Dienstag, 20. September 2011

Sie führten ein Schattendasein ...


Im letzten Jahr stopfte ich einfach ein paar reife Hagebutten
der Stacheldrahtrose
in einen Topf und übergab ihn seitdem
meiner Mutter zur Pflege. Im Frühjahr zeigten sich bereits
erste Blättchen. Und als das Rosenexperiment im Frühsommer
auf die schattige, aber luftige Nordseite kam, entwickelte
sich das Röschen zu einem gesunden Sämling. Inzwischen hat
das Pflänzchen eine Höhe von etwa 30cm erreicht.


Ganz anders erging es meinen Rosen-Sämlingen:
Von den vielen verschiedenen Sorten aus Sangerhausen
kümmerten im Frühjahr nur noch 2 Töpfchen. Das lag
aber wohl auch daran, dass mir Wolfgang versehentlich
in der Dämmerung eine Mulchtasche im Hochwald
auf die Rosenkinder im Winterquartier gestellt hatte,
und ich es leider erst einige Tage später bemerkte.
Die drei Töpfe mit Sämlingen der White Flight hatten
den Angriff auf ihr Leben allerdings erstaunlich gut
überstanden. Und die letzten beiden Töpfe mit der
Saat aus Sangerhausen wurden geteilt und bekamen
neue Erde. Aber ein Töpfchen kümmerte immer mehr
und ist inzwischen eingegangen. Ebenso schwächte
Mehltau einen Sämling der White Flight so sehr, dass
er ebenfalls aufgab. Als es im Frühsommer dann noch
dazu so extrem heiß war, stellte ich die kleine Rosen-
baumschule lieber zur
Kübellandschaft im Schatten.
Doch nachdem die heißen Tage vorüber waren, war
ihr Standort nicht mehr ideal. Eigentlich hätten ich
sie schon viel früher an diesen sonnigen Platz neben
dem Aluteich zurückstellen müssen ...

Foto: S.Schneider


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