Sonntag, 14. August 2011

im letzten Jahr nicht geschnitten ...




Im letzten Jahr bin ich nicht zum Taxus-Rückschnitt gekommen.
Im Spätsommer hat mich dieser alte Herr mit seinem starken
Lebenswillen
davon abgehalten mich ausreichend um
unseren
Garten zu kümmern. Und schon kurz nach seinem Lebensende
stand
der Winter vor der Tür. Eigentlich wollte ich all' diese
großen Zweige von der viel zu weichen Eibe am Waldrand
bereits im letzten Jahr als Winterschutz für die empflindlichen
Pflanzen verwenden. Doch wann verläuft schon etwas wie
geplant? Daher ist es nun schwierig nur die jungen Triebspitzen
vom Taxus
für die Sammelaktion von naturwuchs aus Bielefeld
zu schneiden
. Aber
der Taxus auf dem Hof in Braunschweig
bringt sicherlich wieder einiges an Schnittgut zusammen. Und
außerdem gibt es im Garten meiner Mutter auch noch drei
weitere Sträucher, die zu den Nachbarsgrenzen normalerweise
jährlich zurückgeschnitten werden. Nur muss ich mich nun mit
dem Schnitt in ihrem Garten etwas sputen, denn die Sammel-
aktion geht nur noch bis Ende September. In der Region Hannover
wird bis dahin jeden Samstag das Eibenschnittgut vom Grund-
stück abgeholt. Bis Peine kommt naturwuchs inzwischen schon.
Auch Hildeshein und Kreis Hameln/Schaumburg werden bereits
zur Abholung angefahren. Nur bis Braunschweig scheint der Weg
immer noch zu weit zu sein. Gut, dass meine
'Transporteinheit'
trotz ihrer 17 Jahre nun wieder fahrbereit ist! So kann ich mir
an einem wettergünstigen Freitag die Eiben bei meiner Mutter
vornehmen, um das frische Material dann gleich für die Samstags-
Abholung mit nach Hannover zu nehmen. Einen Termin kann man
unter der kostenlosen Telefonnummer 0800-5074000 an Werktagen
von 8 bis 19 Uhr vereinbaren. Und im nächsten Jahr sind dann
hoffentlich auch wieder viel mehr jungen Triebspitzen aus
unserem Garten mit dabei!

Unseren großen Taxus im Wald werden wir vor dem Fällen der
beiden Grenzfichten möglichst gut zusammenzurren, damit er
hoffentlich kaum Schaden bei den Fällarbeiten nimmt. Danach
soll er mal wieder einen leichten Verjüngungsschnitt erhalten,
denn er ist mit den Jahren zu weich und ausladend geworden.
Aber das werden wir erst im Spätherbst nach der Verwüstung
unseres kleinen Waldstücks in Angriff nehmen. So können die
Rosen und andere empfindliche Pfanzen noch vom Rückschnitt
profitieren. Und endlich gibt es dann hoffentlich mal wieder
mehr Winterschutz als in den Jahren zuvor!

Hoch oben im Taxus schaut eine Rose hervor! Ich hoffe, es ist
die Wildrose
Rosa Barbierana, die sich sicherlich im nächsten
Jahr auch über mehr Licht und Regenwasser freuen würde ...

Foto: S.Schneider


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