Mittwoch, 14. September 2011

Und die Eberesche lebt noch!




Genau wie meine Mutter kann auch ich mich für Ebereschen
begeistern. Daher hatte in der Anfangseuphorie unseres Gartens
sogar zwei von ihnen gekauft. Und träumte, genau wie meine
Mutter, von der
Kombination einer Kiefer mit einer Eberesche.
Mein Traum hatte sich im vorletzten Sommer ausgeträumt, da
unsere
Tränenkiefer nach 13 Jahren den Winter 2009/2010
doch nicht überstanden hatte
. Und bei meiner Mutter im Garten
mussten wir sehr viele Jahre auf die Blüten und Früchte neben
ihrer
in den 80er Jahren gepflanzten Tränenkiefer warten. Und
sogar jetzt leidet ihr etwa 3m hohes Bäumchen häufiger unter
den trockenen Sommern, so dass auch sie ab und an zusätzliche
Wassergaben benötigt. Meine auf der Nordseite gepflanzte Eber-
esche ist mir vor einigen Jahren leider vertrocknet. Und auch
dieses eigentlich schon sehr gut eingewachsene Bäumchen, das
sogar schon geblüht hatte und
2009 sogar Früchte trug, hat im
schattigen Südbeet neben der Rosa brunonii in diesem Sommer
plötzlich aufgegeben. Ebereschen haben es in unserem dicht
bepflanzten und daher auch schattig-trockenen Garten nicht
leicht. Sie scheinen doch wesentlich mehr Zeit zum Wachsen
und auch Licht, Luft & Wasser zu benötigen, als ich es mir da-
mals bei der Anlage der Beete vorstellen konnte. Erstaunlicher-
weise kommen jedoch die irgendwo selbst ausgesamten Eber-
eschen viel besser mit ihren Standorten zurecht. Doch nun gibt
es einen kleinen Hoffnungsschimmer für
dieses totgeglaubte
Bäumchen unter der Hasel
! Jetzt werde ich versuchen diesem
kleinen Trieb mehr Licht zu verschaffen und werde ihn besser
mit Wasser versorgen ...

Foto: S.Schneider


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