Montag, 22. August 2011

Steinfeld im Spätsommer



Zwischen Steinfeld und Stegpodest haben sich plötzlich
Farn und Efeu einquartiert. Und die auch Akelei versamte
sich irgendwann irgendwie hier hinhein.

Ebenso das Veilchen. Es fühlt sich in der dünnen
Erdschicht zwischen den Schottersteinen an-
scheinend besonders wohl.

Das Vergißmeinnicht war früher üppiger.
Aber es hat hier wohl auch Fraßfeinde!


Kaum vorstellbar, dass ich die kleine Braunelle
früher ganz oft
zwischen den Steinen entfernen
musste, damit auch andere Pflanzen dort ihren
Lebensraum erhielten. Zur Zeit gibt es nur noch
dieses Pflänzchen und ihre Blüte war mir über-
haupt nicht mehr aufgefallen ...


Auch der Günsel hat sein ausuferndes Treiben
in unserem Garten nahezu eingestellt. Früher
überwucherte er Beete, dann die Wiese,
tobte
sich am Teichrand aus
, und nun muss ich ihn im
Steinfeld fast unter Schutz stellen. Aber irgend-
wer scheint auch gern an ihm zu knabbern!


Dafür gedeiht die China-Sommeranemone trotz
Fraß-Bedrohung im Steinfeld immer besser.



Saatstände kreuz und quer. Aber wenn wir im Frühjahr
und Sommer
ein blühendes Steinfeld zum Beispiel mit
weißen Malven haben wollen und auch Spitzwegerich,
Glockenblumen sowie Eisenhut reizvoll finden, dann
brauchen die Pflänzchen ihre Zeit! Und zu all' der Un-
ordnung im Steinfeld gehört natürlich auch eine
gute
Grasauswahl
für unser Schäfchen ...

Fotos: SchneiderHein


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