Donnerstag, 30. Juni 2011

Schneckentreffen


Da werden nun seit einigen Tagen die im Garten gesammelten
Nacktschnecken zusammen mit ein paar schmackhaften Blättern
auf den
Grünschnitt-Komposthaufen im Hochwald geworfen. Und
dann bietet sich mir plötzlich dieses ungewöhnliche Bild:

Leider habe ich vor einiger Zeit die Behausung
der zweiten Weinbergschnecke verlassen im Garten
gefunden. Aber vielleicht sind sich die graue & braune
Weinbergschnecke vorher
noch irgendwo begegnet ...

Foto: S.Schneider


Schnecken-Hausbesuche



Das war nun schon ein reichlich schneckenreicher Tag.
Aber mit Einbruch der Dunkelheit wurden wir dann auch
mal wieder mit einem rotbraunen Hausbesuch 'beglückt'.

Und diesem erstaunlich großen Exemplar mit Flecken scheint
unser Garten auch nicht groß genug zu sein. Denn es war gerade
dabei die kleine Schwelle zum Treppenhaus zu überwinden,
bevor das Tier blitzschnell auf dem Kompost landete ...

Fotos: S.Schneider


Nachtrag 15. Juli 2011:

Heute, als ich mit einer Dachgarten- & Katzenbloggerin telefonierte,
kamen wir zufällig auf das Thema Schnecken. Und dabei erzählte sie
mir nebenbei von den so nützlichen Tigerschnegeln. Also schnell im
www geschaut und festgestellt, dass wir diese Exemplare auf jeden
Fall in unserem Garten unter Schutz stellen sollten. Denn sie mögen
Nacktschnecken ...

Und wenig später traf ich unseren Nachbarn von der gegenüber-
liegenden Straßenseite, der leider im Kampf gegen die gefräßigen
Schleimer schon 3 oder 4 dieser nützlichen Schnegel unwissentlich
mitgemordet hatte. Aber nun sind sie auch auf der anderen
Straßenseite gern gesehene Gäste!

Das
wilde Gartenblog hat diese faszinierenden Tiere sogar
bei der Paarung in luftiger Höh' über dem Komposthaufen
beobachten können und
einen sehr interessanten Post dazu
bereits im September 2009 veröffentlicht
...


Sonntag, 26. Juni 2011

Die schönste Zeit für White Flight ...



Wenn allmählich das strahlende Weiß der üppigen Blütenbüschel
in
ein ganz leichtes creme-grün übergeht, dann mögen wir die
White Flight
am Liebsten. Aber noch viel mehr fasziniert uns
die lange 'Blütezeit' dieser einmalblühenden Rambler-Rose.

Foto: W.Hein


Wer schlüpfte denn hier ...



Als ich heute die Veilchenblau im Topf von ihren
abgestorbenen Ästen befreite und sie neu aufband,
fiel mir dieses inzwischen verlassene Eigelege auf.
Ein Rosenschädling?

Foto: W.Hein


Samstag, 25. Juni 2011

verlockende Deko







Schon gestern Abend habe ich eine Nacktschnecke aus der
mit Fieberklee & Wicken gefüllten Wasserschale gepflückt.
Aber
unsere wild wuchernden Wicken aus dem Vorgarten
sind wohl so schmackhaft, dass sich auch tagsüber im Regen
ein Schleimer zu ihnen auf den Weg macht ...

Fotos. S.Schneider



Donnerstag, 23. Juni 2011

Noch nicht ganz so weit ...




Die Dünenrose ist nicht ganz so schnell wie die Stacheldraht
im Topf. Und auch wenn beide Wildrosen
fast zeitgleich mit
der Blüte begannen, brauchen diese Hagebutten noch viel
länger
zum Reifen bis sie dann im September oder Oktober
fast schwarz werden
...

Foto: W.Hein


Hagebutten im Sonnenschein




Nie hätte ich erwartet, dass aus dieser spontanen Idee
von Herrn Hein
, mal
eine so früh blühende und so markante Rose
für unseren Gartentisch werden würde, die schon jetzt so viele
leuchtende Hagebutten trägt!

Foto: W.Hein


Mittwoch, 22. Juni 2011

unvernünftig ...


Aber wegen dieser besonderen Deutzie musste es sein:



Deutzia setchuenensis var. corymbiflora
Standort sonnig, Breite 1 bis 1,5m, Höhe bis 2m,
Blützeit Juni/Juli mit Blüten von etwa 15mm.


Sie begegnete meiner Mutter und mir gestern zufällig
in der nahegelegenen Gärtnerei in Braunschweig, als
wir eigentlich nur auf der Suche nach einem kleinen
Blumengeschenk waren. Vorerst bleibt sie nun im
Container. Und wenn Wolfgang und ich es endlich
schaffen den Efeu-Apfelbaum, die Mirabelle und die
Zwetschge im Herbst einzukürzen, dann kommt sie
auf die
halbschattige Nordseite links neben 'Schnee-
weißchen ohne Rosenrot'.
Oder finden wir bis dahin
doch noch einen anderen Platz für sie!?

Fotos: S.Schneider



Zwei Deutzien stehen bereits in unserem Garten, aber auch
Deutzien könnten
ein umfangreiches Sammelgebiet sein ...



Freitag, 17. Juni 2011

Pausensnack auf Hedi Grimm




Es hat sehr lange gedauert, bis wir herausgefunden haben,
wer da einige Zeit auf unserer Rose Hedi Grimm pausierte:
Es ist eine Minzeblattkäfer -
Chrysolina herbacea, der
anscheinend in kürzester Zeit ganze Pfefferminzbestände
zusammen mit seinen Kollegen vertilgen kann. Aber unsere
Wasserminze im Hochbecken war ihm wohl noch zu klein.
Und wahrscheinlich war er auf der Suche nach
einem Gefährten ...

Fotos: W.Hein


Weitere Posts zum Minzeblattkäfer gibt es
hier
auf dem Blog
'Mein Waldgarten' und auch auf dem
Blog
'Garten, Kräuter und viel Zeugs' unter dem
Posttitel
'Mizebär und Ringelspinner'.


Nachtrag, Mittwoch 19. Juni 2013:
Wenn wir uns die Größenangaben im www angesehen hätten, 
dann wäre schnell klar gewesen, dass es sich hier nicht um 
einen kleinen Minzeblattkäfer sondern um einen Rosenkäfer 
handelt. Erst gestern sind mir wahrscheinlich zwei dieser 
wesentlich kleineren grün-schillernden Käfer auf einer Taub-
nessel im Garten meiner Mutter aufgefallen. Oder es gibt 
noch zahlreiche andere grün-metallic Käfer ...

Dienstag, 7. Juni 2011

gewasserte Rose



Die Alba Rose Mme Legras de St. Germain braucht in unserem Garten
noch etwas Zeit. Sie steht wahrscheinlich seit Herbst 2007 im halb-
schattigen Südbeet, aber auch ihr Standort wird immer mehr eine
Herausforderung an ihre Widerstandsfähigkeit. Und ein so makel
loses
Blütenbild,
wie noch im Juni 2007 wird es wohl nicht so bald wieder
geben. Aber als heute ihre erste etwa 6cm große Blüte erschien,
musste es trotzdem ein Foto geben! Nur sind die Stengel so weich
und die Blüten so schwer, dass ich beim Aufrichten der Blüte ihren
Stiel knickte. Jetzt steht sie aufrecht -
von einer Krebsschere
gehalten
- im Aluteich ...

Foto: S.Schneider


blaue Ecke



Nun ist wieder die Zeit der blau-violetten und zum Wuchern
neigenden
Polsterglockenblume - Campanula poscharskyana
unter dem Efeu-Apfelbaum. Im letzten Jahr bot sich hier ein
ungewöhnlich herbstlicher Anblick, da der strenge Winter
und die
darauffolgende Trockenheit immer wieder zum
Laubabwurf des Efeus führten
. Auch in diesem Jahr trennt
sich das Efeu noch ab und an vom Laub. Aber jetzt sind es
eher die vielen kleinen Äpfel, die immer häufiger vom
Baum abgeworfen werden. Und noch ganz versteckt sind im
Vordergrund die kleinen dunkelgrün-glänzenden gesunden
Blätter des
Sonnenröschens zu erkennen. Wahrscheinlich
müssen bald ein paar blühende Ranken der Glockenblume
weichen, damit sich das zierlich Sonnenröschen
besser entfalten kann ...

Foto: S.Schneider


nochmals Elegant Pearl



In diesen Tagen geht es im Garten viel zu schnell:
Elegant Pearl steht zwar zum Süden ausgerichtet,
erhält aber reichlich Sonnenschutz vom Efeu-Apfel-
baum. Und trotzdem dauerte ihre Blütezeit nur
sehr kurz. Denn so sah sie
noch gestern früh aus ...

Foto: S.Schneider


Aspirin beginnt ...



In den Anfangsjahren gehörte Aspirin, eine Bodendeckerrose
von Tantau 1997
zu meinen eher ungeliebten Rosen, da sie bei
feuchter Witterung sehr schnell
rosa überhauchte Blüten be-
kommt,
manchmal rote Tupfen trägt, oder sich total zu einer
rosa Rose entwickeln kann
...


Sie kam irgendwann als Spontankauf aus dem Baumarkt mit
und erhielt einen Platz unter der Scheinakazie. Zusammen mit
einer Edelrose, die inzwischen verschwunden ist, und der Beet-
rose
La Paloma 85, deren Standortansprüche dort unter dem
wuchsfreudigen Baum nicht erfüllt werden können, entwickelte
sich Aspirin erstaunlich gut und musste bald darauf umziehen.
Denn in dem schmalen Bepflanzungsstreifen nahm sie zu viel
Raum ein.
Sie kam neben Snow Ballet unter den Apfelbaum
in etwa 60cm Entfernung zur Betonfläche. Und seit einigen
Jahren kämpfe ich nun in jedem Frühjahr mit ihr, ob sie eine
Bodendecker- oder doch
eher eine Kleinstrauchrose ist. Dafür,
dass diese öfterblühende Rose etwas später mit der Blüte be-
ginnt, schlägt sie
im Frühjahr meist schon vor der Forsythien-
blüte kräftig aus und hat auch wenig kranke oder schwache
Triebe. Schon oft durfte sie zur Zeit des Rosenrückschnitts
ihren Neuaustrieb behalten.
Auch Läusebesuch scheint sie
kaum zu behindern
! Und nach dem ersten Flor erscheinen
schon so schnell wieder neue Knospen,
dass sie mir oftmals
viel zu hoch an dieser Stelle im Garten ist
. Eigentlich hatte
ich mir an dieser Stelle unter den Bäumen eine wirklich flach
wachsende Bodendeckerrose gewünscht! Aber dafür blüht sie
manchmal
bis weit in den Winter hinein, bildet Hagebutten
und ist sogar
im Vergehen noch reizvoll im Wintergarten!

Foto: S.Schneider


Snow Ballet nimmt sich Zeit



Erst 3 geöffnete Blüten hat Snow Ballet am Wegesrand.
Sie gehört zu den öfterblühenden Rosen in unserem Garten,
beginnt dafür aber erst etwas später.
Doch wenn sie loslegt,
haben wir bald wieder Mühe den Weg zu passieren
. Des-
wegen habe ich in diesem Frühjahr mal ein paar ihrer langen
Triebe gen Süden stark eingekürzt. Hätte ich damals geahnt,
dass sie so rankfreudig ist, hätte sie bestimmt einen Platz
weiter hinten im Beet bekommen ...

Foto: S.Schneider


Mme Plantier



Mme Plantier eine einmalblühende Alba-Noisette-Hybride,
Plantier F 1835 hat es in unserem Garten nicht leicht.
Wahrscheinlich wird diese etwa 7cm große Blüte am Steg-
podest ihre einzige in diesem Jahr bleiben.

Zwar hat sie hinter dem kleinen Igel-Buchsbaum wesentlich
mehr Knospen entwickelt, aber sie gehört bei uns zu den
anspruchsvolleren Rosendamen, die schlecht mit weniger
Licht auskommen und Wassermangel umgehend mit dem
Abwerfen ihrer Knopen bestrafen.

Schon sehr früh, zu Beginn meiner weißen Rosensammlung,
hatte ich es mal im Herbst mit einer kleinen Mme Plantier
aus dem Baumarkt probiert, die dann allerdings schon im
Winter kapitulierte.
Obwohl diese Rose als sehr frosthart
bezeichnet wird
. Der nächste Versuch - am Beistelltisch
zwischen Hibiskus und Flieder, entwickelte sich besser.
Doch ausgerechnet diese Pflanze musste bald darauf wegen
der starkwüchsigen Rankrose Belvedere umgepflanzt werden,
was die noch zierliche Mme Plantier zu sehr schwächte. Diese
Rose lebt noch vor dem Ilex am Waldrand, aber bei ihr warte
ich auch nach Jahren noch immer auf eine erste Blüte. Und
diese, eigentlich kräftigere Mme Plantier am Stegpodest,
leidet inzwischen unter der hohen Hasel über ihr. Daher
konnten wir im halbschattigen Bereich wohl auch noch nie
den leichten Moschusduft an ihr feststellen. Mit ihren dünnen,
aber dafür stachellosen Trieben liegt sie über dem Buchsbaum
und hofft auf bessere Zeiten. Bis sie hier im Wildwuchsgarten
die angegebene Höhe von 4m und ca. 2,5m Breite erreichen
kann, wird wohl noch sehr viel Zeit vergehen ...

Fotos: S.Schneider


Nach dem Gewittersturm ...


... sind zum Glück keine nennenswerten Schäden im Garten
zu entdecken. Aber der heftige Wind hat die Fichten und
andere Bäume & Sträucher vom Totholz befreit:

Doch eine Maus stören die kleine Zweige und alten Ilexblätter
auf dem Steg nicht weiter, wenn nun wieder die Sonne scheint.

Foto: W.Hein


In weiß ist sie auch noch da!



Vor langer Zeit hatte wir nochmals eine Kuckucks-Lichtnelke
in weiß beim Wasserpflanzenangebot entdeckt. Sie kam im
Juni 2007 in die Sumpfzone am Teich
. Auch Anfang Juni 2008
erschienen dort dann nochmals einige zierliche weiße Blüten
.
Aber soweit ich mich erinnere, hatten wir im Folgejahr nur
noch einige rosa Pflänzchen am Wasser. Und bald darauf
waren sie ganz verschwunden. Doch dafür tauchte plötzlich
im letzten Sommer eine Kuckucks-Lichtnelke auf der gegen-
überliegenden Seite,
im trockenen und mittags sehr heißen
Steinfeld vor dem Hochbecken
, auf. Zu unserer Überraschung
kam sie auch in diesem Jahr wieder zwischen den Schotter-
steinen zum Vorschein - allerdings in der üblicheren rosa
Variante. Doch nun, als die rosa Blüten bereits mit der Saat-
produktion begannen, erschien noch ein weißes Pflänzchen!

Foto: S.Schneider


Schmeckts?



Wer hat da jetzt schon an unserer gerade erblühten
China-Sommer-Anemone
- Anemone leveillei geknabbert?

In den letzten Tagen war es so heiß, und im Steinfeld
am Teich so trocken, dass sich kaum ein Tierchen zeigte.
Und unser graues Kaninchen wird es doch sicherlich
nicht gewesen sein ...

Fotos: S.Schneider


Montag, 6. Juni 2011

Heute vor 4 Jahren ...




... hatten wir es das letzte Mal nach Sangerhausen ins
Europa-Rosarium geschafft, und uns aus dem Rosenladen
eine kleine ca. 50cm hohe
Hedi Grimm - Moschata-Hybride
von
Lens 2005, im Container mitgenommen. Heute steht
sie in voller Blüte und hält noch unzählige Knospen für die
nächsten Tage bereit. Inzwischen hat sie eine Höhe von
mindestens 1,8m sowie 1,5m Breite erreicht und verströmt
vom frühen Morgen im Schatten bis zum späten Abend einen
herrlichen Duft. Eine schönere Erinnerung hätten wir uns vom
letzten Besuch in Sangerhausen nicht mitnehmen können!

Foto: W.Hein


Noch zwei Zeckengebiete?



2 Zecken-Larven hatte sich Wolfgang gestern am frühen Morgen
vom kurzen Fotospaziergang mitgebracht. Unter anderem hatte
er mal wieder die
Guirlande d'Amour rechts am Ende des Steges
fotografiert. Dort hatten schon häufiger die winzig kleinen und
teilweise noch durchsichtigen Larven meine Sandalen geentert,
wenn ich auf dem Mulchweg stand.
Und ganz in der Nähe hatte
der Igel links vom Podest unter dem kleinen Buchsbaum
sein
Winterquartier
aufgeschlagen. Wenn nun ein zeckenbesetzter
Igel
vom Schlafplatz am Hochwald zum Futterschälchen am
Wiesenrand vor dem Treppenhaus
wanderte, dann lag die Guir-
lande d'Amour mit ihrer
Lenzrosen-Unterpflanzung für ein voll-
gesogenes Zeckenweibchen
, strategisch besonders günstig am
Wegesrand: Denn nicht nur die Igel benutzen diesen gemulchten
Waldweg: Im Efeu, unter der Rose rascheln zudem häufiger
mal Mäuschen. Und auch die Nachbarskatzen, sowie unsere
grauen Damen, und wir selbst wählen oftmals diesen Weg
durch den Garten. Also eine perfekte 'Bushaltestelle' für
gerade geschlüpfte Zeckenkinder, um von hier aus in
die weite Welt zu reisen ...

Und ich hatte gestern früh, als ich ganz kurz die kleine Penelope
Hobhouse am Teichrand
fotografierte, zwei Larven am Hosen-
bein. Haben wir etwa in der Überschwemmungszone unter der
Omi Oswald
auch ein Zeckennest? Dahinter liegt jedenfalls unter
dem alten Wäschekorb der Eingang zur Hochwald-Unterwelt.
Dort wo schon mehrmals Igel verschwanden, bzw. ich im
Winter viele Igelspuren im Schnee sah.


Sind jetzt etwa alle üppigen Moschata-Hybriden - Hedi Grimm,
Guirlande d'Amour und Omi Oswald - ideale Plätze für Zecken-
gelege? Auf jeden Fall sollte ich diese Bereiche nun vorrangig
zum Kontrollgebiet erklären!

Fotos: W.Hein



Solange er noch blüht ...




... darf der Ast des Holunders die Rosen links neben dem Steg
verschatten. Aber danach kommt er wieder weg! Es ist zwar
ganz schön aus der Nähe zu beobachten, wie sich aus den
Blütendolden allmählich grüne Beeren und dann blau-schwarze
Früchte entwickeln, aber die Rosen leiden zu sehr unter den
überhängenden Zweigen. Und etwas weiter hinten am Wald-
rand gibt es außerdem noch ein paar dicke Äste in luftiger
Höh' mit üppigem Blütenbesatz. Jedoch an der nördlichen
Grenze, hinter der Kiefer, ist uns im Winter ein stattlicher
Holunder eingegangen. Ihm war es dort nach 15 Jahren an-
scheinend zu trocken oder zu dunkel ...

Foto: S.Schneider


6x Elegant Pearl




6 mittelgroße Blüten ist für den ersten Flor dieser ca. 30cm hohen
Beetrose aus einer Gärtnerei recht dürftig. Zu ihrer Verteidigung
muss ich jedoch sagen, dass sie in den letzten 2 Jahren keinen
Dünger bekam, und ich auch mit den Wassergaben weniger groß-
zügig umging. Außerdem legt
die Steinsame in dem Beet jetzt
richtig los, und von oben wird die kleine Rose noch dazu vom
Efeu-Apfelbaum abgeschirmt. Also, für ihre veränderten Stand-
ortverhältnisse hält sie noch tapfer durch! Den Apfelbaum zu
schneiden ist nun wirklich erforderlich. Doch ausgerechnet in
diesem Jahr trägt der alte Baum mal wieder viele Äpfel. In den
letzten Jahren waren es hingegen nur vereinzelte Triebe, die
etwas Fruchtbehang hatten. Aber im Herbst muss er schmaler
werden. Dann erhalten die Blüten von Elegant Pearl im nächsten
Jahr auch wieder mehr Sonnenlicht und werden statt pearl dann
sicherlich
auch häufiger weiß blühen ...

Foto: S.Schneider


Eine erste rosa Knospenspitze!



Umgeben von Akeleien & Walderdbeeren tritt nun auch
die zierliche
Little White Pet in der Nähe des Weges
vor der Himalaya-Zeder
etwas mehr in Erscheinung.

Obwohl sie sehr sonnig steht, gehört sie in unserem
Garten zu den späterblühenden Rosen. Aber so müssen
ihre nur 3 bis 4cm großen Blüten auch nicht mit den
größeren Rosen am Aluteich
konkurrieren ...

Fotos: S.Schneider



Nachtrag 26. Juni 2011:
Inzwischen sind fast alle Rosen verblüht. Nun ist die Zeit
von
Belvedere im Flieder, Pemberton's White Rambler auf
der schattigen Südseite zwischen
Rubus Tridel Benenden
und
Hibiskus, White Meidiland auf der Nordseite hinter
der Mirabelle,
Alba Meidiland auf dem Hochbeet, Crystal
Fairy mit den winzig kleinen Blüten
neben den drei Buchs-
baumkugeln unter der Zwetschge und
Sternenflor, die sich
bereits vom Mehltau erholt hat. Das
Sonnenröschen gedeiht
endlich unter dem Efeu-Apfelbaum, aber dafür braucht die
Apfelblüte rechts auf dem Hochbeet in diesem Jahr mal eine
Erholungspause, denn sie war stark runtergefroren. Während
Aspirin wieder ein Blühwunder ist. Sea Foam daneben ist
wegen des etwas schattigen Standortes unter dem Apfel-
baum meist etwas blühfaul. Und
Snow Ballet ist beleidigt, da
ich sie stärker als sonst üblich zurückgeschnitten habe, damit
sie uns nicht
immer im Weg ist. Auch Little White Pet hat
jetzt endlich einige Blüten geöffnet, wobei sie zuerst im
schattigeren Bereich mit der Blüte begann. Nun fallen dem-
nächst erste Blütenblätter zu Boden und erst jetzt beginnen
sich die Knospen im besonnteren Teil der niedrigen Rose
zu entfalten. Während
die weiße The Fairy noch immer
ihre Knospen ganz fest verschlossen hält ...


ungewöhnliche rote Spitzen



Die mit dem ADR-Prädikat ausgezeichnete Bodendeckerrose
Schneeflocke von Noack, 1991 habe ich bis jetzt eigentlich nur
als
weißblühende Rose in unserem Garten wahrgenommen.
Und plötzlich gibt es an einem Blütenbüschel, der sich in
Bodennähe befindet teilweise so merkwürdige Vorspitzen.
Was ist denn nun mit dieser Rose passiert?


Fotos: S.Schneider



Und wieder ist Sternenflor befallen ...



Da habe ich so um Sternenflor in diesem Frühjahr gebangt:
Viel totes Holz musste ich aus der zierlichen Bodendecker-
rose entfernen, und dann wollte sie während der Forsythien-
blüte nicht so recht mit dem Austrieb beginnen. Dabei steht
sie doch so luftig frei und auch noch ungewöhnlich sonnig!

Denn erst als sie bereits Blütentriebe ausgebildet hatte,
schossen Waldmeister & Walderdbeeren in die Höh' und
bedrängten sie im unteren Bereich. Und nun, wenn ihre
Blütezeit kurz bevor steht, beginnt
wieder der Mehltau!
Aber dafür ist die
kleine Sternenflor - Schultheis, 1989 in
unserem Garten eine wunderschöne Herbstrose -
dieses
Bild von ihr entstand Ende September 2009
. Aber trotz-
dem hoffe ich, dass aus diesen Knospen nun noch
zahlreiche Rosenblüten werden ...

Fotos: S.Schneider


Mehltau an Belvedere



Endlich trägt die Rankrose Belvedere im Flieder mal
reichlich Knospen. Doch nun, einige Tage vor der Blüte
bekommt sie Mehltau!

Dabei hängen gerade die befallen Triebe frei vom Flieder
herab und leiden nicht unter stauender Wärme ...

Fotos: S.Schneider


Es sind nicht nur Mäuse & Igel ...


... die wir wegen der Zecken aussperren müssten:


Denn dieses Bild auf dem Weg von der Brombeerhecke
zur Betonfläche weist wohl auf Marderbesuch hin. Hier
streift zur Zeit ein Tier von Kirschbaum zu Kirschbaum
durch die Gärten. Und bereits im Winter 2007 begegnete
mir an der östlichen Grenze
dieser große Haufen ...

Foto: S.Schneider


Alba Meidiland







Während viele Rosen hier im Garten schon in voller Blüte stehen,
lässt sich Alba Meidiland, eine bei uns duftlose aber dafür öfter-
blühende Kleinstrauchrose mit 2 bis 3cm großen
gefüllten Blüten
vom Züchter
Meilland, F 1987 auf dem Hochbeet noch etwas Zeit.

Viele Jahre hatte uns
die 'Bettenbrock' auf der inzwischen total
verschatteten Südseite schon Freude bereitet. Aber erst Jahre
später sollten wir erfahren, welche besonders blühfreudige Rose
uns da zur Hochzeit geschenkt wurde. An dem Standort
zwischen
Flieder und Buchsbaum
erreichte Alba Meidiland mit dem Buchs-
baum als Kletterhilfe nach ca. 10 Jahren zeitweilig Höhen von
bis zu 2m und mindestens 1,5m im Durchmesser. Doch vor etwa
2 Jahren begann sie zu kümmern. Unter dem Buchsbaum erhielt
sie kaum noch Regenwasser. Und leider wurde ich zu der Zeit
auch sehr sparsam mit dem Gießen und meinen Düngergaben.
Nachdem sie im vorletzten Winter und dem darauffolgenden
Sommer sehr unter den Wetterkapriolen gelitten hatte, war
sie genau wie
die Schneewittchen & die Swany, die wir von
meiner Großmutter zur Hochzeit bekamen, plötzlich total
vertrocknet und trieb nicht mehr aus ...

Dieses Exemplar der Alba Meidiland links auf dem Hochbeet
und eine weitere, die ich in der Anfangseuphorie gleich noch
dahinter gepflanzt hatte, habe ich als Rosengutschein von
unserer Haus-Mitbewohnerin geschenkt bekommen. Beide
zogen 2005 in unseren Garten ein. Leider habe ich den Zeit-
punkt verpasst die hintere Rose noch rechtzeitig an einen
freieren Ort umzupflanzen, denn auch sie steht inzwischen
sehr schattig und trocken. Und außerdem hat die vordere
Kleinstrauchrose bereits eine üppige Ausladung von 1,5m.
In den letzten Jahren im Frühjahr habe ich sie immer auf
ca. 50 bis 70cm eingekürzt, um mit den beiden Rosen-
sträuchern eine Höhenstaffelung zu erreichen.

Zu erwähnen bleibt noch, dass auch Alba Meidiland in
unserem Garten zu den sehr lange blühenden Rosen gehört.
Selbst Ende November 2007 trug sie noch malerische Blüten-
büschel, die sogar leichten Frost überstanden
. Und auch
als Eisblume machte sie im Dezember 2007 eine gute Figur.
Nur auf Hagebutten wartet man bei diesem märchenhaften
Blütenreichtum vergeblich ...

Fotos: S.Schneider


Zu Besuch bei Hedi Grimm




Kurz vor 10 Uhr beim morgendlichen Gartenspaziergang fiel mir
hoch oben in der
Hedi Grimm am Stegpodest diese Raupe auf.
Ob sie der Gifteinsatz in die Höhe trieb? Auch dieses Tierchen
im Pelzmantel ist wieder einmal ein Insekt, dass ich noch nie
zuvor gesehen habe. Und es sieht ganz anders aus, als
die Raupe,
die vor ein paar Tagen gut getarnt auf der Dünenrose thronte
.
Und
die 'kleine' Raupeninvasion in der Weide am Hauseingang
war mir auch noch nie zuvor aufgefallen. Jetzt fehlen nur noch
die Sportler an den gelben Sumpfschwertlilien im Teich und den
blauen Iris im Hochbecken ...

Foto: S.Schneider



Nachtrag 14. Juli 2011:
Seit heute steht fest, der
Schlehen-Bürstenspinner - Orgyia antiqua
war bei Hedi Grimm zu Besuch. Ob mir jetzt irgendwann auch der
Nachtfalter begegnet?


Sonntag, 5. Juni 2011

Wow, ist das ein Blau




In der prallen Mittagssonne im Steinfeld am Teich kommt die blaue
pfirsichblättrige Glockenblume - Campanula persicifolia besonders
eindrucksvoll zur Geltung. Das ist der Vorteil eines recht warmen
und trockenen Sommers. Endlich haben sich die Schnecken so weit
verkrochen, dass es ihnen in dem höchstens 5cm tiefen Beet aus
Erde, Sand und Schottersteinen zu warm geworden ist. Nun kann
sich nach vielen Jahren aus der schon so oft eingestreuten Saat
auch hier mal
eine Glockenblume entfalten!

Foto: W.Hein


Heute ist sie fast weiß!




Etwas enttäuscht war ich schon, als am frühen Morgen vor 2 Tagen
der üppige Steckling der Rosa Multiflora so rosa überhaucht erschien.
Schließlich ist die Mutterpflanze mir immer nur in weißem Gewand
begegnet! Aber vielleicht lag es auch an dem besonderen Standort
zwischen Hochbecken und Hauswand ...

Foto: W.Hein


Hier war unser liebster Sommersitzplatz ...




... an heißen Tagen. Und nun liegt hier vor dem Treppenhaus
alles bereit, um Tücher zum Zeckenanlocken am Besenstiel
zu befestigen, und die drei verschiedenen Zeckenstadien mit
Taschentuchstückchen abzusammeln. Dazu noch 2 alte Saft-
flachen gefüllt mit Chlorreiniger zum Abtöten der Tiere und
den zwei eingeweckten Socken. All' das steht jetzt auf Zeitungs-
papier. Denn vom Besenstiel heruntergefallene Nymphen oder
Larven lassen sich auf den
grauen Betonplatten kaum wieder-
finden. Daher macht es nun auch leider keinen Sinn
an diesem
schattigen Sommersitzplatz vor dem Treppenhaus
wieder die
Sessel
für uns aufzustellen: In der Anfangsphase, als ich nicht
ahnte wie viele Tiere ich aus der Wiese fischen würde, hatte
ich beim Abpflücken der winzigen Krabbler vom Stoff noch
kein Papier auf die Steine gelegt. Inzwischen weiß ich, dass
viele Tiere bei dieser Absammelaktion herunterfallen oder
einfach abspringen, um sich in den Fugen zu verkriechen.
Falls das Nest am Steg nun wirklich vernichtet sein sollte, und
keine weiteren Nester in der Wiese auftauchen, sollte ich
den schmalen Betonstreifen zwischen Haus und Wiese wohl
zu unserem eigenen Schutz mit dem Zeckenvernichtungs-
mittel besprühen. Auch wenn ich ansonsten
das Mittel nicht
großflächig und nur sehr sparsam einsetzen möchte!

Foto: S.Schneider


Guirlande d'Amour











Guirlande d'Amour - eine Moschata-Hybride des belgischen
Züchters Louis Lens
von 1993, gehört noch immer zu meinen
Glücksgriffen in der Anfangszeit der Rosenbegeisterung. Nach-
dem ich mit meiner Mutter im April 2003 zum ersten Mal in
den nahegelegenen
Historischen Rosengärten in Hemmingen
bei Hannover war, fuhr ich im Folgejahr Anfang Juli allein
dorthin. Denn zu der Zeit konnte sich Wolfgang noch nicht so
sehr für Rosen begeistern. Mein Blick fiel sofort auf diese über-
reich mit
kleinen halbgefüllten Blüten und weißlich-grünen oder
zartrosa Knospen besetzte ca. 80cm hohe Containerrose in der
ersten Reihe gleich hinter dem Rosen-Schaugarten. Und seit-
dem steht sie in unserem Wildwuchsgarten
unter der Douglasie
auf der rechten Seite am Ende des Steges
-
hier ein Bild vom
Juni 2007 mit etwa 1m langen Trieben
. Jeden Sommer umgibt
sich diese öfterblühende Rose
zuverlässig bis weit in den Herbst
mit ihren
2 bis 3cm großen Blüten in üppigen Büscheln und trägt
dann noch lange ihre
kleinen Hagebutten. Schon häufiger wurde
sie
vom Winter überrascht, zeigte aber trotz der letzten zwei
strengeren Winter kaum Frostschäden.
Ihre Blätter sind leicht
glänzend & gesund
und Blattlaus-Besatz hat ihr bis jetzt kaum
geschadet. Nur der Duft, der blieb wohl bei dieser herrlichen
Rose auf der Strecke. Oder liegt es an ihrem halbschattigen
Standort? Denn
in diesem Buch wird ein kräftiger Moschusduft
beschrieben. Beim Kauf wurde sie mir als kleiner Rambler mit
einer Höhe von etwa 3m vorgestellt. Bei uns erreicht sie im
7. Standjahr etwa 180cm Höhe und nimmt eine Breite von
ca. 150cm ein. Wobei ich ihre Triebe seit einigen Jahren im
Frühjahr meist um 60cm zurückschneide und ihre Blütenbüschel
nach dem ersten Flor entferne.
Bei Schultheis wird für sie eine
Höhe von 3m genannt
. Während Rosarot eine Höhe von 3 bis 4m
und eine Blütengröße von 3 bis 4cm angibt
. Bei Lens hingegen ist
die Höhe mit 140 bis 160cm bei einer Blütengröße von 2 bis 3cm
beschrieben
. Aber es scheint dort auch eine 3m hohe Variante
der Guirlande d'Amour zu geben
...

Fotos: SchneiderHein