzt hier
am Wiesenrand vor dem Taxus einen Platz gefunden.

Als vor vielen Jahren die Rosa arvensis noch auf der Wunschliste
stand, wollte ich ihr eigentlich diesen Platz zwischen 'Wald & Feld'
zugestehen. Aber zu der Zeit kamen ständig neue weiße Rosen auf
unsere Haben-wollen-Liste. So musste sie sich an einem ungünstigen
Standort durchkämpfen. Aber nun bekommen wir vielleicht im
nächsten Herbst wieder attraktive
kleine kugelige Hagebutten ...

Fotos: S.Schneider


Feinstrahl zum Versamen




Die Wiese rechts vom Podest hat sich immer noch nicht von
der
Zeckenbekämpfung und den notwendigen Nachbehandlungen
erholt. Von der Betonfläche vor dem Treppenhaus bis zu den
Schnecken
gibt es noch immer viel trockenes Brachland. Nur
etwas
Pfennigkraut, was hier in der Wiese gar nicht wachsen
sollte - also eigentlich in unserem Wildwuchsgarten als 'Unkraut'
bezeichnet wird - einige kleine Gräser und Efeuranken erobern
allmählich wieder den Bereich. Die beiden
weißen Kaukasus-
Vergißmeinnicht
kümmern noch immer. Und vieles hat kaum
eine Chance dort zu gedeihen, denn
trotz Kaffeesatz verspeisen
die Nacktschnecken sogar die Sämlinge der
Knoblauchsrauke.
Daher wird mein Versuch mit diesem üppigen Strauß voller
Feinstrahl - Erigeron annuus zum Versamen sicherlich auch
zum Scheitern verurteilt sein. Denn selbst in den Steinfugen
am Liegestuhl gedeiht diese Staude nicht mehr so üppig wie
noch
im Juni 2008 auf der Betonfläche.

Aber da diese eigentlich sehr versamungsfreudigen und teilweise
bis zu 1m hohen Blümchen meine Mutter
in ihrer Hofrabatte nun
zu sehr störten, kam dieser üppige Strauß Schnittblumen mit nach
Hannover. Ich vermute jedoch, dass es höchstens einige Sämlinge
in den Steinfugen vor dem Treppenhaus schaffen könnten ...

Foto: S.Schneider


Dienstag, 27. September 2011

vertrockneter Farn




Schon häufiger litten im Sommer die Farne unter den Obstbäumen
unter Wassermangel. Aber so extrem wie in diesem Jahr hatte ich
es noch nie erlebt. Nun wird es allerhöchste Zeit sogar diesen sehr
schattigen Bereich mit dem Schlauch zu bewässern ...

Foto: S.Schneider


Ob das Saat wird?




Von meiner Nachbarin auf der gegenüberliegenden Straßenseite
hatte ich vor einigen Jahren
diesen inzwischen prachtvollen
zweifarbigen Hibiskus
bekommen, der sich einfach unter dem
Strauch in ihrem Vorgarten ausgesamt hatte. Doch bei uns im
Garten konnte ich bisher kaum Saatstände an den Sträuchern
entdecken. Aber wenn aus
diesem einfachen weißen Hibikus
nun Saat entsteht, sollte sie sich wohl besser in einem Topf
entwickeln. Unter dem Strauch gibt es überhaupt keinen Ent-
faltungsraum für Sämlinge. Und auch im Land wüßte ich kein
geeignetes Plätzchen für ihn. Es lebe die Topfkultur! Aber
ich und Kübelpflanzen ...

Foto: S.Schneider


Es gibt sie noch ...


... die blauen Blümchen:


Jedes Jahr freue ich mich, wenn in der Betonfuge
unter dem Beistelltischchen wieder die Blätter vom
Bleiwurz - Ceratostigma plumbaginoides erscheinen.
Vor langer langer Zeit lebte er auch einmal am Rande
des schattigen Südbeetes. Aber viele unserer boden-
bedeckende Stauden scheinen einen engen Fußraum
vorzuziehen, um dafür mehr Freiraum für ihren ober-
irdischen Teil zu erhalten.

Im Garten meiner Mutter,
an einem idealeren Standort im
Halbschatten
, gedeiht er seit Jahren wesentlich üppiger.

Und es gibt zwar noch andere herrliche Bleiwurze,
die ich auch einmal im Garten hatte, aber sind leider
wesentlich weniger Wildwuchs geeignet ...

Foto: S.Schneider


Die Pilzsaison ist eröffnet!







Obwohl es für Pilze noch immer viel zu trocken ist,
erscheinen jetzt im schattigen Südbeet die ersten
Pilzgruppen. Das kommt davon, wenn ich über einen
längeren Zeitraum versuche den
immer mehr ver-
trocknenden Cornus kousa
zu bewässern ...

Fotos: S.Schneider


Sogar das Schilf vertrocknet ...




Ursprünglich war das hintere Hochbecken als Filterbecken
für den Teich geplant. Daher hatten wir es im Herbst 2000
mit Schilf und Seggen bepflanzt, die sich gut für die Wasser-
filterung eignen. Dieses Becken wird normalerweise mittels
einer Teichpumpe mit Wasser versorgt. Aber da das Schilf
im Laufe der Jahre immer wuchsfreudiger wurde, und der
Teich inzwischen auch mit wesentlich weniger Filteraus-
stattung funktioniert, haben wir die Hochbecken seit dem
letzten Jahr von der Wasserversorgung abgeschnitten. Bisher
reichten die Regenmengen immer aus, um die Wasserpflanzen
in den beiden Becken feucht zu halten ...

Foto: S.Schneider


Montag, 26. September 2011

zu Besuch bei Maid Marion



Lange habe ich um diese wunderschöne und zumindest
in unserem Garten recht empfindliche Moschata-Hybride
gebangt. Aber nun scheint sie sich heimisch zu fühlen.

Hier vor der Teichmauer gleich rechts neben dem Tontopf
steht
Maid Marion. Ihre weichen, bogig überhängenden
Zweige finden im Eidechsenschwanz Halt, und ausreichend
Sonne bekommt sie in der Mittagszeit. Doch am Schönsten
wirkt sie im sanften Morgenlicht ...


Diese Zeit nutzt auch die Nacktschnecke, um
sich bei diesen herrlichen Spätsommertagen
am Teichzulauf zu erfrischen.

Fotos: S.Schneider


rot-goldener sonniger September



wilder Wein im Flieder

Herbstanemone in Schneeforsythie

und ein Buchenblatt auf dem Steg

Fotos: SchneiderHein


Das ist eine Spannweite!




Die Spinne, die diese Leistung vollbrachte, habe ich
leider nicht entdecken können. Aber sie scheint eine
wahre Künstlerin ihres Fachs zu sein, wenn sie es
schafft einen Spinnwebfaden zwischen der
Quatre
Saisons Blanc Mousseux
im Vordergrund und der
Snow Ballet an der Betonfläche zu spannen ...

Foto: S.Schneider


Sonntag, 25. September 2011

Einige wenige Beeren ...




Nur ganz vereinzelt finden sich an der Berberitze
kleine rote Früchte. Lag es vielleicht daran, dass
zu ihrer Blütezeit meist wohl im April/Mai kaum
Insekten in unserem Garten unterwegs waren?
Oder steht sie zu sehr im Schatten, wo sich die
Frühjahrsinsekten eventuell nur ungern aufhalten?
Oder aber, habe ich
im Sommer beim Rückschnitt,
als mir
der mittelgroße und sehr picksige Strauch
zu sehr über die Betonfläche wucherte, fast alle
Beerenansätze mitentfernt? Jedenfalls wäre es
nun schön, wenn der allmählich kahler werdende
Strauch mit seiner
interessanten Laubfärbung im
Herbst/Winter auch mehr Beeren tragen könnte ...

Foto: S.Schneider


Froschlöffelsaat




Nie hätte ich erwartet, dass aus der Tischdeko vom
vorletzten Sommer
mal ein
so stattlicher Froschlöffel
im kleinen Aluteich entstehen könnte ...

Foto: S.Schneider


Im Gegenlicht ...




... sieht der Blick zum südlichen Zaun gar nicht so trostlos aus.
Ist es nun
der kleine Schneeball, der da sein Herbstgewand
trägt? Oder ist es die alte Johannisbeere, deren Lebensgeister
jetzt durch mehr Platz und Licht wiedererweckt wurden?

Foto: S.Schneider


Das muss einfach schon wieder sein!




Irgendwann wird uns die Hortensie Limelight bestimmt
zu groß in ihrem Kübel
auf der Betonflächen. Und es dauert
bestimmt auch nicht mehr lange, bis uns der Topf zu schwer
wird, um ihn im Winter im Hochwald einzubuddeln, aber
bis dahin genießen wir fast jeden Tag mit ihr ...

Foto: S.Schneider


Das war's wohl




Wenn ich mir unsere Guirlande d'Amour so ansehe,
ist sie voller kleiner grünlich-roter Hagebutten. Bei ihr
scheint das Blütenjahr mit diesem Büschel zu enden ...

Foto: S.Schneider


Ein Paket Ixogon Zeckenrollen ...




... haben wir uns gleichzeitig mit der Zeckenfalle vor einiger Zeit
bei amazon bestellt. Und durch unsere diversen Zecken-Posts sowie
den Hinweis auf die
informative Seite der Ixogon Zeckenrollen zur
Gestaltung von Gärten in Zeckengebieten, erhielten wir eine Mail
der Firma, die uns eine Probepackung anbot. Dieses Angebot nahmen
wir gerne an, um
unsere Nachbarn auf dem nördlichen Grundstück
auch gleich mit zu versorgen. Denn Mäuse, Igel, Katzen, Eich-
hörnchen, allerlei andere Kleinsäuger, Vögel und selbst Amphibien
lassen sich nicht mehr von unseren in die Jahre gekommenen

Grenzzäunen abhalten. Und daher nützt es nur wenig, wenn wir
versuchen die Zecken aller drei Stadien (
Larven, Nymphen und
weibliche
bzw.
männliche Zecken) in unserem Garten aufzu-
spüren und zu bekämpfen, wenn sie jederzeit aus den Nachbar-
gärten immer wieder über Wirte einwandern können. Gerade
jetzt im Spätsommer, wenn im Nachbargarten die Wallnüsse
vom riesigen Baum fallen, lohnt es sich für die Plagegeister an
dieser strategisch günstigen Stelle am Boden auf potenzielle
Wirte zu warten. Das musste ich vor einigen Tagen ja sogar

beim Aufsammeln unserer Fälläpfel
feststellen. Und nachdem
ich nun schon beobachten bzw. mehrfach feststellen musste,
dass sich
vollgesogene Zeckenweibchen an strategisch sehr
günstigen Stellen mit viel 'Wildwechsel' zur Eiablage von
Katzen oder Igeln fallen lassen, wären solche Plätze mit Fall-
obst und anderen Früchten gerade im Herbst ideal für eine
weite Reise quer durch alle Gärten ...

Die Ixogon Zeckenrollen konzentrieren sich allerdings bei der
Zeckenbekämpfung nur auf die Mäuse. Und wie das funktionieren
soll, wird sehr anschaulich in der kleinen aber informativen
Begleitbroschüre beschrieben:

Ob allerdings unsere Mäuschen die Röhren bzw. die darin
in der Mitte versteckte und mit Permethrin behandelte
Baumwolle wirklich zum Nestbau verwenden werden?



Heute habe ich nun endlich unsere ersten 5 Rollen ausgelegt.
Nach der Beschreibung im Heft
zwar eigentlich zu spät im Jahr,
doch mir sind ab und an auch in den letzten Tagen Nymphen
begegnet. Und ich gehe davon aus, dass die Mäuschen gerade
jetzt ihre Nester für den Winter neu auspolstern. Und zur Zeit
ist es noch angenehm warm für alle drei Zeckenstadien ...

Die kleinen Papp-Rollen fügen sich recht gut in unseren Wald ein.
Diese Rolle liegt gleich
hinter den Stufen zum Hochwald, dort
wo ich vor einigen Monaten Zeckenlarven an einer Mulchtasche
entdeckte. Und damit es sich für ein Mäuschen überhaupt lohnt
hier vorbeizuschauen, gibt es gleich daneben einen Fallapfel.
Ansonsten sind im Hochwald & auf dem Komposthaufen nur
Grünschnitt, Laub und Totholz zu finden.


Auf der anderen Seite vom Weg befindet sich
das nächste Röhrchen mit einem 'Köder'-Apfel.


Hier, an dem alten hohlen Kürbis vom Vorjahr scheinen
sich ab und an einige Insekten zu tummeln. Vielleicht ein
interessanter Platz für eine Maus? Ganz in der Nähe

rechts seitlich vom Weg befinden sich mindestens
2 Eingänge zu den Igel-Winterquartieren unter dem
Hochwald. Und vielleicht befindet sich da irgendwo
ja auch eine Mausebehausung?


Dieser Platz auf dem Grünkompost müsste
doch ideal für solche Rollen sein!


Schließlich steht hier unsere Kleine Maus häufiger

Und nachdem 4 der Zeckenrollen im Hochwald verteilt waren,
kam noch eine
in die Nähe vom Küchentisch an den Wiesenrand
vor
die abgeerntete Kermesbeere. Dort vor der Efeumauer
könnte sich auch ein Mausebau befinden. Auf jeden Fall gibt es
da jetzt herabfallende
Hagebutten der Rosa Canina vom Deko-
Schnittgut. Und diese reifen Früchte fressen Mäuse sehr gern.

Ob die Rollen nun tatsächlich zur Zeckenbekämpfung beitragen
werden, kann ich wohl kaum überprüfen. Auf jeden Fall werden
sie in unserem Garten nicht zu einem schnellen Erfolg führen
können. Dafür scheinen schon an zu vielen Stellen Zecken aller
drei Stadien in unserem Garten zu lauern. Aber es ist einfach
auch ein Versuch gegen Zecken vorzugehen ...

Fotos: S.Schneider



Vor ein paar Tagen habe ich die für mich bisher ausführlichste
und interessanteste
Seite zum Thema Zecken & Borreliose
von Andreas Hartwig
im www gefunden, die allerdings dem
Leser zeitweilig reichlich Ausdauer & Durchhaltevermögen
abverlangt. Aber trotzdem möchte ich diese private Internet-
seite allen ans Herz legen, die immer noch der Meinung sind,
dass man nur auf
die recht auffälligen erwachsenen Zecken-
weibchen
in der Natur oder auch im Garten achten muss.
Oftmals reicht es eben leider nicht mehr aus, wenn man sich
am Abend nur nach
den Tierchen mit dem roten Hinterleib
absucht
.
In diesem Text wird endlich mal erklärt, welche
Gefahren gerade auch von den winzigen Nymphen ausgehen
.

Und selbst die durchsichtigen
Zecken-Larven können den Menschen
befallen und sich festsaugen
. Das wird leider immer noch gern in
vielen Texten zum Thema Zecken bestritten, aber das habe ich nun
seit Mai 2008 immer mal wieder am eigenen Leib erfahren müssen.

Und einen Punkt habe ich hier auf dem Blog zum Thema Borreliose
bisher auch noch nicht geschrieben, der am Rande
in dem Buch von
Frau Dr. Hopf-Seidel
erwähnt wird: Katzen sollen angeblich nicht
an Borreliose erkranken. Aber trotzdem können sich im Katzen-
speichel Borrelien befinden, die somit beim Biss auch auf den
Menschen übertragen werden können. Leider hat
Herr Katze im
Jahr 2010 bei meiner Mutter und mir so manches Mal in Panik
kraftvoll zugebissen. Aber eine normle Antibiotika-Gabe hätte
dann wahrscheinlich auch nicht gegen die eventuell damit
übertragenen Borrelien geholfen ...

Also sollte man bei Beschwerden ungeklärter Ursache, die
vielleicht erst Jahre nach einem Tierbiss auftreten können,
eine Borreliose als mögliche Ursache mit in Erwägung ziehen.
Denn die Liste der Borreliose-Symptome ist ganz schön lang.