Samstag, 6. August 2011

Nach dem Gewitterguss ...


... als die Sonne hinter dem Wald erschien und
das feuchte Spinnenetz im blauen Wacholder
erhellte, lockte es mich sofort in den Garten.













Fotos: S.Schneider


Kommentare:

Borkergarten hat gesagt…

Hallo Silke,
jetzt kann ich mir vorstellen, weshalb du deinen Blog "Wildwuchs unter Aufsicht" genannt hast. VG Manfred

SchneiderHein hat gesagt…

@ Manfred
Jetzt stellt sich mir nur die Frage, wie Du das meinst ;-)
a) Es ist so unübersichtlich und alles ist so dicht ineinander verwuchert?
oder
b) Es sieht unübersichtlich aus, aber wir haben trotzdem den Überblick über das, was bei uns im Garten wuchert, wächst oder leidet?

Es stimmt beides. Denn 'das Beet der vergessenen Gemüse' hinter der Ligusterhecke/hinter der Mirabelle & Zwetschge habe ich in diesem Jahr erst 1x betreten. Da müssen wir uns dringend den Weg an der Ostgrenze freischneiden. Und ebenso auch hinter der Teichmauer. Das sind beides wahrscheinlich Zeckengebiete. Aber so genau kann man das ja gar nicht sagen, da Zecken nicht nur dumm rumsitzen, sondern sich auch aktiv da hin bewegen, wo potenzielle Wirte vorbeikommen. Und zumindest Katzen und Igel bevorzugen Trampelpfade durch die Gärten. Da ist es den Tierchen in den beiden Gartenbereichen eventuell auch schon zu wild ;-)
Aber die große Schnittaktion werden wir dort wahrscheinlich erst im Herbst mal wieder in Angriff nehmen. Außerdem soll die Ligusterhecke von 2m auf ca.50cm Höhe reduziert werden, denn den damals angelegten Sichtschutz brauchen wir dort nicht mehr.
Was hier auf den Fotos jetzt dicht und dunkel wirkt, liegt an der Uhrzeit - 8:30 Uhr, wenn nur punktuell das Licht in den Garten fällt. Außerdem ist die Kamera bei so viel verschiedenem Grün in den Sommermonaten immer überfordert. Daher machen wir Übersichts-Gartenspaziergänge meist nur im Herbst, Winter und Frühjahr, wenn die Pflanzen weniger Laub tragen.

Bevor die beiden Fichten aus dem Garten verschwinden werden wir nochmals so einen Gartenspaziergang in Bildern festhalten, denn es wird wohl einige Jahre dauern, bis die Waldoptik auf der rechten Seite des Steges dann wiederhergestellt ist ...

Brigitte hat gesagt…

Ich komme gleich gar nicht nach, mit Anschauen und Nachlesen! Lauter schöne Sachen! Dies hier fand ich besonders. Hat mir in seiner schönen Wildheit sofort gefallen, ganz speziell. So kommt es zu mir rüber.

Lieben Gruß, Brigitte

SchneiderHein hat gesagt…

@ Brigitte
Und da ich zur Zeit so oft mit nachposten beschäftigt bin, habe ich eben erst Deinen Kommentar gesehen ...
Ja, der Tag war ganz besonders: Stimmung, Regentropfen und der Sonnenstand. Und auch wenn ein so feuchter Garten gleich wieder meinen Husten hervorlockt, möchte ich solche üppigeren wilden Momente nicht missen.
Aber auch wenn im Winter/Frühjahr einiges an Stauden runtergeschnitten oder plattgedrückt ist und mehr Struktur vom Garten zu erkennen ist, finde ich es sehr reizvoll. Alles hat eben seine Zeit. Daher kann ich mich bei den Fotos auch nicht zurückhalten ;-)