Samstag, 6. August 2011

ratsch, das war's ..


Gestern freute ich mich noch über die Glyzinien-Rispe,
die sich aus Nachbars Ranken entwickelte. Und heute
in der Mittagszeit sieht ihr Trieb nun schon etwas kraft-
loser aus. Während ich versuche jeden Moment im Garten
zu genießen, solange noch die alten Fichten auf der Süd-
seite stehen, wird der Nachbarsgarten jetzt bereits in
freudiger Erwartung entkernt. Und so fielen nun auch alle
Glyzinienranken, die sich
durch den Holzzaun zu uns in
den Garten eingeschlichen hatten
, blitzschnell der
ordnenden Heckenschere zum Opfer ...


Foto: W.Hein


Kommentare:

carola hat gesagt…

ja, nachbarn sind was wundervolles . . .

SchneiderHein hat gesagt…

@ Carola
Aber auf der anderen Seite des Zauns wird genauso gedacht ;-) Da wird es eben sehr übersichtlich und ordentlich gewünscht. Und Garten ist eben Arbeit, die eben schon jetzt erledigt werden soll, bevor das Wetter im Herbst (ab 1.10.2011 gilt die Fällgenehmigung)unbeständiger wird.
Es hatte mich einige Überedungskünste gekostet, dass mir die Grenzgänger wie Geißblatt, Clematis Montana, Winterjasmin, Efeu, Glyzinie, Kletterhortensie & Co. über dem Zaun wirklich gefallen, und ich mich tatsächlich darüber freue, wenn wir Besuch von ihnen bekommen. Das war damals zu Zeiten meiner Patrentate nämlich ganz anders. Da wurde jeder Grenzübertritt von Pflanzen am Liebsten mit der Polaroidkamera festgehalten. Einige Zeit ging es gut. Aber nun haben wir wieder freien Blick auf einen gelben Gartenschlauch und die Partybeleuchtung am Gartenzaun ...