Sonntag, 18. September 2011

zu Boden gedrückt & durstig




Am Schönsten gedeiht der Schneefelberich im Halbschatten.
Hier
links der drei Betonplatten auf dem Weg vom Steg zur
Betonfläche, zeigte er sich
seit Mitte Juli von seiner besten
Seite und
blühte wieder unermüdlich. Am Rand zu den Wege-
platten hatte ich bereits einige Ausläufer aus dem gut ge-
mulchten Boden herausgerissen und als blühendes Füllmaterial
für ein sonst nur grünes Beet getopft. Und auch
als Garten-
Schnittblume
war er vor einigen Jahren sehr reizvoll. Da
der Sommer aber zu seiner Hauptblütezeit in diesem Jahr
nicht so extrem sonnig und warm war, blieben die meisten
Blütenstiele fast aufrecht stehen. Auch den teilweise recht
heftigen Sommerwinden konnte er problemlos widerstehen.
So gab es keinen Grund ihn vorzeitig zurückzuschneiden
oder für die Gartenvasen zu verwenden. Doch nun sieht man
ihm die warmen Tage allmählich an: Er sieht wesentlich
durstiger aus und legt sich zu Boden. Vielleicht hilft ihm
noch eine Erfrischung mit dem Schlauch, aber nun werde
ich wohl einen Teil des Schneefelberich-Feldes bald
einkürzen müssen ...

Foto: S.Schneider


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