Freitag, 19. August 2011

Schneeball im Topf













Japanischer Schneeball - Viburnum plicatum 'Summer Snowflake'

Es siegte mal wieder die Unvernuft, als ich gestern eigentlich
nur ein Topf-Blümchen für den Geburtstag meiner Schwieger-
mutter suchte, und stattdessen nun nur mit diesem Schneeball
für unseren Garten zurück kam. Ich hatte diesen vom Mai bis zum
späten Herbst blühenden Schneeball schon einmal in unserem
Garten. Aber da ich eine miserabele Topfgärtnerin bin und mich
im letzten Sommer durch
Herrn Katze viel zu selten um unserem
Garten gekümmert habe, hatte
dieser herrliche Schneeball, der
schon einige Jahre im im Topf stand
, zuerst einen Sonnenbrand
bekommen, litt dann teilweise auch unter Trockenheit und stand
später im Jahr oftmals zu feucht. Das war dann zu viel für den
geschwächten Strauch. Zwar hatten wir ihn im Spätherbst auch
noch im Hochwald eingebuddelt, aber wahrscheinlich war er
bereits vorher eingegangen.

Und, obwohl ich schon seit einigen Jahren
aus meinem weißen
Vorgarten in Braunschweig weiß, dass die Blätter dieses Sommer-
Schneeballs anfällig für ein Sonnenbrände sind, konnte ich ihm
gestern nicht widerstehen. Denn so üppig kann seine Maiblüte
aussehen, und so reizvoll ist sein Herbstanblick, wenn er nicht
zu viel Sonne abbekommt ...

In diesem Jahr bleibt er auf jeden Fall noch im Topf auf der
Betonfläche und überwintert im Hochwald. Und je nachdem, wie
weit wir im Herbst/Winter mit den Schnitt- & Aufräumarbeiten im
Garten vorankommen, bekommt er dann vielleicht einen Platz
auf der Nordseite unter der Mirabelle. Allerdings müsste ich dann
wieder häufiger in diesem Gartenbereich wässern. Denn in sehr
trockenen Sommern würde er sonst leiden. Aber etwas mehr
Fürsorge würde in dieser recht trockenen Gartenecke sicherlich
auch anderen Pflanzen das Leben erleichtern! Nur fühlen sich dort
dann auch die Zecken viel wohler ...

Eine schöne Übersicht über die verschiedenen Viburnum plicatum
habe ich übrigens
hier gefunden. Denn auch unser filziger Schneeball
im schattigen Südbeet gehört zu den japanischen Schneebällen.

Fotos: SchneiderHein


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