Dienstag, 6. September 2011

Maid Marion kämpft sich durch



Maid Marion - Moschata-Hybride, Pemberton GB 1930

Das hatte sich
Maid Marion bestimmt anders vorgestellt, als wir
sie am 23. Juli 2005 aus dem
Geschäft Gartenträume nach dem
Besuch im
Europa-Rosarium Sangerhausen als üppig blühende
Containerrose mitnahmen. Im Herbst 2005 pflanzten wir sie
zwischen die 3 Buchsbaumkugeln und die Scheinhasel am Ende
der Betonfläche
und hofften, dass sie sich dort gut entwickeln
würde.
Doch ihr war es bald zu dunkel und zu trocken. Sie
litt an diesem Standort so sehr, dass ich sie im Frühjahr 2009
zurücktopfte. Und sogar
im Topf am besser besonnten Aluteich
kümmerte sie noch einige Zeit. Leider schwächte sie noch
dazu ein zeitweiliger Mehltau-Befall. Doch selbst davon
erholte
sich Maid Marion zum Glück wieder
. Im Spätherbst kam sie mit
ins Rosenquartier in den Hochwald und überstand die letzten
beiden Extremwinter erstaunlich gut. Und nun, in diesem
Frühjahr,
nachdem leider auch der allerletzte weiße Ginster
im Sommer 2010
eingegangen war, mutete ich Maid Marion
diesen Platz
neben der Teichmauer vor der White Flight zu!
Natürlich hatte ich dabei vollkommen vergessen, wie sehr
das wuchernde Schilf im Teich, und die überall immer wieder
auftretenden Ausläufer, diese Stelle im Sommer verschatten
würden. Aber trotzdem hält Maid Marion noch tapfer durch.
Zur Stärkung bekommt das arg gestresste Röschen häufiger
Wasser, Bananenschale & Kaffee. Und das Schilf wird auch
gleich wieder rausgerissen bzw. eingekürzt. Hoffentlich
kommen ihre oberen Knospen nun auch bald
so zauberhafte
Blüten wie früher einmal
...

Foto: S.Schneider


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