Freitag, 26. August 2011

gut getarnte Sternenflor



Die kleinen Blätter der Sternenflor haben sich nun wieder
weitgehend erholt.
Denn häufiger leidet sie unter Mehltau.
Und dieser Sommer war durch die frühen heißen Tage und
dann durch die langanhaltende feuchte Witterung besonders
stressig für
diese zierliche Rose.

Nun stehen die Chancen aber ganz gut, dass
die zweite Blüte wieder besser ausfällt
als ihre

Hier steht die kleine Rose gut getarnt zwischen Waldmeister
und Walderdbeeren. Daher stört mich ihr Mehltaubefall auch
nicht so sehr. Außerdem verteilen sich im Herbst/Winter dann
kleine Hagebutten über dem fast immergrünen Waldmeister.
Und da sie normalerweise über diesen niedrigen Pflanzen
wächst, bekommt sie
rechts neben dem Aluteich trotzdem
genug Licht & Luft. Nur leider war sie im letzten Winter stark
zurückgefroren.
Sternenflor ist zumindest in unserem Garten
eine recht muckelige Rose, aber trotzdem hat
Schultheis 1989
mit ihr eine bezaubernde Rose auf den Markt gebracht, die
ich nicht missen möchte!

Fotos: SchneiderHein


Kommentare:

Barbara hat gesagt…

Liebe Silke, ich habe vorhin gerade deine Worte bei mir gelesen und ich muss sagen, du hast vollkommen Recht. Es ist überhaupt spannend zu sehen, welch Ueberlebensstrategien z.T. die Pflanzen entwickeln....so nach dem Motto "nur die Harten bleiben im Garten". Eine Erfahrung wie ich sie diesen Sommer gemacht habe (dass Lust und Kraft, bzw. Mobilität fehlen), hat mir auch gezeigt, dass ich mit zunehmenden Alter die Gartenarbeit "vereinfachen" muss. Zudem werde ich auch öfters nicht anwesend sein und ich kann nicht auf die Hilfe meines Mannes rechnen, der absolut keine Freude an Gartenarbeit hat ;-) ! Wenn's mal im Kopf drin ist (!), dass man bzw. frau alles auch "piano" angehen kann....dann wird's gut :-) !! Hoffe ich!!
Es tut mir so leid, dass ich all deine vielen (immer schönen und interessanten Posts) für einmal ad acta legen und heute wieder bei Null
anfangen muss. Ich wünsche dir einen guten Wochenstart und grüsse dich herzlich,
Barbara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Barbara
Ich denke mir, irgendwann wirst Du Dir zumindest die Posts mit dem Label 'Rosen' auf der Sidebar doch mal auswählen und nachlesen ;-) Außerdem habe ich nun endlich in diesem Jahr angefangen unsere im Garten stehenden bzw. eingegangenen Rosen ganz unten auf der Sidebar aufzulisten und zu verlinken. Bei vielen habe ich es noch nicht so geschafft, wie ich es mir eigentlich vorstelle, denn wir haben teilweise noch sehr schöne unveröffentliche Bilder aus den vergangenen Jahren. Aber so nach und nach werde ich die fehlenden Posts hoffentlich noch nachpflegen!

Doch im Moment habe ich genug damit zu tun den aktuellen Stand noch schnell festzuhalten. Da im Oktober die beiden über 40 Jahre alten Fichten an der Südgrenze gefällt werden. Danach wird es nicht mehr der 'Wald' sein, den ich gerade in diesem Garten so reizvoll fand, und warum wir hier überhaupt leben.

Wir hatten bereits vor 15 Jahren bei der Planung das Ziel den Garten auch zeitweilig sich selbst zu überlassen. Aber mir war schon damals klar, dass bei der dichten Bepflanzung jedes Jahr alle Flächen zumindest teilweise durchgeschnitten werden müssen. Nun kam es in den letzten Jahren durch diverse Zeitprobleme & die Zecken halt anders. Aber ich bin zuversichtlich, dass ich/wir den Garten nun trotzdem nicht niedermetzeln müssen, sondern nur punktuell einige Sträucher & Bäume etwas stärker einkürzen, so dass im Laufe der Jahre die Flächen wieder etwas lichter und niedriger werden. Nur diese Art des Schneidens braucht nun mal etwas mehr Zeit und Gelassenheit, als mal eben schnell überall die Heckenschere langzuziehen, um am Ende des Gartentages riesige Berge von Schnittgut zu haben. Ich hoffe, ich erreiche irgendwann auch wieder Bepflanzungshöhen, die ich gut allein handhaben kann, denn Wolfgang genießt zwar diese Gartenform, aber schaut lieber den Pflanzen beim Wachsen & Werden mit der Kamera zu, oder zieht mit seinen Teddybären für große und kleine Abenteuer in den Garten ...

Ich merke jedenfalls auch, dass ich vor 15 Jahren körperlich noch wesentlich fitter und belastbarer war. Inzwischen muss ich mir die Gartenarbeit, die früher mal mühelos von morgens um 9 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit von der Hand ging auch lieber auf 3 bis 4 Tage aufteilen ...