Sonntag, 11. September 2011

Grenzbegehung



Hier zeigt sich, dass wir unseren Wachholder und die Felsenbirne,
sowie die dahinterliegende Hemlocktanne in den letzten 2 Jahren
zu selten zur Südseite zurückgeschnitten haben. Aber spätestens
wenn ich die Zweige für die Spätherbst-Deko oder als Winterschutz
gebrauchen kann, werden sie dann auch noch stark eingekürzt. Doch
bei der
bis vor einigen Wochen üppigen grünen Grenze, waren solche
Schnittarbeiten am Besten zu zweit zu bewältigen.

Nun gibt es bis auf dieses ca. 3m lange Teilstück
auf beiden Seiten der Grenze wieder gut begehbare
Wirtschaftswege ...

Und hier zeigt sich, warum diese Fichte nun nicht mehr lange
in unserem Waldstückchen wachsen darf. Schade, dass die
Eltern meines Patenonkels sie Ende der 60er Jahre zu dicht an
den Zaun gepflanzt hatten. Und auch die rechts dahinterstehende
zweite Fichte müsste ständig beschnitten werden, da ihre Äste
seit vielen Jahren sehr weit über die Grenze hinausragen.


Auch dieser ausgesamte Holunder musste nun schon
darunter leiden. Für die Fällarbeiten wird er bestimmt
noch dem Erdboden gleich gemacht. Aber ich hoffe,
im nächsten Jahr erscheint er hier trotzdem wieder ...

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

Pupe*s Fadenkreuz hat gesagt…

Hallo,
schade, das ist eben Deutschland! :(
Anstatt sich Dein Nachbar oder allg. die Leute freuen, das noch was wächst (es wird ja so schon genug Fläche versiegelt), muß alles dem Erdboden gleich gemacht werden. :(

Hm unsere Eiche - mind. genauso alt, wenn nicht älter, steht auch so nah am Zaun. ... wächst aber in unserem - Grundbuch ausgezeichneten Waldgrundstück -.

"Mein Freund der Baum, ..." :*(

LG,
Pupe

SchneiderHein hat gesagt…

@ Pupe
Ganz ehrlich, ich würde die Fichten zwar gern stehen lassen, denn die machen eigentlich unser Wäldchen aus ... Aber wenn ein Sturm hier mal reinhaut, dann gibt das echte Probleme. Bei Kyrill wurde mir ganz anders, als sich die Wipfel bogen. Und beim Nachbarn auf der Nordseite hat sich wenig später eine ähnlich alte Fichte aus dem Erdreich gelockert.
Und auch die Wurzeln lassen beim Nachbarn kaum noch etwas wachsen. Außerdem harzen ihre Äste & Zapfen fast das ganze Jahr, so dass eine klassische Gartenfläche nicht mehr nutzbar ist.
Wären sie etwas weiter bei uns auf dem Grundstück, wie die Douglasie am Steg, dann dürften sie gerne bleiben. Bei uns ist bei einem Sturm mal eine kleinere Fichte umgekippt, dass war dem Garten kaum anzusehen. Aber an der Grenze wäre das bestimmt etwas anderes ...

Pupe*s Fadenkreuz hat gesagt…

Hm, dann ist es wohl auch besser, wenn die Vernunft siegt. Wir haben GsD nur Kiefern im Wäldchen und ansonsten noch kleiner Bäume (Eberesche, ein Minimammutbäumchen ;), Holunder, Eichen, und uuunzähle Nußbäumchen).

SchneiderHein hat gesagt…

@ Pupe
Unzählige Wallnußbäumchen musste ich gerstern leider auch mal wieder 'ernten' sonst gäbe es bald nur noch ein Wallnußwäldchen bei uns im Garten von Nachbars herrlichem alten Baum ...