Bei diesem herrlich warmen Spätsommerwetter lohnt es sichjetzt auch mal den Weg im Hochwald zu fegen. Hier fallen nun
immer häufiger Bucheckern von Nachbars Blutbuche. Doch meist
liegen nur die schützende Umhüllung oder die taube Hülsen am
Boden. Vieles ernten die Eichhörnchen gleich oben im Baum.
Und unten sind es wohl die Mäuschen, die sich gern bedienen.
Den Garten habe ich wegen der extremen Trockenheitnun nach und nach mit dem Schlauch und der Grund-
wasserpumpe bewässert. Der Schneefelberich dankt
es mir. Seine traurig herabhängenden Blätter richten
sich teilweise wieder auf.
Und dieser kleine Topf ist ein Reisetopf: Im Frühjahr hatte ich von meinen Lenzrosenkindern einige Sämlinge
in einen Topf verfrachtet und sie meiner Mutter mit-
genommen. Sie hatten sich trotz fürsorglicher Pflege dort
kaum weiterentwickelt. Dafür sind aus den Lenzrosen,
die ich meiner Mutter im Laufe der Jahre geschenkt habe,
prachtvolle Stauden entstanden. Sie haben jetzt selbst
reichlich Kinder, so dass meine Mutter genug eigene Säm-
linge im Garten verteilen kann. Meine Lensrosenkinder
am Steg und Weg sind wahrscheinlich alle vertrocknet.
Daher kam der kleine Topf nun zurück nach Hannover.
Hier steht er noch etwas in der Kübellandschaft. Und
zurück in der Heimat kommen plötzlich neue Triebe!
Die Kleinen sollen noch im Herbst unter die Scheinhasel
in den Schatten des Hochbeetes ...
Fotos: S.Schneider
0 Komentar(e):
Kommentar veröffentlichen