Dienstag, 27. September 2011

vertrockneter Farn




Schon häufiger litten im Sommer die Farne unter den Obstbäumen
unter Wassermangel. Aber so extrem wie in diesem Jahr hatte ich
es noch nie erlebt. Nun wird es allerhöchste Zeit sogar diesen sehr
schattigen Bereich mit dem Schlauch zu bewässern ...

Foto: S.Schneider


Kommentare:

Elke hat gesagt…

Ich habe unsere Farne in diesem Sommer fast täglich wässern müssen, mache das teilweise auch jetzt noch und doch haben sie viel zu früh einige braune Wedel bekommen. Allerdings stehn sie bei uns auch ziemlich direkt unter der hohen Tanne und da ist es extrem trocken. Das ist ein Beet, dass ich leider nur mit viel Pflegeaufwand halten kann. Aber dafür sieht es im Gegensatz zu früher auch wirklich attraktiv aus.
Lieben Gruß
Elke

SchneiderHein hat gesagt…

@ Elke
Das hätte ich mir wegen der Zecken gar nicht mehr leisten können. Die brachte Maus gleich am nächsten Tag, nachdem ich gewässert hatte, wieder mit nach Hause. Damit würde ich die Vermehrung der Blutsauger nur noch mehr beschleunigen.
Aber bevor ich diese Zusammenhänge überhaupt wußte, habe ich die Idee eines Farnfeldes im Wald schon aufgegeben: Ich hatte unter den Nadelgehölzen bzw. Wachholdern rechts vom Steg ganz früher mal eine kleine Farnsammlung zusammen mit Schaumblüte und anderen Schattenstauden. Aber da hätte ich auch permanent wässern müssen, obwohl der Boden gut gemulcht war. Ich vermute, da leben inzwischen nun noch 2 Farne zwischen Steg und 'Waldweg' der Rest ist jetzt Efeu. Einerseits schade, aber ständig mit Wasser rumplantschen geht auch nicht. Wenn die Sommer so bleiben, dann kann der Grundwasserspiegel auch mal schnell überfordert sein. Leider gibt es bei uns einige Nachbarn, die sammeln kaum Regenwasser und wässern fast jeden Tag mehrere Stunden mit dem Schlauch oder Rasensprenger und der Grundwasserpumpe. Es gab schon Sommer da ging nix mehr ...

Borkergarten hat gesagt…

Hallo Silke,
mal abgesehen von der Trockenhaeit gibt gibt es gerade bei Nadelhölzern auch die Möglicheit der Wurzelkonkurrenzen. Viele Nadelhölzer haben viele kleine Wurzeln flach unter der Erdoberfläche, das macht allen Pflanzen enorme Probleme. Nicht zu vergessen wäre auch die Übersäuerung des Bodens bei Nadelhölzern. VG Manfred

SchneiderHein hat gesagt…

@ Manfred
Bei mir im Garten habe ich Farne im 'Wald' fast aufgegeben. Dort lag es an der fehlenden Feuchtigkeit.
Die Farne, die jetzt extrem unter der Trockenheit gelitten haben, stehen unter Obstbäumen. Aber diese lange Zeit mit wenigen Niederschlägen war schon recht ungewöhnlich. Einige wenige Wedel haben sich nach dem Wässern noch erholt. Doch jetzt werden die Flächen demnächst einfach übergemulcht. Nächstes Jahr ist es bestimmt wieder anders ...