Sonntag, 9. Oktober 2011

Nachbars Kiefer über unserem Apfelbaum



Erst heute ist mir richtig aufgefallen, wie weit ein Ast der Kiefer
unseres nördlichen Nachbarn bereits auf unser Grundstück reicht.
Sie überdeckt inzwischen fast die gesamte Krone des Apfelbaumes.
Aber da
der Baum mit dem Mobile wohl ohnehin eingehen wird,
überspielt die Kiefer die morschen Äste. Aus dem Untergrund
erklimmt jetzt das Efeu den Stamm und der Hopfen enterte schon
vor einiger Zeit von der Grenze aus die Äste
. Ob wir es an dem
Baum nun noch auch mit einer Rambler-Rose versuchen sollten?
Aber vielleicht wäre eine Clematis viticella besser für die alten
Äste geeignet. Allerdings
diese Clematis tobt dort schon im Unter-
grund. Nur ist sie an dieser Stelle noch nie zur Blüte gekommen.
Doch vielleicht sollten wir den Baum einfach noch etwas länger
der Natur überlassen und abwarten was passiert ...

Foto: S.Schneider


Kommentare:

Sisah hat gesagt…

Wildwuchs unter Aufsicht? Hm, du vernachlässigst deine Aufsichtspflichten als Headgardener und nimmst es hin, dass Efeu und Hopfen den 'Kampf' ums Licht gewinnen? Eine Rambler- Rose wie ' PHM' könnte sicher noch einen oben drauf setzen, aber dann wird dein Apfelbäumchen irgendwann zusammenkrachen, vermute ich. Unter meiner Kiefer gab es auch ähnliche Experimente, ich hatte anfangs eine ganz normale Rosa canina dort gesetzt, die sich eines Tages entschloss in die Kiefer zu klettern, es gelang ihr bis in die Krone zu gelangen. Dann haben wir ihr das Handwerk gelegt. Ebenfalls sollte dort 'Kifzgate' ramblen, aber der war es dort zu trocken.
LG
Sisah

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sisah
Da Du unseren Blog schon länger besuchst, gehe ich davon aus, dass Du das mit der Aufsicht etwas ironisch meinst ;-)
Ich gebe zu, die Verlockung ist groß einen Rambler dort anzupflanzen, Aber ich habe schon gesunde Obstbäume gesehen, die unter der Last der Rosen zusamengebrochen sind. Und inzwischen ist auch dieser Baum so gut wie tot. Doch das Mobile hängt erstaunlicherweise noch immer. Die Tiere werden ihre Freude an ihm haben, denn Insekten scheint es reichlich zu geben. Ich hoffe nur, dass der Baum nicht irgendwann zusammenbricht, wenn wir oder unsere Katzen sich dort gerade im Zeckengebiet aufhalten ...
Die Natur arbeitet bereits gut an der Begrünung: Am Stamm klettert das Efeu und eine wilde Waldrebe schlängelt sich am Fuß. Ein paar Geißblattkinder werden sicherlich auch bald auflaufen und so werde ich vorerst beobachten und hoffentlich auch berichten, wie es dort an und unter den Bäumen weitergeht ...
Kiftsgate ist bei uns leider sehr anspruchsvoll. Nach jahrelanger Pflege hat sie diesen Winter wohl nicht überlebt. Sie hat nie bei uns zu einer Blüte gebracht. Aber auch Bobby James können wir ja nicht den richtigen Garten bieten. 2 prachtvolle Rosen haben wir durch falsche Standorte umgebracht :-(