Sonntag, 21. August 2011

Was macht eigentlich die Zeckenfalle?




Vor genau 2 Wochen haben wir die drei Türen der Zeckenfalle
geöffnet und am Wiesenrand aufgestellt. Da es uns allerdings
störte, dass sie uns dort beim ersten Blick in den Garten immer
sogleich ins Auge fiel, habe ich sie am folgenden Tag zwischen
Hedi Grimm und Steg positioniert. Dort laufen sicherlich auch
genug Igel und Mäuschen in der Dämmerung. Und außerdem sind
Maus & Allegra und auch wir ja begehrte Wildwechsel-Objekte
für Zecken. Allerdings konnte ich in den letzten Wochen kaum
Plagegeister an unseren grauen Damen bzw.
in der Wiese finden.
Ob die meisten Zecken tatsächlich noch in Bodennähe ruhen?
Jedenfalls hat die Zeckenfalle nun Halbzeit, denn sie soll bis zu
4 Wochen für ca. 400qm reichen. Da müsste sie nun zumindest
alle hungrigen Larven, Nymphen und erwachsenen Zecken aus
der Wiese in die Falle gelockt haben! Leider lässt sie sich nicht
öffnen. Ich kann zwar ein paar Krümel auf den klebrigen Flächen
in der Falle erahnen, aber mir sieht es eher nach Dreck aus. Also
warten wir noch 2 Wochen und knacken dann die Falle ...

Foto: S.Schneider


Kommentare:

Elke hat gesagt…

Hallo Silke,
auch ich bemerke seit über einem Monat das völlige Fehlen von Zecken.
Diese Falle werde ich mir auch besorgen, du hast sie sicher irgendwo beschrieben, muss ich mal deine Links anschauen.
Viele Grüße
Elke

SchneiderHein hat gesagt…

@ Elke
Ganz ehrlich, ich zweifele an der Wirksamkeit. Ich vermute, nach 4 Wochen hat sich keine Zecke dahinein verirrt. Mir sind inzwischen bereits schon wieder 6 Tierchen (1 Larve, 2 Nymphen, 2 Männchen und ein Weibchen) in den letzten Tagen in Wiesennähe begegnet. Aber ich komme überhaupt nicht mehr mit dem Posten hinterher. Und ich möchte auch nicht nur noch über Zecken hier schreiben. Sonst gebe ich wohl doch irgendwann den Garten auf ;-)

Ich hoffe, es werden in Zukunft bessere Produkte angeboten. Aber wir werden es wohl trotzdem noch einmal mit der Zeckenfalle probieren. Denn die Zeckenzeit kommt jetzt bestimmt bald wieder!

Daher haben wir die Zeckenrollen auch noch nicht ausgelegt. Ich denke mir aber, dass das in den nächsten Tagen Sinn macht, wenn die Tage doch noch schöner werden und alle Tiere für Wintervorräte sorgen und Winterquartiere bauen. Aber diese Rollen bekommen bald noch ihren eigenen Post! Obwohl ich nicht vermute, dass wir da eine schnelle Verbesserung feststellen können. Zumal wir ja gar nicht wissen, wo bei uns im Garten die Zecken überall lauern. An die Buttersäure habe ich mich noch nicht rangetraut ...

luna hat gesagt…

Wenn es nach Paulchen, unserem Dackel, geht, der hat schon lange keine Zecken mehr gehabt.
Im Frühjahr allerdings umso mehr, auch ich habe ein, zwei abbekommen.
Seltsam.
ABer umso besser.
Danke wegen dem Schilf.
Es ist ein herrlich Blickfang im Garten, aber, wie erzählt, mutieren meine Strauch- inzwischen zu Kletterrosen.
Weil das meterhohe Gras ihnen viel Licht wegnimmt.
Das mit einem Kübel wäre andenkbar.
So könnte man zumindest schauen, wo es am ehesten hin paßt, ohne, daß man es wieder ausgraben muß.
Wieso glaubst Du, daß es im Frühling besser wäre?

LG und danke...Luna

SchneiderHein hat gesagt…

@ Luna
Den Schilftipp hat Dir Rita gegeben ;-)

Wie schützt Du denn Deinen Paulchen vor Zecken? Mit Halsband oder Spot-on Produkt im Nacken? Oder gar nix? Das wäre mir allerdings zu gefährlich. Denn Hunde sollen ja genau wie Menschen allerlei Krankheiten durch Zeckenstiche bekommen können. Der Nachbarshund bei meiner Mutter wäre daran in diesem Sommer sogar fast gestorben. Nun hat er sich einigermaßen erholt. Katzen haben anscheinend weniger Probleme mit Borrelien & Co. Aber da wir sehr eng mit ihnen Zusammenleben, ist ihr Zeckenschutz idealerweise auch unserer ...

Ich vermute, dass es nach einer etwas unbeschwerteren Zeit nun bei uns im Garten mit dem Zeckenthema bald wieder losgeht :-((

Kräuterfraala hat gesagt…

Ich wusste nicht, dass es mittlerweile schon Zeckenfallen gibt. Vielen Dank für die Information und das interessante Blog! Jetzt bin ich natürlich gespannt darauf, ob die Falle was gebracht hat. Im Garten finde ich - trotz angrenzender Wiese und Baumbestand - selten Zecken. Nach dem Gassi gehen krabbelt es häufiger.
Liebe Grüße Carola

SchneiderHein hat gesagt…

@ Carola
Das Hauptproblem sind eigentlich weniger die Zecken. Denn meist fallen ja nur die Zeckenweibchen uns Menschen auf ...
Viel gefährlicher sind eigentlich die winzigen Nymphen. Ca. 75% der Borreliose-Infektionen sollen auf diese 2. Entwicklungsstufe der Zecken entfallen, die im Garten und am Körper kaum bemerkt werden. Und noch heimtückischer ist, dass wohl nur bei 50% der Zeckenstiche eine Wanderröte erscheint und trotzdem Borrelien in den Körper gelangen. Das sind leider Fakten, die in den Medien kaum erwähnt werden. Zu diesem Thema ist dieses Buch erschreckend interessant: http://www.amazon.de/Krank-nach-Zeckenstich-Borreliose-behandeln/dp/3426873923
Ich werde demnächst noch mehr zu diesem und anderen Büchern, die sich mit Borreliose beschäftigen, schreiben. Denn die Gefahr in Gärten und durch ihr reiches Tierleben wird wohl noch viel zu sehr unterschätzt.
Aber im Moment brauche ich noch ein paar Blümchenbilder ....

luna hat gesagt…

...ich schütze ihn mit Spot-On-Produkt im Nacken.
Momentan aber nicht....er kommt aber jetzt zum Impfen, dann wird mein Mann das mitnehmen.
LG Luna