Dienstag, 6. September 2011

weiße The Fairy








Diese kleine Rose rechts neben der Himalayazeder direkt am Weg ist
nun die letzte der ehemals 3 weißen The Fairy Rosen - gepflanzt 2003.
Am Teich und am Rand des schattigen Südbeetes bereiteten sie einige
Jahre Freude. Aber leider hatte ich dort den Zeitpunkt verpasst sie
rechtzeitig zu retten. Ihre Standorte waren im Laufe der Jahre zu
dicht und zu dunkel für diese zierlichen Rosen geworden. Und auch
diese The Fairy, die wesentlich freier und sonniger steht, ist nun
meist eher ein empfindliches Spätsommerröschen. Ihre Knospen und
die 25 bis 40mm großen Blüten verkleben bei feuchter Witterung,
manche Blüten entfalten sich nicht vollständig, einige Knospen ver-
trocknen
und häufiger Triebe sterben einfach ab. Auch eine gewisse
Anfälligkeit für Blattkrankheiten lässt sie in unserem Garten bisweilen
etwas nackig aussehen. Im Gegensatz zu ihrer älteren
rosa Schwester
erscheint mir diese weiße Rose empfindlicher und blieb bisher auch
niedriger. Einen besseren Standort kann ich ihr jedoch in unserem
Garten nicht bieten. Und ich bin mir nicht sicher, ob ich
sie für
unseren Wildwuchsgarten nochmals kaufen würde. Aber zu ihrer
Verteidigung muss ich sagen, dass die beiden letzten Winter ihr arg
zugesetzt haben. Das ist allerdings auch kein Wunder, denn sogar im
Garten meiner Mutter ist eine
sehr alte & üppige rosa The Fairy am
Apfelbaum
komplett eingegangen, und eine zweite, sehr geschützt
stehende Fairy ist bodenbündig heruntergefroren.

Doch die weiße The Fairy im etwa 135km entfernten Osnabrück, die
im Garten meiner Schwiegermutter an der Rasenkante steht, zeigt
kaum Schwächen: Sie hat viel gesundes Laub, blüht üppig, ist etwa
30cm hoch & 50cm breit. Jedes mal schaue ich etwas neidisch zu ihr.
Allerdings hat meine Schwiegermutter auch einen Gärtner. Und ich
vermute, da ist Chemie mit im Spiel ...

Fotos: S.Schneider


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